Vom 2. bis 5. hielt der OCDS der Provinz Südostbrasilien seinen 33. Provinzialskongress, an dem ca. 100 Mitglieder aus den 54 Gemeinden teilnahmen, die zum OCDS dieser Provinz gehören.

Thema waren „Die Identität des Laienkarmeliten“ und „Der Beitrag der Laienkarmeliten für den Orden durch ihren spezifischen Reichtum als Laien.“ Am Treffen nahm der für Lateinamerika zuständige Definitor Javier Mena teil.

Am 3. Dezember wurde in der Generalkurie mit großer Freude das Silberne Priesterjubiläum unseres P. Generals, Saverio Cannistrà gefeiert. Die Studenten des Internationalen Kollegs, die Mitbrüder des Teresianums und der Pfarrei Santa Teresa nahmen an dieser frohen Feier teil.

Zum Abendessen des 4. Dezember hatten wir die Freude, dass unser Mitbruder Anders Arborelius, Bischof von Stockholm, unter uns weilte. Er ist der erste Bischof von Schweden, der zum Kardinal ernannt worden ist. Das Amt für die liturgischen Feiern des Papstes gab bekannt, dass unser Kardinal am 6. Dezember um 18 Uhr von seiner Titelkirche, der Kirche Santa Maria degli Angeli, Besitz ergreifen wird. Vereinen wir uns im Gebet, um Gott für dieses großartige Geschenk in der Person unseres Mitbruders und Kardinals Anders Arborelius zu danken. Er selbst sagte: „Ich sehe es als großes Geschenk Gottes an, dass ich dank seiner Vorsehung Menschen kennen gelernt habe, die mir die Schönheit des Glaubens und des Ordenslebens aufgezeigt haben.“

In den ersten Novembertagen trafen sich im CITeS in Ávila fast 60 Karmelitinnen aus Spanien und Portugal, um über die Apostolische Konstitution Vultum Dei quaerere Papst Franziskus‘ zu sprechen; begleitet wurden sie dabei vom Generalprokurator des Ordens P. Jean Joseph Bergara, dem Provinzial der Provinz Iberia und den Provinzräten P. Sebastián García und José Luis del Pozo.

Über online nahmen weitere 143 Klöster aus Spanien, Portugal, Venezuela, Peru, Kolumbien, Brasilien, Chile, Ecuador, Uruguay, Argentinien, Paraguay, Mexiko und Litauen teil. Nach Abschluss des Treffens blieben P. Jean Joseph Bergara und die Föderationsräte von Spanien noch zwei Tage länger für Gespräche zusammen.

Am 2. November feierten die anwesenden Schwestern und Brüder das Teresa-Jubiläum, indem sie die Heilige Pforte in der Kirche La Santa durchschritten und dort auch Eucharistie hielten.

Wir danken Schw. Virtudes Parra aus Altea (Alicante) für die Fotos und die Informationen.

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Im CITeS in Ávila fand vom 17. bis 19. November in Zusammenarbeit mit dem Mufti von Byblos, dem Scheich Ghassan Lakkia, der Diözese Ávila und dem Observatorium Blanquema eine islamisch-christliche Begegnung statt, deren Titel lautete: Frieden aufbauen.

Die feierliche Eröffnung fand am 17. November um 17.30 Uhr statt; im Anschluss daran ergriffen Mufti Ghassam und Bischof Burillo von Ávila das Wort und sprachen über die Bedeutung der Religion beim Aufbau der Gesellschaft, jeder von seiner Warte aus. In den folgenden Tagen wurde das Thema aus der Perspektive des Suchens nach Frieden und im Dialog der beiden Religionen weiterentwickelt. Die dabei angesprochenen Themen waren: 1. Gottes Antlitz im Koran und in den Evangelien; 2. Der Nächste in den hl. Schriften; 3. Solidarität und soziale Aktion; 4. Vom inneren Frieden zum Aufbau des sozialen Friedens. Jedes Thema wurde von zwei Referenten aus den beiden Religionen dargestellt.

Zum Abschluss präsentierten die Kongressteilnehmer eine Reihe von Vorschlägen, in denen sie ihren Glauben an den trotz aller kultureller und religiöser Unterschieden bestehenden Reichtum erneuerten. Sie betonten die Bedeutung eines beständigen Dialogs durch solche Treffen in der Zukunft, der sich auf gegenseitigen Respekt und Gerechtigkeit für alle Menschen gründen muss. Die Referenten auf diesem Kongress machten den Vorschlag, Byblos zu einem internationalen Zentrum für den interreligiösen Dialog zu ernennen.

