Ein alter Traum der Föderation Unserer Lieben Frau vom Berge Karmel wurde am 1. März 2025 mit der Eröffnung des Ausbildungsprogramms für das Juniorat im Karmelitinnenkloster von Kurnool, dem Ausbildungshaus der Föderation, Wirklichkeit.

Bischof Johannes Gorantla OCD stand der Eröffnungsmesse vor. In seiner Predigt ermutigte er die Schwestern, den Geist der Kindschaft zu pflegen. Pater Gilbert, OCD, Zelebrant im Karmel von Kurnool, Pater Ronald D’Souza, OCD, und ein Diözesanpriester konzelebrierten bei der Eucharistie.

Nach der Messe waren Bischof Johannes, Pater Gilbert und Pater Ronald eingeladen, den Ausbildungskurs zu eröffnen. Die Föderationspräsidentin, Schwester Theresita, begrüßte sie zusammen mit der Ausbilderin der Földeration, Schwester Anna, und Mutter Grace, der Priorin des gastgebenden Karmelitinnenklosters, und den fünf Schwestern im Juniorat. Die zweimonatige Tagung, die vom 1. März bis zum 30. April 2025 dauert, wurde durch das symbolische Anzünden der Kerzen eröffnet.

Die Föderation dankt dem Karmel von Kurnool für seine großzügige Hilfe und Unterstützung. Wir bitten, bei euren Gebeten an uns zu denken.

 

Im Februar besuchte Pater Ramiro Casale, Generaldelegierter des OCDS, in Begleitung des Provinzdelegierten des OCDS, Pater Pedro Martínez Nogales, OCD, die Gemeinschaften des Säkularordens und der Bruderschaften Unserer Lieben Frau vom Berge Karmel. Der Besuch wurde nach Regionen organisiert, wo sich Mitglieder aus ganz Mexiko trafen, um wichtige Fragen im Zusammenhang mit dem Charisma des Karmel zu diskutieren. Die Treffen fanden in den Städten Celaya (Mexiko), Guadalajara, Puebla und San Luis Potosí statt. An diesem Treffen nahmen die Patres Cándido Celestino OCD und German Melgarejo, OCD, Provinzial und Provinzvikar, sowie andere Mitbrüder teil. Der OCDS in Mexiko entwickelt sich weiterhin gut. Zu den unmittelbaren Prioritäten gehören die Revision der Provinzstatuten des OCDS und die Ausarbeitung eines Ausbildungsplans sowie die ständige Förderung der Einheit und Geschwisterlichkeit unter den Gemeinschaften. Die Bruderschaften Unserer Lieben Frau vom Berge Karmel in Mexiko haben zuusammen mit dem Orden in vielen Städten des Landes von ihrer Anzahl her eine große Bedeutung.

 

All ihr Lieben,

Viele von Euch haben uns nach Neuigkeiten gefragt, wovon wir sehr gerührt sind. Die Massaker, die an der Nordwestküste Syriens, in der alawitischen Region, aus der die Familie des ehemaligen Präsidenten stammt, stattgefunden haben und immer noch stattfinden, können nicht genannt werden. Sie sind ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit, ein echter Völkermord. Welche Verantwortung hat das einfache und sehr arme alawitische Volk für all die Jahrzehnte der Regierung der Assad-Familie? Erstaunen, Wut und Angst sind überall in der Region Latakia und im ganzen Land zu spüren. Wohin gehen wir? Wird es jemanden geben, der diese armen Menschen verteidigt, die kein Geld, keine Macht und keine Möglichkeit haben, sich selbst zu verteidigen? Wir flehen euch an, zu beten und, soweit es euch möglich ist, zu handeln, um dieses menschenunwürdige Massaker zu stoppen!

Heute Vormittag haben wir mit Schwester Rima, Oberin der Apostolischen Karmelitinnen von St. Josef, in Latakia gesprochen. Sie weinte am Telefon. Sie haben ein Wohnheim für Studentinnen, von denen die meisten Alawiten sind. Die armen Mädchen wurden wahnsinnig vor Trauer bei der Nachricht von dem Massaker an ihren Eltern, Brüdern und Schwestern, Freunden… Als ob das noch nicht genug wäre, war die Stadt Latakia fünf Tage lang ohne Strom und Wasser. Auch hier vermehren sich die Unannehmlichkeiten.

