Am 21. Mai hat Papst Franziskus bei seiner Ansprache zum Regina Coeli verkündet, dass er am kommenden 28. Juni ein Konsistorium einberufen wird, bei dem er fünf neue Kardinäle kreiert. Unter ihnen befindet sich unser Mitbruder Anders Arborelius, seit 1998 Bischof von Stockholm.

Geboren am 24. September 1949 in Sorengo (Schweiz) in einer nichtpraktizierenden lutherischen Familie, kam er nach der Scheidung seiner Eltern mit seiner Mutter nach Lund in Schweden und erwarb dabei die schwedische Staatsangehörigkeit.

Mit 20 Jahren konvertierte er, angeregt durch die Lektüre der hl. Therese vom Kinde Jesus, zum Katholizismus und entschloss sich, in der flämischen Provinz in ihren Orden einzutreten. Seine Studien absolvierte er in Brügge (Belgien) und am Teresianum in Rom. 1998 wurde er von Johannes Paul II. zum Bischof von Stockholm ernannt und im gleichen Jahr geweiht.

Ab dem 29. Juni, wenn er zum Kardinal ernannt ist, wird er zu einem nahen Berater von Papst Franziskus, und damit berufen, dem Bischof von Rom und Hirten der Gesamtkirche mit Rat und Tat zur Seite zu stehen; als froher Verkünder des Evangeliums erfüllt damit einen Dienst an der Gemeinschaft der Kirche, wie der Papst in seiner Ansprache hervorhob.

Fatima, 28, bis 30. April 2017,

Berufsabklärung im OCDS.

80 bis 90 Mitglieder aus verschiedenen Gemeinden des OCDS in Portugal, einschließlich der Insel Madeira, hielten im Domus Carmeli in Fatima das 24. Treffen des portugiesischen OCDS, an dem auch der Generaldelegierte für den OCDS und die dem Orden aggregierten Institute, P. Alzinir Debastiani, teilnahm.

Es gibt in der portugiesischen Ordensprovinz 16 Gemeinden mit ca. 600 Mitgliedern, die meisten davon, ca. 400, auf Madeira.

Folgende wichtige Punkte wurden verabschiedet:

Aufwertung der Laien in den Gemeinden und den nächsten Treffen durch Vertiefung der Laientheologie des Zweiten Vatíkanischen Konzils und ihrer Entfaltung nach dem Konzil.

Mehr Abwechslung in den Leitungsaufgaben in den Gemeinden.

Anpassung der Gemeinden auf Madeira an die aktuellen Konstitutionen des OCDS. Dazu wurde in der Person von P. Alpoim Alves ein eigener Beauftragter für Madeira ernannt, der den Provinzial, P. Joaquim Teixeira, bei dieser Aufgabe unterstützen soll.

Außer den Beratungen blieb auch noch Zeit für Begegnungen mit den Brüdern und Schwestern der Klöster in Fatima. Gemeinsam wurde der Kreuzweg gebetet und gegangen, gestaltet mit Texten von Heiligen des Karmel. Drei Mitglieder aus der Gemeinde von Paço d’Arco, Lissabon, machten ihre zeitlichen Versprechen, vier wurden neu in die Gemeinde von Fatima aufgenommen.

Der Abschlussgottesdienst, an dem Vertreter der drei Zweige des Ordens teilnahmen, fand in der Kapelle des Karmel statt, die den am 13. Mai 2017 heiliggesprochenen Hirtenkindern Jacinta und Francisco geweiht ist.

Am 5. Mai ist in Santo Domingo, der Hauptstadt der Dominikanischen Republik, der emeritierte Weihbischof dieser Erzdiözese, Amancio Escapa Aparicio, verstorben.

Geboren in Cistierna, León, Spanien, am 30 März 1938, legte er zusammen mit seinem vor ein paar Jahren verstorbenen Zwillingsbruder am 2. August 1954 in Segovia in der Provinz Kastilien seine Profess ab und wurde am 22. April 1962 zum Priester geweiht. Die Ernennung zum Weihbischof der Erzdiözese Santo Domingo erfolgte am 31. Mai 1996, seine Weihe am 6. Juli des gleichen Jahres.

Obwohl er in den Bischofsstand wechselte, brach er die Verbindung mit dem Orden nie ab und wohnte mit Zustimmung der Oberen im Konvent San Judas in Santo Domingo.

