Unsere Schwestern aus Bologna haben uns folgende Nachricht geschickt:

„Bei seinem letzten Besuch in Bologna anlässlich des Eucharistischen Kongresses ist der Ökumenische Patriarch Bartolomaios I. gern auf unsere Einladung eingegangen und zu uns zu Besuch gekommen. Beim feierlichen Einzug des Patriarchen in die Kirche erklangen alle Glocken, und nach einem Gesang und einem Grußwort öffneten wir für ihn und sein Gefolge die Klausurtore. Mit großer Liebenswürdigkeit begrüßte er uns Schwestern, ebenso wie die Klarissen aus Bologna, die Karmelitinnen O.Carm. von Ravenna und eine orthodoxe Nonne, die aus diesem Anlass zu uns gekommen waren.

Anschließend zogen wir in den Chor, wo der Patriarch die Reliquien verehrte und mit uns ein Ave Maria und ein Vaterunser in Latein betete. Dann gingen wir in die Rekreation, wo er von der großen Hochschätzung sprach, die das monastische Leben in der Kirche haben soll. Nach dem Austausch von Geschenken reichten wir ihm einen Kaffee, während er uns schlicht und einfach erzählte. Im Gästebuch verewigte er sich mit einem Gebet in Griechisch. Für uns war es ein wichtiger Besuch, der uns sehr mit Freude erfüllte.“

Am 17. August dieses Jahres, dem 75. Todestag von Bischof Benziger aus unserem Orden, hatte die Provinz Malabar zu einem großen Fest eingeladen, an dem Kardinal Clemise, Oberhaupt der syro-malankarischen Kirche, und der Vorsitzende der indischen Bischofskonferenz, Erzbischof Susai Packiam aus Trivandrum, sowie viele andere Bischöfe, Priester, Ordensleute und Karmeliten aus der Region teilnahmen, dazu Tausende Gläubige.

Bischof Benziger gehörte der flämischen Provinz an, wurde 1900 zum Bischof geweiht und war von 1905 bis 1931 Bischof von Quilon in Kerala, wo er bis heute im Ruf der Heiligkeit steht.

Anlässlich seines 75. Todestag wurde vom Erzbischof von Trivandrum offiziell sein Seligsprechungsprozess eröffnet. Seine sterblichen Überreste ruhen in der Kirche unseres Ordens in Trivandrum.

Als Vertreter von P. General war der für Südasien zuständige Definitor Johannes Gorantla anwesend, der Bischof Benziger als einen heiligen Führer, einen echten Sohn der hl. Teresa und des hl. Johannes vom Kreuz vorstellte sowie als Mann für unsere heutige Zeit. Die Provinz Malabar mit ihrem Provinzial Sebastian Koodappattu an der Spitze hat diesen denkwürdigen Festtag erfolgreich und ausgezeichnet organisiert.

Wir wir auf unserem Internet-Portal und in den sozialen Medien unserer Generalkurie berichtet haben, fand vom 29. August bis 6. September im Tagungshaus „Divin Maestro“ in Ariccia bei Rom ein außerordentliches Definitorium statt.

Die Tagesordnung sah drei Teile vor: Zunächst legte P. General den Bericht zur Lage des Ordens vor, dann informierte der Generalvikar über den Ablauf der vom letzten Generalkapitel 2015 beschlossenen Relecture der Konstitutionen. Zu beiden Themen war die Meinung der Provinziäle gefragt, die sich aus den Gesprächen in den Sprachgruppen ergab.

Schließlich erhielten die Provinziäle, unter denen sich viele Neulinge in diesem Amt befanden, einen Minikurs über die Aufgaben und Verpflichtungen, die sie als Provinziäle haben.

Den Abschluss bildete ein Referat des Generalvikars über die in anderen Zirkumskriptionen des Ordens tätigen Mitbrüder. Ein Abschlussdokument soll den Orden zu weiterer Reflexion und Vertiefung anregen.