Im Rahmen seiner Visitation der Provinz Karnataka-Goa hat der für Südasien zuständige Definitor, P. Johannes Gorantla, das Vikariat von Kolkata besucht, zu dem neun indische Staaten gehören, darunter Westbengalen und Sikkim.

Zurzeit ist der Orden dort mit vier kanonisch errichteten und sechs noch nicht kanonisch errichteten Konventen vertreten. Die meisten von ihnen sind Missionen im Landesinneren von Nordostindien.

Johannes hat von den Schwierigkeiten erzählt, mit denen er auf seiner Reise konfrontiert wurde, aber auch von sehr schönen neuen Erfahrungen, die er in dieser Region des Ordens in Indien machen durfte.

In diesem Vikariat leben 31 Brüder mit feierlicher und 22 mit einfacher Profess; sie leben in einer Mission, die große Hoffnungen für die Zukunft birgt.

Zusammen mit P. Johannes wollen wir den Brüdern dort danken, die den Ruf des Herrn vernommen haben und der Kirche und den Menschen in einer Mission dienen, die große Opfer und einen starken apostolischen Geist abverlangen. Beten wir für sie!!!

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Am 28. Oktober 2007 hat Kardinal Saraiva Martins auf dem Petersplatz in Rom 498 spanische Märtyrer des 20. Jahrhunderts seliggesprochen, unter ihnen 321 Karmeliten, wie P. Eufrasio del Niño Jesús oder P. Eusebio del Niño Jesús und P. Tirso de Jesús María, die zur Gruppe der 15 Märtyrer aus Toledo gehörten.

Am 10. Jahrestag der Seligsprechung um 18.00 Uhr fand in der Kirche der Karmeliten unter Vorsitz des Generalpostulators des Ordens, P. Romano Gambalunga, ein Dankgottesdienst statt. Zuvor waren die Reliquien der Märtyrer durch die Gassen von Toledo gezogen, begleitet von 16 Palmen, die an die 16 Märtyrer erinnern sollten, ebenso wie die 16 Kerzen, die zu ihrem Andenken am Kirchenportal angezündet wurden. Der Vizepostulator dieses Prozesses, P. José Vicente Rodríguez, hielt einen Vortrag mit dem Thema: „Eine Märtyrerkommunität.“

Teilgenommen an diesem Fest haben Familienangehörige der Märtyrer des Konvents in Toledo. Bei dieser Gelegenheit wurde ein von den Familienangehörigen gestifte und von den Karmelitinnen in Consuegra angefertigte Kasel überreicht, dazu auch ein kostbares Glasfenster, das von Doña Laura Gutiérrez geschaffen worden ist. Im Schriftband ist ein Satz wiedergegeben, den P. Tirso kurz vor seinem Tag an seine Familie geschrieben hat: Vergebung und Segen und Liebe für alle.

Am vergangenen 26. Oktober fand im Teresianum ein Studientag über den sel. Maria Eugen statt mit dem Titel: P. Maria Eugen, Mystiker und Lehrmeister. Nach dem Willkommensgruß des Präsidenten der Fakultät, P. Denis Chardonnens wurden sechs Referate vorgetragen:

Bernard Minvielle, Ich möchte Gott schauen und die derzeitigen Debatten über Mystik;

Emilio José Martínez OCD, Der Unbeschuhte Karmelit Maria Eugen;

Louis Menvielle, Ein mystischer Lebensentwurf aus der Erfahrung;

Laurent Touze, Die Heiligung des Alltagslebens nach dem sel. Maria Eugen;

Jesús Manuel García Gutiérrrez, Theologie und Kontemplation im Denken von Maria Eugen. Folgen, Probleme und Perspektiven;

François-Marie Léthel OCD, Ich möchte Gott schauen als theologische Synthese.

Den Vorträgen folgte jeweils eine Aussprache unter Leitung von Piero Coda, die Zusammenfassungen  wurden von P. Jean-François Lefebvre, dem Direktor des Studiums von Notre Dame de Vie erstellt, das dem Teresianum aggregiert ist.