Er hat verschiedenen Mitbrüdern unseres Kommissariats Caribe die Diakon- und Priesterweihe gespendet und in der Heimat oft an Festen des Ordens teilgenommen, wie dem Hochfest Unserer Lieben Frau vom Berge Karmel. In Santo Domingo lebte er seit 1965, wo er verschiedene Ämter wahrgenommen hat, wie Hausoberer und Pfarrer, aber auch in der Erzdiözese, bis er am 17. Dezember 1992 zum Generalvikar ernannt wurde. In all diesen Jahren hat er eifrig die Cursillos de Cristiandad begleitet.

Im Alter von 79 Jahren starb er an einem schweren Lungenkrebs. Sowohl in der Kathedrale als auch bei den Cursillos und  im Pfarrkonvent zum hl. Judas wurden Trauergottesdienste für ihn gefeiert. Seine letzte Ruhe fand er im Friedhof der Hauptstadt an der Seite seines Bruders.

Möge er in Frieden ruhen! Wir danken Gott für das fruchtbare Wirken von Bischof Amancio.

Wie üblich, haben sich auch in diesem Jahr die Theologiestudenten der sieben Provinzen Indiens im Zentrum für Spiritualität Gandarvakottai in der Provinz Tamilnadu für eine Woche getroffen. Dabei handelt es sich um eine Initiative der Provinzialskonferenz Indiens.

Hauptziel dieses Treffens ist das Sichkennenlernen dieser 46 jungen Mitbrüder in Ausbildung, um dadurch die Gemeinschaft zu verstärken.

Der für Südasien zuständige Definitor P. Johannes Gorantla war bei diesem Treffen dabei und hatte die Gelegenheit, zu ihnen zu sprechen und die Abschlusseucharistie am 22. April zu feiern.

Die Provinzialskonferenz oranisiert darüber hinaus zwei Monate als „zweites Noviziat“ zur Vorbereitung auf die Feierliche Profess. Diese Zeit dient der Vertiefung in das Charisma des Ordens und die Lehre unserer Heiligen.

Vom 25. bis 29. April hat sich P. General in St. Louis (Missouri) mit 62 Schwestern aus Klöstern der USA getroffen. Bei der Organisation dieses historischen Treffens haben Mitglieder des OCDS geholfen.

Ausgehend von der Apostolischen Konstitution Vultum Dei quaerere hielt P. Saverio zwei Vorträge mit den Titeln Kontemplatives Leben und Klausur und Kontemplatives Leben und Wort Gottes.

General bezeichnete die Karmelitinnen Sucherinnen nach den Wegen des Geistes, die sich nicht damit begnügen, nach Art Marthas den Gast als eifrige Hausfrauen aufzunehmen und dabei die Beziehung mit ihm zu vergessen und zu vernachlässigen.

Natürlich gebe es, so P. Saverio, eine Vielfalt in der Art und Weise, die Klausur zu leben, doch „sei eine Vielfalt, die nach Übereinstimmung sucht, besser als eine Gegensätzlichkeit, die zur Einheitlichkeit verpflichtet.“

In seinem zweiten Vortrag betonte P. General die Notwendigkeit einer tiefen Beziehung zum Wort Gottes, die für das kontemplative Leben wesentlich sei.

Die Schwestern hatten in Gruppen Gelegenheit, über die von P. Saverio vorgetragenen Punkte zu reflektieren; die Räte der verschiedenen Föderationen hatten Gelegenheit, sich mit P. General auszutauschen.

Begleitet wurde P. General aus Rom von Definitor P. Daniel Chowning und seinem persönlichen Sekretär, P. Rafał Wilkowski, der auch Generalsekretär für die Karmelitinnen ist.

Am Treffen haben auch der Provinziale von Washington, P. Jude Peters und P. Michael Berry teilgenommen.

Eine detaillierte Chronik mit Fotos kann unter folgendem Link eingesehen werden:

http://ocdnunsnationalmtg.blogspot.com.au/

Nach Abschluss der Teresa-Kongresse (2010-2015) und des Kongresses zum Thema “Barmherzigkeit” (2016) untrnimmt das CITeS ein neues Projekt zru Verbreitung der Spiritualität unserer Heiligen, indem es eine Serie von Kongressen zum Werk des hl. Johannes vom Kreuz in Angriff nimmt.