Das Definitorium hatte im Anschluss an diese große Versammlung vom 6. bis 12. September seine vorgesehenen Sitzungen, die vor allem den Ergebnissen des Außerordentlichen Definitoriums in Ariccia gewidmet waren.

Acht Monate nach der Ankunft der Unbeschuhten Karmelitinnen in Panamá möchten wir diese kurze Chronik über ihre ersten Monate in diesem Land Mittelamerikas mitteilen.

“Mit großer Begeisterung kamen wir am 23. Januar 2017 an und feierten am 25. bereits die Einweihung der Gründung, zusammen mit den Bischöfen Betran Wick von Santo Domingo in Ecuador und Manuel Ochogavía von Colón, der uns eingeladen hat und in dessen Diözese wir sind. Zugegen waren auch die Provinziäle von Mittelamerika und Kolumbien, sowie der Provinzdelegat von Ecuador, und eine große Anzahl von Priestern, Ordensleuten und Gläubigen, die jahrelang um Karmelitinnen gebetet haben; insgesamt waren es ca. 500 Personen.

In diesen ersten Monaten haben wir von Seiten der Menschen warmherzige Gastfreundschaft und großes Interesse erfahren; im Rahmen ihrer Möglichkeiten unterstützen sie uns in großer Selbstlosigkeit. Durch die tägliche Eucharistiefeier werden wir gestärkt, für die geistliche Begleitung stehen unsere Mitbrüder großzügig zur Verfügung.

Der Ort, den uns die Diözese geschenkt hat, ist sehr schön, mit üppiger Vegetation, da er Teil eines Naturparks von 21 Hektar ist. Wir haben auch eine Marienkapelle mit einem kleinen Haus mit fünf Zimmern und ein Oratorium, wo wir die Litrugie feiern.

Unseren Lebensunterhalt wollen wir mit der Herstellung von Hostien bestreiten, da es im ganzen Land nur eine Kommunität gibt, die sich dieser Tätigkeit widmet, und wir sehen, dass wir da mithelfen können.

Bis endlich die nötigen Maschinen kommen, was ca. ein Jahr dauert, stellen wir Skapuliere her, einmal in der Woche backen wir Brot, das unsere Patres verkaufen. Damit wollen wir nach und nach die Maschinen bezahlen, doch ist es der Herr selbst, der für alles sorgt, was dazu nötig ist, und so erfahren wir seine Sorge und Liebe für uns, die sich in der Großzügigkeit der Menschen zeigt. Zurzeit sitzen wir an den Bauplänen und bemühen uns im Vertrauen auf die Göttliche Vorsehung um das nötige Geld.

Wir freuen uns, dass es einen Tabernakel mehr gibt, wo der Herr geliebt und verherrlicht wird, und sich unser Orden und mit ihm die Teresianische Spiritualität verbreitet.

Wir bitten um euer Gebet, damit wir treu die uns anvertraute Mission erfüllen und Zeuginnen für die Gegenwart Gottes in dieser Welt sein können, insbesondere aber für diese Kirche in Colón Kuna Yala.”

Die Karmelitinnen von Panamá.

Vom 4. bis 6. August trafen sich in Ica 130 Mitglieder der Karmeljugend, um unter dem Thema „Enthülle deine Gegenwart“ (Geistl. Gesang 11) sich Johannes vom Kreuz zu nähern.

Für die Jugendlichen bedeutete das eine große Bereicherung, da sie Leben und Botschaft des Heiligen kennen gelernt haben. Mit Hilfe von Kurzreferaten und Texten erhielten sie einen vertieften Zugang zu seinen Poesien und seiner Spiritualität und entdeckten so seine Botschaft der Freude und Hoffnung. Er half ihnen, sich mehr in Gott zu verlieben und auch in der menschlichen Liebe zu wachsen.

Das Treffen endete mit einer feierlichen Messe vor dem Gnadenbild Unserer Liebe Frau von Luren, das seit dem Erdbeben von 2007 immer noch in einer provisorischen Kapelle aufgestellt ist, die seit dieser Zeit von unseren Mitbrüdern betreut wird.