Diese Tragödie provozierte Reaktionen und Demonstrationen im ganzen Land, die leider bald in Gewalt ausarteten. Und die Regierung reagiert nicht. Aber welche Verantwortung trägt sie bei dieser Tragödie?

In der Kirche reagierten die Patriarchen und Bischöfe entschlossen und forderten die Regierung auf, dieses Massaker zu stoppen und sich wirklich für das Gute und den Wiederaufbau des ganzen Landes einzusetzen. Besonders standhaft war unser lateinischer Bischof Jallouf. Er kannte den „Jehbat el nosra“ von Idlid gut… Darüber hinaus demonstrieren auch die verschiedenen Parteiungen im Land (Drusen, Kurden, Schiiten usw.), die oft die Alawiten verteidigen.

Doch wie bei allen Katastrophen und Revolutionen hat das Land auch schöne und heldenhafte Taten erlebt. Unter vielen anderen Beispielen haben sunnitische und schiitische Familien Alawiten willkommen geheißen und beschützt.

Wir müssen beten, dass die Gewalt aufhört und dass die Regierung ihre Verantwortung übernimmt, um sich für Versöhnung, Frieden und das Wohlergehen des Landes einzusetzen. Und beten wir, dass die Christen, die sehr verwirrt sind, ihr Vertrauen bewahren und ihr Land nicht verlassen. Danke für euer Gebet und eure Zuneigung. Wir wünschen Euch eine frohe und heilige Fastenzeit. Unser Heiland Jesus ist und wird wegen seiner Hingabe und seines Todes aus Liebe am Kreuz immer siegreich sein.

 

Das Vorbereitungskomitee für den Besuch der Reliquien der heiligen Therese vom Kinde Jesus hielt am Dienstag, den 11. Februar 2025, im Catholic Media Center eine Pressekonferenz ab, die von Erzbischof Msgr. Antoine Nabil Al-Andari gesponsert wurde und an der verschiedene Medien teilnahmen. Herr Fadi Fayad (Vorsitzender des Koordinationskomitees) dante S.E. Kardinal Mar Bechara Boutros al-Rahi dafür, dass er ihn zusammen mit den Patres Michel Abboud OCD (Präsident der Caritas Libanon), Pater Hadi Daou (Sekretär des maronitischen Patriarchats) und Pater Charles Sawaya zur Vorbereitung und Organisation dieses Ereignisses ernannt hat.

Therese wird den Libanon vom 13. Juni bis 19. Juli 2025 besuchen. Dieser Besuch findet anlässlich des hundertsten Jahrestages ihrer Heiligsprechung am 17. Mai 1925 in Rom statt. Das Komitee wollte, dass ihre Reliquien durch den ganzen Libanon reisen, vom Kriegsschauplatz Süden bis in den Norden, und in vielen Pfarreien, Kirchen und Klöstern Halt machen.

Das Motto dieses Besuchs lautet „Reise in den Libanon für Liebe und Frieden“. Beten wir, dass dieser Besuch in einer Zeit großer Veränderungen zu einem Zeichen der Hoffnung und des Friedens für das libanesische Volk und ein Segen für sein Land sein möge.

Vom 20. bis 24. Januar fand in Bangui die Jahresversammlung der Höheren Oberen des frankophonen Afrikas und Madagaskars statt, zum ersten Mal in der Delegation Zentralafrikanische Republik, die jetzt etwa vierzig Brüder umfasst. Im Mittelpunkt der Diskussionen stand die Ausbildung, die eine große Herausforderung für unsere jungen afrikanischen Zirkumskriptionen darstellt. Die Konferenz organisiert seit einiger Zeit ein „zweites Noviziat“ im Hinblick auf die feierliche Profess und hat in diesem Jahr Online-Ausbildungskurse für Ausbilder eingeführt. Es ist nun auch notwendig, über lebenslange Fortbildung in verschiedenen Bereichen nachzudenken. Zusätzlich zu unseren Gesprächen hatten wir die Möglichkeit, das Kloster unserer Mitbrüder zu besichtigen, das sich derzeit im Bau befindet, und hatten eine außerordentliche Begegnung mit Kardinal Dieudonné Nzapalainga, Erzbischof von Bangui, der zusammen mit einem Imam und einem protestantischem Pastor hart gearbeitet hat, damit der seit 2013 dauernde Bürgerkrieg nicht zu einem Religionskrig degeneriert.