Dem Aufstieg auf den Berg Karmel ist der erste Kongresse gewidmet (4. bis 10. September 2017). Dieses Buch bietet eine sehr tiefe Sicht vom Weg der Befreiung des Menschen und seiner allmählichen Annäherung an Gott, der ihn umwandelt. In diesem Prozess teilt sich Gott dem Menchen mit, während zur gleichen Zeit im Menschen der Übergang vom Bereich der Sinne in den des Geistes stattfindet. Johannes vom Kreuz schreibt dieses Werk für viele Menschen, denen Gott die Fähigkeit und Gnade für das Voranschreiten auf diesem Weg gibt, die sich jedoch oft verirren, weil sie dieser Gnade nicht entsprechen oder niemanden haben, der ihnen Orientierung gibt. Später wird das genaue Programm des Kongresses mitgeteilt.

Seit dem 5. April ist die Päpstliche Fakultät und das Päpstliche Institut für Spiritualität im Teresianum zu Rom dank eines virtuellen Rundgangs leichter erreichbar, da so die wichtigsten Einrichtungen besucht werden können.

Die Tour mit 360 ° beginnt im zentralen Innenhof, den man mit Hilfe von Richtungspfeilen am unteren Ende des Fotos auf dem Rechner oder auch durch einfaches Drehen des Bildschirmes und durch Berührung mit dem Finger durchqueren kann. Bei seinem Rundgang trifft der Besucher auf bestimmte Icons mit dem Symbol eines Fotoapparates; durch einen Klick kann er den Eingangsbereich, die Krypta, die Hörsäle und das Sekretariat besuchen.

Ein Icon mit einem Pfeil ermöglicht einen 360-Grad-Rundgang durch die Kapelle, und am oberen Ende der Orgelpfeifen befindet sich ein weiterer Pfeil, der durch Anklicken den Weg in die Bibliothek öffnet, wo einige der wichtigsten Schätze besichtigt werden können. Ein Icon beim Eingang in die Kapelle gibt dem Besucher den Weg in die Aula Magna frei.

Die Arbeit wurde ehrenamtlich durchgeführt vom Fotografen Don José Ángel Barbero und Don Juan Borrego Alonso und die in Salamanca ansässige, im Bereich der Kirche führende Firma für Technoloigie und Kommunikation COMUNICA+ (www.comunicamas.com).

Der Link für den virtuellen Rundgang ist:

http://www.fotografiaspanoramicas.com/teresianum/

Vom 24. bis 26. März fand im Exerzitienhaus “Francisco Palau” der Missionskarmelitinnen in Medellín das 5. Provinzkapitel des OCDS in Kolumbien statt. Teilnehmer waren die Delegierten aus den sieben Gemeinden in Kolumbien (Medellín, Pereira, Villa de Leyva, Cali, Bogotá, Anzá und Bucaramanga) soie die Patres Milton Moulthon und Arcesio Escobar.

Hauptaufgabe war die Wahl des Provinzrastes für die nächsten drei Jahre. Er besteht aus folgenden Mitgliedern:

Vorsitzende: Lucy del Carmen Quexada;

Ausbildungdsleiterin: Esther Leonor Galvis;

Verantwortliche für das geistliche Leben: Josefina Espitia;

Verantwortliche für das Apostolat: Gabriela Marín;

Verantwortliche für Maienverehrung: Francisco Neira;

Assistentin der Kassenführerin: Rosario Serrano;

Sekretariat: Caroline Gebehart.

Zum 25. Jahrestag der Ankunft der ersten Missionare aus der Provinz Manjummel in Odisha im Nordosten Indiens hat das dort inzwischen errichtete Vikariat zur hl. Therese von Lisieux ein Festprogramm gemacht, das mit Feiern in den einzelnen Kommunitäten am Festtag der Patronin am 1. Oktober 2016 begonnen hat.

Das Motto lautet: „Immer erneuert in Dir“. Damit möchte man sagen, dass sowohl jeder Einzelne als auch das gesamte Vikariat aufgerufen ist, die grundlegende Werte des Tersianischen Karmel ständig zu erneuern. Unsere Mitbrüder in Odisdha wollen mit diesem Rückblick auf die eigenen Wurzeln einerseits Dank sagen, andererseits aber auch den Willen bekunden, im Vertrauen auf Gottes Beistand weiterhin segensreich zu wirken, um hoffnungsvoll in die Zukunft zu gehen.

