Vom 5. bis 7. Oktober organisierte der OCDS von Kanada, der zur Provinz Malta gehört, seinen 8. Kongress, an dem auch Mitglieder des Delegation Westkanada teilnahmen. Den Eröffnungsgottesdienst feierten der Kardinal von Toronto, Erzbischof Thomas Collins, und der Provinzial von Malta, P. Juan De Bono, zusammen mit anderen Priestern und Diakonen.

Es waren Tage eines regen Austausches unter den ca. 200 Teilnehmern aus den 22 anglophonen Gemeinden des OCDS im Mittelosten Kanadas, von denen auch einige portugiesisch- und chinesischsprachig sind.

Die Referate kreisten um die Themen, wie die Spiritualität des Karmel in der Welt von heute (Gladys MacMullin, Präsidentin des Povinzrates OCDS), des Generaldelegaten für den OCDS, P. Alzinir Debastiani, des Provinzials von Malta und des Provinzdelgierten für den OCDS, P. Dominic Borg OCD.

Dank der guten Vorbereitung und Durchführung des Kongresses entfaltete sich ein gutes Klima der Zusammengehörigkeit und Teilnahme, was die Berufung zum Karmel verstärkte; in den Fürbitten waren die Bitten um Berufungen sehr präsent.

Es soll auch nicht vergessen werden, dass es in diesem Teil Kanadas auch zwei Schwesternklöster gibt, Zephyr und St. Agatha) und einen Konvent von Brüdern in Scarborough.

Unser Dank gebührt Gott, an den wir unsere Bitten für den Orden in Kanada richten.

Fr. Alzinir Debastiani OCD. Generaldelegat für den OCDS

Vom 21. bis 28. September waren die Karmelitinnen der Assoziation U. L. Frau vom Karmel im Haus des Gebetes San Juan de la Cruz in Porto Alegre für einen Fortbildungskurs zusammengekommen mit dem Thema „Empathie in der geistlichen Begleitung”; Referent war P. Luis Jorge González aus der Provinz Mexiko, Professor am Teresianum in Rom und im CITeS in Ávila. Grundlage für den Kurs war das Buch des Referenten mit dem Titel “Santa Teresa: Acompañar Empático (González, LJ (2016), México: Ediciones Duruelo).

Der Kurs war in erster Linie an Ausbilderinnen gerichtet, von denen aus den elf Klöstern der Region 22 da waren. P. Luis Jorge entfaltete sein Thema in fünf Schritten: 1. Bewusstmachung des DU; 2. Wanderung in seine innere Welt; 3. Intuition zum Verweilen beim DU ohne es zu beurteilen; 4. Erfassung des emotionalen Zustandes des DU; 5. Überprüfung der Verifizierung der Erfassung des DU.

Am 3. Oktober feierte P. François Marie Lethel aus der Provinz París im Kreis seiner Mitbrüder aus dem Internationalen Kolleg im Teresianum, zahlreicher Priester und Ordensfrauen und –männer, insbesondere der Missionskarmelitinnen der hl. Teresa mit ihrer Generaloberin María José Gay und einer großen Zahl von Freunden sein Goldenes Professjubiläum. Der Feier in der Kapelle des Teresianums schloss sich ein festlicher Umtrunk an.

Am gleichen Tag feierten auch der Generalvikar des Ordens, P. Agustí Borrell, P. Alejandro Bartolomé, P. Jesús Sans und P. Teodoro Polo in der Kapelle des Konventes an der Plaza de España in Madrid ihr 40jähriges Professjubiläum. Dazu kommt noch der Umstand, dass P. General Saverio Cannistrá dieses Jahres seinen 60. Geburtstag feiert.

An alle unseren Dank, unseren Glückwunsch und unser Gebet.