Am 13. Februar 2005 war Schwester Lucia von Jesus und vom Unbefleckten Herzen Mariens im Karmel der heiligen Teresa zu Coimbra gestorben. Sie wurde 97 Jahre alt und hatte während ihrer langen Pilgerreise in dieser Welt 57 Jahre im Karmel verbracht.

Die Mitbrüder der Provinz Portugal erinnerten mit einer großen Versammlung im Kloster von Coimbra an dieses Ereignis. Zuerst gab es ein freudiges brüderliches Treffen zwischen Brüdern, Schwestern und Laienkarmeliten im Saal des Klosters. Dann hielt Schwester Ângela Coelho, ASM, Vizepostulatorin des Heiligsprechungsprozesses von Schwester Lucia, in der Kapelle des Karmels einen Vortrag mit dem Titel: „Schwester Lucia, ein Leben zwischen der Serra d’Aire und dem Berg Karmel“. Schwester Lucias irdische Pilgerreise mit frohen, aber auch schweren Momenten fand zwischen ihrem Leben als Hirtin in der Serra d’Aire und dem Karmel statt, wo sie in Coimbra den Berg Karmel bestieg.

Um 18.00 Uhr leitete der Bischof von Coimbra Virgílio Antunes die Eucharistiefeier in der Kapelle des Karmels. Außer den Mitgliedern unseres Ordens nahmen noch weitere Priester und Ordensleute und viele Gläubige an der Feier teil.

Es war ein schöner und froher Tag, den uns dieses Jubiläum beschert hat; wir haben ihn mit offenem Herzen beschlossen, um unseren langen Weg des Jas zu gehen und den Spuren des Herrn zu folgen.

Am Freitag, den 31. Januar 2025, begann ein nationales Online-Ausbildungslabor für aktuelle und zukünftige Ausbildungsleiter, das vom Interprovinziellen OCDS-Koordinationsteams Italiens organisiert wurde.

An diesem ersten Online-Treffen nahmen über 250 Mitglieder des Säkularordens aus den verschiedenen Provinzen, Semiprovinzen und Kommissariaten des OCDS in Italien teil.

Warum eine Ausbldungsschule? Weil wir glauben, dass die Ausbildung für den beruflichen Weg einer Person, die sich dem OCDS nähert, von grundlegender Bedeutung ist. In seinem Brief an den Säkularenorden vom 15. August 2023 schreibt unser Generaloberer: „Die Ausbildung im OCDS ist ein wesentlicher und unverzichtbarer Vorgang: ‘Das zentrale Ziel des Ausbildungsprozesses im OCDS ist es, die Person darauf vorzubereiten, das Charisma und die Spiritualität des Karmels in der Nachfolge Christi im Dienst der Mission des Säkularordens zu leben.

Vom 27. bis 31. Januar 2025 trafen sich 38 Ausbilder im Exerzitienhausr Bocca di Magra in der ligurischen Provinz, die aus 18 Zirkumskriptionen gekommen waren: Österreich, Italien, Malta, Frankreich, Spanien, Polen, Portugal, Kroatien, Tschechien, Belgien, Libanon, Ägypten sowie dem Internationalen Theologischen Kolleg in Rom. Im Mittelpunkt der Arbeiten stand die Überarbeitung des Entwurfs der neuen Ratio Institutionis. Es war eine schöne und bereichernde Gelegenheit für alle, ihre Erfahrungen mit dem Ausbildungsprozess in einem internationalen Kontext auszutauschen.

Die Ausbilder hatten auch die Möglichkeit, einen Nachmittag das historische Zentrum von Pisa zu entdecken. Das Treffen der Ausbilder Europas in Bocca di Magra war intensiv und fruchtbar, nicht nur wegen des Beitrags, den es zur Ausarbeitung der neuen Ratio Institutionis leistete, sondern auch wegen der Festigung der brüderlichen und geistlichen Bande.