Unter den zahlreichen Veranstaltungen in diesem Jubiläumsjahr seien besonders die Exerzitien, das Studium unserer Konstitutionen und die Jubiläumsfeiern einzelner Mitbrüder hervorgehoben.

Den Abschluss des Jubiläumsjahres bildet eine Feier am 1. Oktober 2017.

Der Karmelitenorden (O.Carm.) und der Teresianische Karmel (OCD) haben aus Anlass der Hundertjahrfeier der Marienerscheinungen in Fatima beschlossen, einen Internationalen Marianischen Kongress zu halten, um unsere marianische Spiritualität zu vertiefen, denn der Karmel gehört ganz Maria.

Unter ihrem Schutz und Schirm haben sich um 1200 die ersten Einsiedler auf dem Berg Karmel niedergelassen, um in der Gegenwart des lebendigen Gottes zu leben. So werden wir von unseren Mitbrüdern herzlich eingeladen, unter der Schirmherrschaft der beiden Ordensgenerale diesen Kongress zu halten; er findet vom 15. bis 17. September 2017 in Fatima statt.

Informationen über den Kongress können in Portugiesisch, Italienisch, Französisch, Englisch und Spanisch abgerufen werden auf: http://www.congressomarianocarmelita.com

Die Kirche unseres Klosters zu Posen in Polen wurde am vergangenen 19. März in einer feierlichen Zeremonie unter dem Vorsitz des Erzbischofs Gądecki zur Basilica minor erklärt. Mitglieder des Diözesanklerus, aus den Orden, sowie die zivilen Autoritäten nahmen zusammen mit vielen Gläubigen an der Feier teil.

Auch der Provinzial der Provinz Warschau, Jan Piotr Malicki, war mit vielen Mitbrüdern bei der Feier dabei.

Gerne teilen wir mit unseren Mitbrüdern der Provinz Warschau diese Freude und wünschen, dass die neue Basilika zu einem Zentrum der Verehrung des hl. Josef und der Evangelisierung werde.

 

Unsere Schwestern und Brüder in Peru hatten unter den Folgen der Überschwemmungen zu leiden, die ihr Land heimgesucht haben, wenn auch nicht in tragischer Weise, wie uns der Generalkommissar, P. Alfredo Amesti mitteilte.

Die am meisten betroffenen Rebiete liegen im Norden des Landes, wo sich der Konvent unserer Brüder in Trrujillo und die Klöster unserer Scxhwestern in Trujillo und in Piura befinden, die kleinere Überschwemmungen und Infiltration von Wasser zu beklagen haben.

Im Süden des Landes blieb das Kloster in San Vicente de Cañete dank einer Mure aus Schlamm und Steinen, die in der Nähe niederging, vor Schlimmem verschont.

Die Kommunitäten in Lima erlitten Strom- und Wasserausfälle. P. Alfredo dankt allen, die der Schwestern und Brüder in Peru in ihren Gebeten gedacht haben.

Mit Gottes Hilfe ist der Teresiansiche Karmel in Marokko in Form des Karmelitinnenkloster in Tanger weiterhin sichtbar.

Im Jahr 2016 fanden im Zusammenhang mit dem Jubiläumsjahr der Barmherzigkeit verschiedene, von der Erzdiözese geförderte Aktivitäten statt, denn der Karmel ist für alle Christen, die nach Tanger kommen, zu einem Bezugspunkt geworden.

Verschiedene Mitbrüder, allen voran P. Miguel Márquez, der Provinzial der Iberischen Provinz, zu dem der Karmel gehört, haben die Schwestern begleitet und ihnen Kurse und Exerzitien gehalten; sie nahmen auch an verschiedenen Angeboten und Versammlungen der Föderation teil. Außer ihrer Verbindung zur Föderation Andalusien, zu der der Karmel gehört, pflegen die Schwestern einen engen Kontakt zu den Karmelitinnen im Hl. Land, und als die Karmelitinnen auf Einladung des Papstes nach Rom kamen, haben die Präsidentin der Assoziation vom Heiligen Land und die Priorin des Karmels von Haifa einen Abstecher nach Tanger gemacht.

Unsere Schwestern bemühen sich, die Sprachen, die in Tanger gesprochen werden, zu lernen´, da das Spanische unter der Bevölkerung immer weniger gesprochen wird; so erhalten sie Sprachunterricht in Französisch und Arabisch. Seit 10 Jahren gibt es eine Schwester aus Polen dort, dieses Jahr kam eine Schwester aus Brasilien dazu, sodass unser Orden dank dieser Schwestern dort verstärkt worden ist.