Der Studientag hat erfolgreich den Beitrag von Maria Eugen zur Theologie, speziell dem Verständnis des mystischen Lebens herausgestellt, indem er ihn in den Kontext der Tradition des Ordens gestellt und seine Gültigkeit für heute aufgezeigt hat.

„Lasst uns auf dem heiligen Berg leben zum Ruhm und zur Ehre Gottes“

 So haben wir mit lauter Stimme die Jubiläumshymne gesungen um dem Herrn zu danken. Denn in Seiner Liebe und Seiner Vorsehung hat er unsere Gemeinschaft auf diesem heiligen Berg gewünscht und unterstützt.  Er tat das trotz der Kriege und inmitten der schwierigen Umstände die typisch für das gesegnete Land sind in dem wir uns befinden. Unsere Klostergründung fand am 1. Jaenner 1892 statt, als acht Karmelitinnen aus Frankreich kamen und sich am Fuße des Berges Karmels niederließen.

Um diese heilige Geschichte zu erzählen, haben wir zwei Bücher publiziert. Das erste ist auf Französisch mit dem Titlel Près de la Source (nahe der Quelle) erschienen. In diesem Buch stellen wir in vier großen Kapiteln die Berufung und die Mission unserer Gemeinschaft vor und verorten diese im Rahmen des allgemeinen kontemplativen Lebens im Heiligen Land. Wir erinnern an vergangene Ereignisse anhand von Archivmaterial und besprechen die Bedeutung unserer aktuellen Gegenwart inmitten der Ortskirche und inmitten des sozialen und politischen Kontexts in dem wir uns befinden.

Das zweite Buch ist auf Arabisch erschienen und trägt den übersetzten Title Nwatir Il Korum (Die Hüterinnen des Weingartens). Dieser Titel erinnert an einen Biblevers aus dem Hohelied der Liebe. Es handelt sich um eine Kurzfassung unserer Geschichte. Dieses Buch richtet sich an die arabischsprachigen Christen in unserer Umgebung und stellt ihnen unser Kloster vor.

Unser Jubiliäumsjahr erreichte seinen Höhepunkt im Rahmen einer Eucharistiefeier am 4. November 2017. Die Heilige Messe fand in unserer Klosterkapelle statt. Den Vorsitz hatte Erzbischof Pierbattista Pizzaballa, Apostolischer Administrator des Lateinischen Patriarchats von Jersusalem. Es konzelebrierten Weihbischof Giacinto-Boulos Marcuzzo, Generalvikar im Lateinischen Patriarchat,  Pfarrer Hanna Kildani,  Patriarchalvikar für Israel, P. Enrique Castro OCD, Delegat für Israel sowie zahlreiche Mitglieder der lokalen religiösen Gemeinschaften, lokale Priester und Karmeliten.

Das christliche Volk war in seiner Unterschiedlichkeit anwesend: Maroniten, Melkiten und Orthodoxe. Zu unserer großen Freude nahmen ebenfalls einige jüdische Freunde an der Feier teil, ebenso Bahais und sogar Drusen. Alle haben als Kinder desselben Vaters an der Jubiliäumsmesse teilgenommen. Die Messe wurde  musikalisch von dem Chor der ökumenischen Gemeinschaft New Life gestaltet. Es war ein starker Moment, ein Einbruch des Heiligen Geistes in eine Atmosphäre froher und feierlicher Verbundenheit, etwas von einem „messianischen Zeitalter“, das uns an eine jenseitige Realität, an das Kommen des Reich Gottes, denken ließ.

Die Vorbereitungen für unsere Jubilaeumsfeier fanden durch zahlreiche Zusammenarbeiten in allen Bereichen statt. All das hat uns spüren lassen, dass wir trotz unserer Schwäche und Armut im Herzen der Kirchengemeinschaft sind und dass der Karmel dem Volk Gottes gehört. Wir sind für sie alle und durch sie alle da. Dies war eine sehr starke Erfahrung, die den grundlegend missionarischen Charakter unserer Berufung zum Ausdruck gebracht hat.