Vom 27. bis 31. Januar hielten die Schwestern der Föderation „Virgen del Carmen“ von Andalusien und Badajoz ihre 15 Versammlung ab, und zwar erneut im Anblick des Meeres im Haus der Spiritualität „Santa María de Regla“ in Chipiona (Cádiz), einer Einrichtung der Franziskaner.

Begleitet wurden wir von unserem Pater General Miguel Márquez und unserem Assistenten Pater Gabriel Castro.

Alle vereint – und nicht einfach versammelt – gaben wir einander Anteil an unserem Leben, unseren Freuden, unserer Trauer, unseren Hoffnungen… Vor allem aber teilten wir jene Hoffnungen, die uns helfen, voller Freude und mit der Unterstützung von Brüdern zu leben, die uns respektvoll auf unserem Weg begleiten. Wir haben auch mit Aufrichtigkeit und Demut jene kleinen Lichter gesucht, die der liebe Gott entzündet, um uns dazu zu bringen, dem zu folgen, was wir für seinen Willen halten. Zum Abschluss schritten wir zur Wahl der neuen Föderationspräsidentin und ihres Rates.

 

Am Freitag, den 6. Februar, hat der Heilige Vater P. Saverio Cannistrà OCD, ehemaliger Generaloberer des Ordens und bisheriger Pfarrvikar von San Pancrazio in Rom, zum Metropolitan-Erzbischof von Pisa ernannt.

Lebenslauf

Erzbischof Saverio Cannistrà OCD wurde am 3. Oktober 1958 in Catanzaro geboren. Nach seinem Abschluss in Romanistik in Pisa sammelte er Berufserfahrung als Redakteur in einem Verlag. Am 17. September 1985 trat er in das Noviziat des Ordens in der italienischen Provinz Toskana ein und legte am 14. September 1990 die Ewige Profess ab. Am 24. Oktober 1992 wurde er zum Priester geweiht.

Er hatte folgende Positionen inne: Doktorat in Dogmatischer Theologie an der Päpstlichen Universität Gregoriana in Rom (1998); Professor für  Theologie an der Päpstlichen Theologischen Fakultät und dem Institut für Spiritualität „Teresianum“ in Rom (1995-2003); Professor für Christologie und Theologische Anthropologie an der Theologischen Fakultät Mittelitaliens in Florenz (2003-2009). 2007 wurde er zum Mitglied des Präsidiums der Italienischen Theologen-Vereinigung gewählt.

In seiner Heimatprovinz Toskana war er: Provinzrat (1996-2002); Postulanten- und Studentenmagister (1999-2008); Provinzial (seit 2008). Von 2009 bis 2021 war er Generaloberer des Ordens. Er ist Mitglied des Priesterrats der Metropolitan-Erzdiözese Florenz und derzeit Pfarrvikar in der Kirche San Pancrazio in Rom. (1998).

Am Samstag, dem 14. Dezember 2024, haben wir unser doppeltes 100-jähriges Jubiläum (Kloster und Kirche) mit einem feierlichen Pontifikalamt abgeschlossen, das unser geschätzter Mitbruder, P. Anders Kardinal Arborelius OCD, Bischof von Stockholm, mit uns zelebrierte. Die Liturgie wurde von 10 Konzelebranten und 37 Ministrant innen – darunter auch einige ehemalige – feierlich gestaltet. Musikalisch wurde der Gottesdienst durch einen Projektchor mit Orchester begleitet, die die Krönungsmesse von W. A. Mozart aufführten.

 

Die Föderation der Unbeschuhten Karmelitinnen auf den Philippinen hat vom 21. bis 30. November 2024 im Geistlichen Zentrum der Missionskarmelitinnen in Tagaytay City ein Seminar für Priorinnen veranstaltet. Ziel des Seminars war es, den Priorinnen für ihr Leitungsamt Hilfen zu bieten. Schwester Elsie Yberas, CM, hielt Vorträge über Führung und geistliche Begleitung.