Mehr Information gibt es in Facebook: https://www.facebook.com/jovenesocdperu/

Am 30 Juli hat die Provinz Warschau unseres Ordens – nach 172 Jahren – unseren Orden wieder nach Litauen gebracht. An diesem Tag hat unser Mitbruder, P. Valdas Paura, während einer feierlichen Liturgie in der Kirche zum hl. Kreuz im Zentrum der Stadt Kaunas von der gleichnamigen Pfarrei Besitz ergriffen. Mit ihm wird P. Emilio Bojko dort sein, der auch schon in Burundi war und auch mit der Generaldelegation Argentinien zusammenarbeitete.

Den Gottesdienst leitete der Dekan von Kaunas, Vytautas Grigaravičius, mit vielen Priestern und dem bisherigen Pfarrer. Renaldas Šumbrauskis. Unsere Ordensprovinz Warschau war durch den Provinzial, Jan Malicki, und zwei Provinzräte, P. Gregor A. Malec und P. Robert Marciniak vertreten.

In seiner Predigt wies der Dekan angesichts der tiefen Beziehung zwischen dem Teresianischen Karmel und Litauen auf die historische Bedeutung dieser Zeremonie hin, denn von 1770 bis zur Besetzung des Landes durch die Sowjetunion im Jahre 1946 war der Orden in Litauen vertreten, bis 1845 sogar in der Kirche, wo sie jetzt wieder sind. So sind nun neben den Karmelitinnen in Paštuva und zwei Gemeinden des OCDS in Kaunas und Wilna auch unsre Mitbrüder wieder in Litauen.

-Robert M. Marciniak, OCD

Internetauftritt der Karmelitdn von Kaunas: http://www.karmelituparapija.lt/kalbos/en/

P. Felipe ist von uns gegangen, unerwartet, denn trotz seines Alters und einiger gesundheitlicher Probleme ging es ihm noch recht gut, aber vor allem denkt man ja nicht daran, dass ein Mensch wie er von uns gehen könnte.

Ich vergesse nicht meine erste Begegnung mit ihm. Ich war gerade in den Orden eingetreten und in Florenz Postulant, als P. Felipe zur Feierlichen Profess einer Schwester im Karmel gekommen war. Seine mächtige Stimme und seine imponierende Gestalt verrieten einen wahren General, doch konnte man zugleich auch seine Einfachheit und seinen brüderlichen Umgang mit uns und den Schwestern feststellen. Als Begleiter von P. General durften wir in die Klausur eintreten und mich beeindruckte, wie er mit den Schwestern scherzte und dabei auf die kleinen Schüsseln zu sprechen kam. Man sah, dass er aus allem im Haus, das etwas Heiliges und Geheimnisvolles ausstrahlte, eine Stimmung von Nähe und Familie machen konnte.

Dieser erste Eindruck eines Familienvaters wurde durch alles, was ich später von ihm kennen lernen konnte, bestärkt, angefangen bei seiner unermüdlichen Arbeit durch 18 Jahre hindurch in der Generalkurie, zunächst als Generalvikar, und dann als Ordensgeneral. Ich kann sagen, dass sein Wirken bis heute in der Generalleitung und im Leben des Ordens eine unauslöschliche Spur hinterlassen hat. Wir überprüfen zurzeit unsere Konstitutionen, die in seiner Zeit als Ordensgeneral approbiert und überarbeitet wurden. Ihm verdanken wir auch einen starken Elan für die Missionen des Ordens, besonders in Afrika. Eine weitere beständige Sorge waren die Ausbildungshäuser für unsere jungen Mitbrüder, für die er sich in vielen Ländern tatkräftig eingesetzt hat. Es kam nicht von ungefähr, dass er am Ende seiner zweiten Amtszeit als Ordensgeneral um Versetzung nach Uruguay bat, wo er jahrelang Novizenmeister war und dabei seine reiche Erfahrung und sein Wissen einbringen konnte.

