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26 Juli 2026

Indien: Segnung und Einweihung des „Lumen Carmeli“

Am 13. Juni 2026 weihten die Unbeschuhten Karmeliten der Provinz Malabar das „Lumen Carmeli“ ein, ein Museum, das dem Erbe des Karmeliterordens gewidmet ist und sich im Kloster Carmel Hill in Trivandrum, Kerala, befindet. Das Museum, das von Monsignore Christudas R., Weihbischof der lateinischen Erzdiözese Trivandrum, gesegnet und eingeweiht wurde, hat sich zum Ziel gesetzt, das reiche spirituelle Erbe des Karmels durch Geschichte, Kunst und Gebet zu bewahren und weiterzugeben. Im Rahmen der Einweihungsfeierlichkeiten hielt Pater Peter Chakiath OCD, Provinzial der Provinz Malabar, einen Vortrag über die Spiritualität des Karmels. An der Veranstaltung nahmen Hunderte von Gläubigen, Ordensleuten und Freunden teil.

Das Museum umfasst einen Gebetsgarten im Freien, der von der Symbolik der heiligen Teresa über die vier Wege des Gebets inspiriert ist, eine immersive Darstellung des „Inneren Schlosses“, Galerien, die den Heiligen und der Spiritualität des Karmel gewidmet sind, Ausstellungen über das Wachstum des Karmel und die Karmelitermissionen in Indien sowie Gedenkstätten für die ersten Missionare, darunter die Diener Gottes Aloysius Maria Benziger und Pater Adeodatus. Außerdem beherbergt es eine Sammlung sakraler Gegenstände aus der Geschichte des Klosters Carmel Hill sowie eine Reliquienkapelle, in der die Reliquien von über fünfundvierzig Heiligen aufbewahrt werden. Das Museum lädt Pilger dazu ein, den karmelitischen Weg des Gebets, der Kontemplation und der Heiligkeit zu entdecken.