Das Jubiläum stand ganz im Zeicher der Internationalität und der Interkulturalität. Das ist übrigens ganz eigen für die Mutterkirche von Jerusalem. Während der Feierlichkeiten haben wir drei Sprachen verwendet und folgten dabei der Dynamik des Heiligen Geistes! Eine lange Eingangsprozession ging der Eucharistie voraus: zu allererst das Prozessionskreuz, das von einem Karmelbruder getragen wurde, gefolgt von der ganzen Schwesterngemeinschaft die einige Symbole trugen: Das Gründer-Jesulein, das Mutter Marie du Sacré-Coeur selbst am Tag der Klostergründung vor 125 Jahren getragen hatte. Dies war gefolgt von einem Bild unserer Lieben Frau vom Berg Karmel mit unserer Mutter, der Heiligen Teresa. Danach kam die erste Ausgabe unserer Annalen und die Jubiläumsaltarkerze, gefolgt von anderen Schwestern die jeweils ein Kerzenlicht, als Symbol der Treue, trugen. Die Ratsschwestern der Föderation haben ebenfalls an dieser Prozession teilgenommen und so an ihrem regelmäßigen Treffen teilgenommen.

Nach dem Eingangsritus gab es einen speziellen Ritus für das Jubiläumsjahr in dem wir dem Volk unsere Symbole gezeigt haben. Schließlich hat Erzbischof Pizzaballa den Segen vorgelesen, den Papst Franziskus unserer Gemeinschaft anlässlich des Jubiläums gesandt hatte.

Während seiner Predigt hat uns Weihbischof Marcuzzo an die biblische Bedeutung eines Jubiläums erinnert. Gemäß dem Buch Levitikus, ist ein Jubiläum eine Zeit der Erholung, nicht jedoch um sich auszuruhen, sondern um an die Wurzeln zurückzukehren, das heißt also, um ganz zu Gotte zurückzukehren. Was sind unsere Wurzeln? Er hat uns an unseren Ordensursprung hier am Wadi’ain es-Siah erinnert: „Die Karmeliten und Karmelitinnen wurden in der Nähe einer Quelle geboren, so wie es unsere Regel sagt, juxta fontem, in der Nähe der Elijasquelle. Elija hat durch sein Gebet das heidnische Volk zurück zu Gott gebracht.“ Er erinnerte ebenfalls an den wichtigen Platz der Jungfrau Maria in unserem Orden.

Wie können wir zu Gott zurückkehren?“, hat uns der Weihbischof gefragt. Der Heilige Johannes vom Kreuz hat uns gesagt: man muss hinausgehen und den Berg Karmel emporsteigen. Man tut das indem man sich von all dem löst das alt ist um in eine neue Art des Denkens und Handelns einzutreten. Und das muss man mit Geduld tun, so wie es Elija getan hat als er nach Jahren der Dürre auf den Regen gewartet hatte. Das bitte ist die Neuigkeit des Jubiliäums.

Was bedeutet es also an die Quelle zurückzukehren? Wir können so antworten wie es die Heilige Thérèse von Lisieux getan hat: „Im Herzen der Kirche, meiner Mutter, werde ich die Liebe sein“. Ich wünsche, dass ihr diese heilige Entscheidung trefft und die Liebe im Herzen der Kirche des Heiligen Landes seid.“

Nach der Predigt haben wir unsere Gelübde vor der ganzen Festversammlung erneuert. Es war ein starker Moment der Verbundenheit mit unseren Seelsorgern und all den Gottgeweihten, die anwesend waren.

Am Ende der Messe wurde die ganze Festversammlung zu einem Moment des geschwisterlichen Austausches eingeladen.

VIDEO: https://youtu.be/-tyt1qduzl4

Leonardo Kardinal Sandri, Präfekt der Kongregation für die Orientalischen Kirchen, besuchte anlässlich der Feiern zum 800jährigen Jubiläum der Anwesenheit von Franziskanern in diesem Land vom 16. bis 21. Oktober das Heilige Land. Am 18. Oktober kam er zu uns auf den Berg Karmel und zu unseren Schwestern im nahegelegenen Kloster.

Die Kommunität der Brüder sang zusammen mit dem Kardinal das Salve Regina und vertraute Marias mütterlichem Schutz die Kirchen im Nahen Osten und die Arbeit unserer Brüder im Hl. Land an.

Seit dem 11. September sind Brüder aus unserer Provinz Avignon-Aquitanien wieder in Lyon. In früheren Zeiten war der Orden von 1619 bis 1792 da, und dann wieder ab 1859 auf Anraten des hl. Pfarrers von Ars, als P. Augustin Maria vom Heiligsten Sakrament (Herman Cohen) dort wieder einen Konvent errichtete, der bis zur Vertreibung 1901 Bestand hatte.