Wir wissen alle, dass die Konstitutionen unserer Schwestern eines der schwersten Kreuze war, das P. Felipe zu tragen hatte, und dass der 1991 approbierte Text auch Frucht seiner Leiden, Kämpfe und Tränen gewesen ist. Seine Liebenswürdigkeit und sein selbstloser Einsatz für die Karmelitinnen dauerten bis in die letzten Jahres seines Lebens an, da er Beichtväter und Begleiter vieler Klöster in Lateinamerika gewesen ist.

Felipe, deine Hinscheiden macht uns einsamer und unbeschützter, doch wissen wir auch, dass wir jetzt noch mehr mit deiner Freundschaft und Stärke rechnen dürfen, die wir sehr brauchen. Und was du uns hinterlassen hast, ist ein reiches Erbe: Das Beispiel deiner wahren Liebe zu unserem Orden und zur Kirche. Danke, Felipe! Wir werden dich nie vergessen!

Liebe Schwestern und Brüder, heute Morgen (26. Juli) meldeten wir den Heimgang unseres Mitbruders Felipe Sainz de Baranda und gaben als Termin für seine Beerdigung den 28. Juli um 16.15 Uhr an. Damit sollte auch den außerhalb Spaniens lebenden Mitbrüdern die Gelegenheit zur Teilnahme gegeben werden; aus Rom wird P. Agustí Borrell, Generalvikar des Ordens erwartet.

Hier folgt nun eine Kurzbiographie unseres geliebten Mitbruders:

Felipe wurde am 3. Oktober 1930 als Sohn von Eugenio und Leonor in Baranda geboren, trat 1941 in das Ordensseminar in Calahorra (La Rioja), wo er bis 1945 die humanistischen Studien absolvierte. Am 4. Oktober 1945 begann er in Burgo de Osma (Soria) mit der Einkleidung das Noviziat, legte am 5. Oktober des folgenden Jahres Profess ab und siedelte dann nach Burgos über, wo er die ersten zwei Jahres des Philosophiestudiums absolvierte, das er1 949 in Oviedo (Asturien) abschloss. Nach zwei Jahren Theologiestudium in Burgos, legte er im Oktober 1951 die Feierliche Profess ab, kam zum Weiterstudium ins Internationale Kolleg in Rom und wurde dort am 19. Dezember 1953 zum Priester geweiht wurde. Ein Jahr später schloss er mit dem Lizenziat in Theologie das Grundstudium ab, führte es mit der Promotion im Studienjahr 1954 – 1955 weiter, und widmete sich in den folgenden drei Jahren biblischen Studien am Biblicum in Rom; 1958 kehrte er mit dem Lizenziat in Bibelwissenschaft nach Burgos zurück.

Dort wurde er am ordenseigenen Kolleg sofort zum Professor für Hl. Schrift und Patristik und zugleich zum Schriftleiter der Zeitschrift „Monte Carmelo“ ernannt. 1963 wird er zum zweiten Provinzrat gewählt, kurze Zeit später zum Magister der Theologiestudenten ernannt und 1966 schließlich zum Prior des Konvents in Burgos gewählt. In dieser Zeit wurde die neue, jetzige Karmelitenkirche in Burgos erbaut. 1969 wurde er Provinzial, drei Jahre später wiedergewählt und beim Generalkapitel 1973 zum ersten Generaldefinitor und Generalvikar gewählt. Sechs Jahre später wurde er zum General des Ordens gewählt und 1985 in diesem Amt bestätigt.

Nach seiner Entpflichtung von diesem Amt 1991 ging er nach Amerika, wo er Provinzdelegat von Paraguay / Uruguay wurde, zuständig für die Ausbildung. Daneben entfaltete er eine große Aktivität für die Verbreitung der karmelitanischen Spiritualität und begleitete in vielen Klöstern die Exerzitien der Karmelitinnen auf der ganzen Welt.