Edited by Terence O’Reilly, Colin Thompson and Lesley Twomey

In einer Zeit, in der die Frauen in der Kirche keine Stimme hatten, bildete Teresa von Ávila eine große Ausnahme. Die ersten Kämpfe mit ihren geistlichen Ratgebern flößten ihr immer mehr Vertrauen zu ihrer mystischen Erfahrung und ihrer Beziehung mit Gott ein. Sie startete eine Neubegründung des Ordens vom Karmel, in den sie als junge Frau eingetreten war und gründete Konvente in Spanien, hatte aber auch noch Zeit, um gediegene geistliche Literatur zu schreiben, die sich durch soliden Hausverstand,  innerliche Freiheit und eine eindeutig klare Sicht der Liebe Gottes auszeichnet. In dieser Sammlung von Studien über Teresa sind Geschichte, Kunstgeschichte, Literatur, Theologie und Spiritualität vertreten.

http://www.mhra.org.uk/publications/St-Teresa-Avila

Das von Papst Franziskus neu eingeführte Jubiläumsjahr zu Ehren der hl. Teresa, das immer dann gefeiert wird, wenn ihr Festtag auf einen Sonntag fällt, hat seinen Abschluss gefunden.

In Ávila fand nach der feierlichen Novene und dem Abschlussgottesdienst im Dom mit Bischof Jesús García Burillo am 15. Oktober unter Vorsitz des Generalvikars des Ordens, P. Agustí Borrell, ein festlicher Gottesdienst statt, dem die Prozession mit der Statue Teresas durch die Straßen der Stadt folgte.

In Alba de Tormes begannen die Feiern mit einer Festmesse mit dem Bischof von Salamanca, Carlos López, der eine Prozession folgte. Am Oktavtag verabschiedeten sich die Einwohner von Alba, wie üblich, nach einer Festmesse mit dem Provinzial Miguel Márquez und einer feierlichen Prozession von Teresa.

Der Zustrom der Pilger nach Ávila und Alba de Tormes war in diesem Jahr gewaltig, wobei besonders der Besuch Seiner Majestät des Königs Philipps VI. von Spanien am 19. September hervorzuheben ist, der auch die Heilige Pforte durchschritt und das Teresa-Museum in Ávila besichtigte.

Neben den Feierlichkeiten wurde in beiden Städten auch ein katechetisch-teresianisches und kulturelles Programm angeboten, das in Alba de Tormes mit der Ausstellung Vítor Teresa noch bis Dezember andauert.

Während der Exerzitien für den OCDS der Provinz Venedig war die Urne mit den sterblichen Überresten der hl. Elisabeth von der Dreifaltigkeit anwesend, was die Teilnehmer als eine große Gnade und Hilfe für ihren geistlichen Weg empfunden haben.

Exerzitienbegleiter war P. Bruno Moriconi aus der Provinz Mittelitalien, Professor am Teresianum in Rom, der das Thema ausgesucht hatte „Erschaffen, um uns als Söhne und Töchter Gottes zu entdecken.“

Die aus verschiedenen Gemeinden zusammengekommenen Mitglieder des OCDS danken P. Bruno für seine Begleitung und Hilfestellung in diesen geistlichen Tagen.

Das Kommissariat Sizilien wollte die Gründung von Duruelo vor 450 Jahren mit einem Exerzitienkurs für Mitbrüder und Laien des OCDS im ordenseigenen Exerzitienhaus in Villasmundo begehen. Das Thema der Exerzitien ist 1 Kor 1,24 entnommen: „Für die Berufenen – Christus Gottes Kraft und Weisheit.“ Als Johannes vom hl. Matthias an jenem 28. November 1568 zusammen mit zwei anderen Mitbrüdern das Ordensgewand in Teresas neuem Orden empfing, nahm er den neuen Namen Johannes vom Kreuz an. Über diesen neuen Namen handelten die Reflexionen dieser Tage, die auch von der „Kreuzeswissenschaft“ der hl. Teresia Benedicta vom Kreuz, Edith Stein, erhellt wurden.

In Sacrofano bei Rom trafen sich vom 14. – 16. September eine große Anzahl von Karmelitinnen aus Italien mit P. General, wobei die Reflexion über Cor orans Hauptthema war, da auch der Untersekretär der CIVCSVA, Sebastiano Pacciolla, O. Cist., anwesend war. Der wichtigste Ertrag des Treffens war die Förderung des Dialogs zwischen P. Saverio Cannistrà und seinem Delegierten für die Schwestern, P. Rafal Wilkowski, einerseits, und der Priorinnen der föderierten und nichtföderierten Klöster in Italien andererseits, wo die Unbeschuhten Karmelitinnen bis heute eine wichtige Funktion haben.