Lassen wir zum Schluss unsere Schwestern aus Tanger zu Wort kommen: „Wir danken Gott für alles, was wir von unseren Wohltätern erhalten haben, dank derer wir an unserem Haus dringende Sanierungsarbeiten haben ausführen können. Mit ihrer Hilfe haben wir auch im Kloster eine kleine Kapelle einrichten können, die am 22. Dezember von unserem Erzbischof benediziert worden ist; sie hat den schönen Namen Begegnungszelt. Der Glaube, dass ein Wesen, das den Namen Liebe hat, jeden Augenblick des Tages und der Nacht in uns wohnt, und uns bittet, in seiner Gesellschaft zu leben, das hat, ich bekenne es euch, aus meinem Leben einen vorweggenommen Himmel gemacht“ (Elisabeth von der Dreifaltigkeit).

Möge uns diese immerwährende Begegnung mit Jesus, der in uns lebt, helfen, immer ein Ort für Gemeinschaft und Begegnung zu sein.“

In der Zeit vom 12. bis 24. März besucht P. General Saverio den Mitgliedern des OCDS, sowie den Schwestern und Brüdern in Belgien, Schweden und Dänemark Besuche abstatten und dabei verschiedene Konvente: Gent, Brügge, Antwerpen, Glumslöv (Rydebäck), usw.

Am 21. März wird er mit Bischof Anders Arborelius OCD bei einer Dankmesse für 50 Jahre Präsenz unseres Ordens in Schweden konzelebrieren, an der Mitglieder des OCDS aus ganz Skandinavien teilnehmen werden. Empfehlen wir diese Reise unseres Ordensoberen dem Herrn.

Im Januar und Februar hat der Generaldelegat für den OCDS, P. Alzinir Debastiani, wichtige Besuche im Bereich des OCDS gemacht.

Vom 27. bis 30 Januar hat er auf Einladung des Provinzials von Kroatien, P. Srećko Rimac, Kroatien besucht, und wurde bei seiner Reise von P. Dario Tokić begleitet. Sie besuchten die Gemeinschaften von Zagreb, Split und Krk und die Karmelitinnen von Brezovica.

Besonders wichtig war das Treffen mit den Studenten der Provinz und den geistlichen Beiräten der verschiedenen Gruppen des OCDS, denen P. Alzinir die Situation des OCDS weltweit mit seinen Herausforderungen, Bedürfnissen und Schwachstellen vortrug.

In Kroatien gibt es zwei errichtete Gemeinden, Sombor und Zagreb; letztere wurde wegen ihrer großen Anzahl voriges Jahr in zwei Gruppen aufgeteilt. Gruppen im Aufbau befinden sich in Split und Krk. In Sofia, Bulgarien, ist in den 60er Jahren eine von der kroatischen Provinz abhängige Gemeinde um die Karmelitinnen herum entstanden, deren Mitglieder in der kommunistischen Zeit ihre Lebensweihe heimlich leben mussten. Im Jahre 2000 hat sich ihre Lage normalisiert und jetzt gehören 8 Mitglieder zu ihr.

In Lasinja in der Nähe von Zagreb gab es eine blühende Gemeinde, die durch den unglückseligen Krieg sowohl personell als auch materiell Schaden genommen hat. Gebe Gott, dass sie wieder zu einer normalen Gemeinde zurückfinden kann.

Vom 11. bis 12. Februar besuchte P. Alzinir die Gemeinden auf Sardinien, die zur Provinz Mittelitalien gehören. Am 11. Februar kamen Vertreter der Gemeinden aus Nuoro, Ozieri und Bosa im Karmel von Nuoro zusammen, am Sonntag trafen sich Vertreter der Gemeinden von Cagliari-S. Isidro und Pula, sowie einige Mitglieder der im Aufbau befindlichen Gemeinde von Cagliari.

Es gab Zeit, dass die Mitglieder über ihre Aktivitäten berichteten, wodurch die geschwisterlichen Band untereinander und die gemeinsame Berufung im Teresianischen Karmel bestärkt wurden. Gebe Gott, dass neue Berufungen dazukommen, sowohl im OCDS als auch die für Schwestern und Brüder auf Sardinien.