Seit Ende 2015 gehörte er dem Konvent zum hl. Josef in Burgos an, von wo aus er weiterhin sehr aufmerksam die Entwicklung unseres Ordens in Paraguay und Uruguay mitverfolgte.

Am 1. Juli hatten die sieben Provinziäle des neuen Trienniums in Trivandrum zusammen mit dem Definitor Johannes ihr erstes Treffen. Themen waren gemeinsame Aktivitäten, wie zweites Noviziat, Treffen der Theologiestudenten, Treffen der jungen Mitbrüder nach fünf Jahren Priesterweihe. Insbesondere sprach man auch über den Intensivkurs für die mit der Ausbildung betrauten Mitbrüder, der vom Generaldefinitorium organisiert und vom 25. September bis 7. Oktober stattfinden soll; vorgesehen ist die Teilnahme von 42 Mitbrüdern.

Über das Sekretariat für missionarische Zusammenarbeit hat P. General mit dem Definitorium dem Studienhaus der Karmeliten in Bangui Bücher geschenkt, die die ordensspezifische Ausbildung und die Theologiestudien unserer Mitbrüder in jenem Land fördern sollen.

Von den zur Verfügung gestellten 2.550,– € wurden 82 Lehrücher für Philosophie gekauft, sowie drei Gesamtausgaben der Werke der hl. Teresa, des hl. Johannes vom Kreuz, der hl. Therese, der hl. Elisabeth von der Dreifaltigkeit, und drei Exemplare von Ich will Gott schauen des sel. Maria Eugen.

Diese gute Nachricht lässt uns ganz konkret die Frucht unserer Zusammenarbeit mit dem Missionssekretariat erkennen.

 

Vom 2. bis 4. Juni haben sich Mitglieder des OCDS aus den Gemeinden von Trujillo, Lima, Ica, Arequipa, Abancay und Cuzco im Studienkonvent der Mitbrüder in Lima zu ihrer Nationalkonferenz getroffen.

Ein wichtiger Punkt der Tagesordnung war die Weiterbildung mit Vorträgen über die sel. Josefa Naval y Girbes, die Beziehungen Teresas zu den Laien, die Bedeutung der Geschwisterlichkeit in den Gemeinden und die Rolle des/der Vorsitzenden und des Rates in ihnen.

Wichtig war auch ein Blick auf das konkrete Leben in den Gemeinden des OCDS in Peru; zur Reflexion darüber diente der vom Ordensgeneral Saverio Cannsitrà an den OCDS in der ganzen Welt versandte Brief,

Schließlich fanden auch die Wahlen für den neuen Nationalrat des OCDS in Peru statt mit folgenden Ergebnissen:

Vorsitzender: Lucio Muguerza Terrones OCDS San José – Lima

Ausbildug: Blanca Margarita Canale Romero, OCDS San José – Lima

Sekretärin: Hipólito Wilberto Rodríguez Chonta, OCDS –  Ica

Schatzmeisterin: Lesly del Pilar Igreda Chaupis, OCDS San José – Lima

Spiritualität: Marianela Aneni Saavedra Abad, OCDS – Trujillo

Aufgabe dieses Ratsgremiums ist die Verbesserung der Ausbildung in den Gemeinden, weiterhin die Erarbeitung eines nationalen Ausbildungsprogrammes für den OCDS, die Vorbereitung des zweiten Treffens des OCDS auf nationaler Ebene, das im September in Abancay stattfindet und das Treffen des OCDS im bolivarianischen Bereich (Kolumbien, Peru, Bolivien, Eduador, Venezuiela).

Begleitet wurden die Mitglieder des OCDS bei ihrem Gedankenaustausch vom Generalkommissar, P. Alfredo Amesti, und weiteren Mitbrüdern. Die in diesen Tagen erlebte Gemeinschaft bestärkt die Gewissheit, dass wir im Gebet geeint sind und bleiben.