Ab 1946 befand sich dort ein Ausbildungshaus mit jungen Mitbrüdern, das aber 1962 geschlossen wurde. Die Mitbrüder des Stammordens waren von 1291 bis 1792 in Lyon. Von ihrem Konvent zeugt noch eine Säule mit monumentalen Ausmaßen, an der jeden Tag Tausende Fußgänger vorbeieilen. (siehe Foto). Auf Einladung von Kardinal Philippe Barbarin hat die Provinz beschlossen, wieder Mitbrüder nach Lyon zu schicken, die zunächst in der Basilika zum hl. Bonaventura ihren Dienst verrichten. Der für die Kommunität von drei Mitbrüdern zuständige Obere wurde zum Kaplan ernannt und nimmt an den Besprechungen des Seelsorgeteams teil. In Erwartung einer endgültigen Bleibe wohnen die drei Mitbrüder zurzeit in drei Appartements, doch versprechen sie schon jetzt, in ihren Gebeten an uns zu denken und erbitten unsere Gebete.

Auf dem Foto sehen wir den Provinzial mit den drei Gründern an der Säule des alten Konvents der Mitbrüder des Stammordens.

Das Sekretariat für Kommunikation hat dem Wunsch der Generalkurie folgend eine neue Präsenz in den sozialen Medien eröffnet, die es erlaubt, Fotos und kleine Videos zu verbreiten, um dadurch das Leben und die Aktivitäten des Ordens noch mehr unter die Leute zu bringen. Dieses neue Medium wird besonders von jungen Leuten sehr genutzt und basiert vor allem auf Bildern. Die per Instagram veröffentlichen Inhalte können mit Twitter (@ocdcuria) und Facebook, wo wir als Unbeschuhte Karmeliten und als Generalkurie präsent sind, mitgeteilt werden.

Wir möchten von hier aus alle ermutigen, in diesem sozialen Medium präsent zu sein und uns zu folgen. Ihr könnt uns auch Fotos von Veranstaltungen, Konventen, Klöstern usw. aus euren Zirkumskriptionen zuschicken, wo auch immer auf der Welt das sei, und zwar an diese Adresse: ocdinform@gmail.com, zusammen mit einem kurzen Text; wir werden es gerne veröffentlichen. Unser Nickname in Instagram ist: ocdinform.

Mit der am 3. Oktober vom Bischof von Novo Hamburgo, Zeno Hastenteufel, zelebrierten Messe begann in Sâo Leopoldo in Brasilien der Spiritualitätskongress mit dem langen Titel: „Das geistliche Lehramt von Papst Franziskus. Spiritualität der Freude und des Engagements: Zeit ist es aufzubrechen“. In Vertretung von P. General, der zurzeit auf Visitation im Kongo ist, nahm P. Agustí Borrell, Generalvikar, der für Lateinamerika zuständige Generaldefinitor P. Javier Mena, und an die 150 Personen aus ganz Lateinamerika – Brüder, Schwestern, Laien, assoziierte Mitglieder – daran teil.

Beim Kongress kamen u. a. zu Wort: P. Scannone SJ, Professor des Papstes und Mitbruder in der Kommunität, in der der Papst zeitweise Mitglied war, Milton Moulton, Antonio Barrios, Eugenio Sainz de Baranda und Jorge Zurek aus unserem Orden. Dazu kamen der Kapuziner Gilmar Zampieri, der Salesianer Marcos Sandrini und andere, Das Abschlussreferat hielt P. Borrell zum Thema: „Zeit ist es aufzubrechen: Ein Programm zur Erneuerung des Teresianischen Karmel.“ Den Hauptlinien der Äußerungen des Papstes und des Kapiteldokumentes unseres Ordens folgend lud er die Kongressteilnehmer und den gesamten Teresianischen Karmel ein, Apostel der Innerlichkeit zu sein.

Es handelt sich bereits um den 14. Kongress dieser Art für Lateinamerika, der erste fand 1971 in Kolumbien statt. Seither wurde fast alle drei Jahre ein solcher gefeiert.