Ein freier Tag ermöglichte es den Teilnehmerinnen, an den Feierlichkeiten zum 98. Jahrestag der Gründung der Karmelitinnen von Manila am 24. November 2024 teilzunehmen. Dank der Unterweisungen von Schwester Emy Bacani, CM, konnten die Teilnehmerinnen ihre Kommunikations- und Führungsfähigkeiten verbessern.  Ihr Seminar über Ethik in sozialen Netzwerken ermöglichte es der Gruppe, sich über die Empfehlungen der Föderation zur Nutzung von sozialen Netzwerken und elektronischen Medien auszutauschen.

Mutter May Catherine, die die meisten Gemeinschaften der Föderation besucht hatte, präsentierte einen treffenden und umfassenden Überblick über unsere Situation und gab Ratschläge, wie man die Herausforderungen angehen kann.

Das Seminar war eine echte Bereicherung für die Priorinnen, insbesondere für diejenigen, die ihr Amt zu ersten Mal innehaben.  Die Teilnehmerinnen schlugen vor, ein solches Seminar alle drei Jahre zu veranstalten.

Nach einer Zeit des Betens, der Reflexion und der Abklärung hat eine Gruppe von Menschen, die sich im Karmelitinnenkloster zur hl. Therese von Wallis und Futuna getroffen haben, formell ihren Ausbildungsweg begonnen, um Mitglieder des OCDS zu werden. Die Aufnahmezeremonie fand am 14. Dezember 2024 statt, am Fest des heiligen Johannes vom Kreuz. Im Namen von Pater General Miguel Márquez Calle OCD nahm Bischof Susitino Sionepoe von Wallis und Futuna siebzehn Personen in den OCDS auf. Es war eine schöne und bewegende Zeremonie, bei der die Kandidaten sagten: „Im Vertrauen auf die Barmherzigkeit Gottes und die geschwisterliche Hilfe von euch allen bitten wir um die Zulassung zur Ausbildungszeit im OCDS.” Während dieser Ausbildungszeit, die zu den ersten Gelübden im OCDS führt, wird diese neue Gemeinschaft ihr Wissen über den Orden und die karmelitanische Spiritualität vertiefen und ein engagierteres Leben des Gebets und der Geschwisterlichkeit führen.

Am Fest des heiligen Johannes vom Kreuz haben die senegalesischen Karmelitinnen und Karmeliten zusammen mit ihnen nahestehenden Personen für das 20-jährige Bestehen der Niederlassung in Keur Mariama in der Nähe von Kaolack gedankt. Die Brüder kamen 2002 in den Senegal, aber erst 2004 ergriff der Bischof von Kaolack die Initiative zur Gründung dieses 30 Hektar großen katholischen Zentrums, zu dem ein von den Herz-Jesu-Missionaren betreutes diözesanes Marienheiligtum, eine propädeutische Schule für die sieben Diözesen des Senegal, in denen die Karmeliten unterrichten, eine Gesundheitsstation, ein von den Teresianischen Missionskarmelitinnen geleitetes Frauenförderungszentrum und ein von unseren Patres betrreutes geistliches Zentrum gehören, das auch als Vorpostulat dient.

Nach der Dankmesse und einem gemeinsamen Essen wurde ein Video präsentiert, um Gottes Wirken zu zeigen, das in so kurzer Zeit so viel an diesem Ort zu ermöglicht hat. Gott sei gepriesen, zusammen mit all denen, die zur Entwicklung dieses Ortes im Herzen Senegals beigetragen haben!

Während wir auf die Geburt unseres Erlösers warteten, fand am 22. Dezember 2024 in Aceh, Nordsumatra, ein wichtiges Ereignis statt. Vierzehn Männer und Frauen begannen ihre Ausbildungszeit im OCDS. Dieses Ereignis markiert den Beginn des OCDS in der Region, in der die seligen Dionysius und Erlöser gemartert wurden.

Am Dreikönigstag traten 21 Personen, die ihre Vorbereitungszeit in Binjai (Medan, Nordsumatra) abgeschlossen hatten, vor, um OCDS-Anwärter zu werden. In Nordsumatra boomen die Berufungen für den OCDS und zeugen vom Wirken der Gnade Gottes in dieser Region.

Möge diese neue Gemeinschaft weiter im Glauben wachsen und zu einem Zeugnis der Freundschaft Gottes unter den Gläubigen in der Erzdiözese Medan werden. Beten wir für diese neuen Mitglieder auf diesem neuen Lebensabschnitt!