Die Karmelitinnen von Litauen haben zwei Schriften unserer Heiligen Teresa und Johannes vom Kreuz übersetzt: Den Weg der Vollkommenheit und die Worte von Licht und Liebe. Die Übersetzung ist Schw. Ieva aus dem Karmel in Calahorra, Spanien, zu verdanken, während die Einführung in beide Werke von Salvador Ros, Prior des Konvents in Segovia, stammt.

Beide Schriften wurden vor einer bemerkenswerten Anzahl von interessierten Gästen am 6. und 7. Juni in Vilnius bzw. Kaunas, Litauen, vorgestellt. Unter den Gästen war auch P. Luis Aróstegui, von 2003 bis 2009 General des Ordens, und zurzeit Provinzial der Provinz Navarra. Er zeigte sich sehr zufrieden über die Übersetzungen und die gute Aufnahme durch das Publikum, und betonte die Universalität der Lehre Teresas und Juans.

Quelle: https://delaruecaalapluma.wordpress.com/

Vom 16. bis 19. März 2017 fand, wie in unseren sozialen Netzen ausführlich berichtet, der erste Kongress des OCDS im Kongo statt. Tagungsort war das Gästehaus unseres Konvents „Les Buissonnets“ in Tabacongo, Lubumbashi.

Unter Vorsitz des Generaldelegaten des Kongo, P. Roger Balowe Tshimanga, tagten die Mitglieder des kongolesischen OCDS in Begleitung des OCDS-Assistenten der Delegation und einiger Beiräte der Gemeinden über das Thema: „Der OCDS im Kongo: Rückblick und Ausblick.“

Unter anderem wurden folgende Beschlüsse gefasst: Stärkung der Bande unter den einzelnen Gemeinden; Bereitstellung eines Raumes in jedem Konvent der Brüder für Ausbildungstreffen und Gebet der Gemeinden des OCDS; Unterstützung aller Gemeinden von der Delegationsleitung aus, um deren  Gebetspraxis, Gemeinschaft und Ausbildung zu verbessern.

Es wurde auch betont, wie wichtig es sei, den geistlichen Beiräten der Gemeinden zu helfen, damit sie ihre Aufgabe besser erfüllen können, sowie die Verbindungen zwischen dem OCDS des Kongo und den benachbarten Ländern zu stärken.

Am 1. Juni hat die Ärztekommission der Kongregation für die Selig- und Heiligsprechungen ihre positive Stellungnahme zu einem Heilungswunder abgegeben, das sich angeblich im Jahr 2002 in Paraguay ereignet hat. Es ist dies ein erster wichtiger Schritt zur Anerkennung dieses angeblichen, der Fürsprache Chiquitungas zugeschriebenen Wunders. Nun bedarf es noch des Gutachtens der Theologen. Mehr Information ist zu finden unter www.postocd.org.

Gleich nach Abschluss der Sitzungen des Generaldefinitoriums wird P. General vom 13. bis 27. Juni das Kommissariat Karibik visitieren. Hauptzweck ist seine Teilnahme am Kapitel dieser Zirkumskription des Ordens. Bei seinen Besuchen in den Konventen des Kommissariats, die auf drei Länder verteilt sind – Dominikanische Republik, Kuba, Puerto Rico – wird er verschiedene Treffen mit Schwestern, Brüdern und Mitgliedern des OCDS haben, Vorträge halten und zur Feier des 60jährigen Jubiläums der Karmeliten in La Vega, Dominikanische Republik, den Dankgottesdienst leiten. 1951 haben sich Mitbrüder der früheren Provinz Kastilien in zwei Pfarreien – La Torre und La Llanada – niedergelassen, wo es viele Berufungen gab, darunter der jetzige Generaldefinitor für Lateinamerika, P. Francisco Mena. Die genannte Feier wird am 23. Juni in der Pfarrei zur hl. Barbara in La Torre stattfinden.

Für den 27. Juni hat P. General einen Flug nach Venezuela vorgesehen, um diese Generaldelegation zu besuchen, falls es die schwierige politische Situation dies Landes erlaubt.