Der Karmel in Lateinamerika ist mit einer Kirche auf dem Weg, die sich als Schülerin und Missionarin Christi versteht, und ist dankbar für das Geschenk, welches der Papst für die ganze Kirche bedeutet. Deshalb war es die Absicht dieses Kongresses, zu den Quellen der Spiritualität und des Denkens von Papst Franziskus zu gehen, sich an seiner Frische zu erfreuen und die Punkte der Überreinstimmung mit unseren geistlichen Lehrmeistern, Teresa von Jesus und Johannes vom Kreuz zu suchen.

Vom 25. September bis 7. Oktober fand in Indien ein Intensivkurs für Ausbilder aus unserem Orden statt, an dem 35 Mitbrüder aus den Zirkumskriptionen des Ordens teilnahmen. Ziel war es, die Kenntnisse unseres Ordenscharismas bei den Kongressteilnehmern zu vertiefen.

Eröffnet wurden die Tage von P. Johannes Gorantla, dem für Südasien zuständigen Generaldefinitor, der auch beim Abschluss dabei war. Anwesend war auch P. Charles Serrao, Präsident der indischen Provinzialskonferenz.

Der Kongress fand in Alwaye, Kerala, einem Konvent der Provinz Manjummel, statt, Referenten waren die Patres Augustine Mulloor, Aloysius ‚Deeney, Abraham Thekemury, Prasad, Charles und weitere Experten für diverse Themen. Es gibt in den verschiedenen Ausbildungsstufen zurzeit ca. 720 Kandidaten. Unser Orden hat in Indien sieben Provinzen, drei Regionalvikariate und zwei Provinzdelegationen.

Vom 15. bis 23. September trafen sich im Teresianum 34 Schwestern aus den beiden Assoziationen “Regina Pacis” und „Mater Carmeli” aus Italien, um einen speziell für die für die Ausbildung verantwortlichen Schwestern konzipierten Kurs zu absolvieren. Das Einleitungsreferat zu dem aus 22 Vorlesungen bestehenden Kurs hielt P. Gabriele Morra, die folgenden Referate betrafen mehr allgemeine Themen für die Begleitung.

Die Initiative geht auf die kürzlich von der Kirche in der Apostolischen Konstitution Vultum Dei quaerere  an die kontemplativen Schwestern ergangene Einladung zurück. Es heißt da: „Der Hauptzweck der Föderationen besteht darin, das kontemplative Leben in den dazugehörenden Klöstern gemäß den Erfordernissen des eigenen Charismas zu fördern bei der Anfangsausbildung und der Weiterbildung“ (Nr. 30); und weiter: „Die Schwestern, die gerufen sind, den anspruchsvollen Dienst der Ausbildung auszuüben, können – servatis de iure servandis – spezifische Ausbildungskurse auch außerhalb ihres Klosters besuchen, soweit ein entsprechendes, den Erfordernissen des eigenen Charismas gemäßes Klima gewahrt wird“ (Abschließende Verfügung Art. 3/4).

Vor kurzem fand das jährliche Treffen des Karmel des Nahen Ostens statt. Es nahmen daran teil die Karmelitinnen aus den vier Klöstern im Hl. Land, das Kloster in Ägypten (Fayoum) und das Kloster in Tanger, Marokko. Thema des Treffens war: „Brüder und Schwestern des Karmel im Nahen Osten: In unserer Region Gemeinschaft im Geist Teresas aufbauen und leben.“ Die Karmelitinnen von Syrien und dem Libanon haben sich durch Briefe eingebracht.

Die Brüder waren vertreten durch Jean Sleiman, Erzbischof für die Lateinischen Christen in Bagdad, P. Enrique Castro, Delegat für Israel, P. Patrizio Sciadini, Delegat von Ägypten, P. Raymond Abo, Provinzial von Libanon, P. Miguel Márquez, Provinzial der Provinz Ibérica und Verantwortlicher für das Kloster in Tanger, P. Guillaume Dehorter, Provinzial von Paris und Verantwortlicher für den Konvent in Bagdad, und P. Abdo, Pfarrer unserer Pfarrei in Haifa und Ratsmitglied der Generaldelegation unseres Ordens im Hl. Land.

Das Treffen fand in Amman, der Hauptstadt von Jordanien statt, einem mit dem Propheten Elia verbundenen Ort, wohin man aus allen Ländern leicht gelangen kann.

(Quelle: www.ocdiberica.com).