Vom 23. – 15. September fand im Teresianum in Rom das VII. Forum von Professoren für Theologie des geistlichen Lebens in Italien statt, unter dem Titel Geistliche Theologie auf der Grundlage von Textlesungen. Die mehr als 30 teilnehmenden Professoren vertieften sich in zwei Texte, nämlich den zweiten Bericht geistlicher Erfahrung Teresas (CC 2) und die Meditation Pauls VI. über den Tod.

Mit einer Konzelebration unter Leitung von Ordensgeneral P. Saverio Cannistrà begann am 24. September die 50-Jahrfeier der Gründung der mexikanischen Föderation der Karmelitinnen. Konzelebranten waren P. Rafał Wilkowski, Generalsekretär für die Karmelitinnen, P. Javier Mena, Definitor für Lateinamerika, P. Ricardo Pérez, Provinzial der Karmeliten in Mexiko und P. Juan Pablo Patiño, Assistent der Föderation und Delegierter des Provinzials für die Karmelitinnen, sowie noch andere Mitbrüder aus Mexiko und anderswoher.

Die Dankfeiern der 37 zur Föderation gehörenden Klöster fanden im Tagungshaus San Juan Pablo II. in San Juan de los Lagos statt und dienten den Danksagung und der Reflexion über die Vergangenheit und Zukunft, um immer wieder vom Guten zum Besseren aufzubrechen, wie es die hl. Mutter wünschte.

Siehe: Comunicaciones Provinciales OCD México ® 2018

Mehr als 30 Karmelitinnen, die als Ausbilderinnen fungieren oder Oberinnen ihre Klöster sind, haben sich vom 7. – 13. September im Teresianum getroffen. Sie nahmen an einem Kurs über die Ausbildung der neuen Generationen nach Kriterien der hl. Teresa teil, den P Giuseppe Pozzobon erteilte, und an einem anderen im Geist des hl. Johannes vom Kreuz von P. Iain Mathew; daneben kam auch der Austausch von Meinungen und Kriterien für die Ausbildung der Kandidatinnen im Karmel Teresas nicht zu kurz. An dem von der Föderation Mater Carmeli von Italien organisierten Treffern nahmen auch Schwerstern der Assoziation Regina Pacis mit ihrer Präsidentin teil.

Die Schwestern konnten sich auch über einige von der Fakultät angebotenen Dienstleistungen informieren, wie den Online-Diplomkurs in Theologie und die Bibliothek, die ihnen der Bibliothekar P. Ciro García, vorstellte, und derer sich man auch online bedienen kann.

Das bereits zu einer Tradition gewordene, alle drei Jahre stattfindende Europäische Studententreffen fand dieses Jahr vom 22. – 24. August in Fatima statt und war der Vertiefung der marianischen Spiritualität im Orden gewidmet.

Insgesamt nahmen 92 Mitbrüder daran teil, darunter Provinziäle, Magistri und Studenten; Gastgeber war die portugiesische Ordensprovinz mit ihrem Tagungshaus „Domus Carmeli“. Es ging vor allem um das gegenseitige Sichkennenlernen und den Austausch über Gegenwart und Zukunft des Ordens in Europa. Es gab auch Zeit für einen Besuch des alten Eremus des Ordens in Buçaco und der Karmelitinnen in Fátima und Coimbra.

Leitfaden für die Vorträge waren die Botschaften von Fátima und die drei „Seherkinder“ Francisco, Jacinta und Lucia; Referenten waren der Rektor der Wallfahrtskirche von Fátima Don Carlos Cabecitas, Sr. Ángela Coelho, Vizepostulatorin für den Heiligsprechungsprozess von Schwester Lucia, P. Miguel Márquez OCD und P. General.

Die vom Definitorium gebildete Kommission für die Relecture der Konstitutionen hatte sich zunächst vom 24. – 28. Juni wieder getroffen und ist dann wieder vom 27. August bis 5. September zusammengetreten. Außer der Auswertung der eingegangenen Antworten hat sie einige Vorschläge für das Außerordentliche Definitorium in Goa im Februar 2019 formuliert, die zunächst dem Definitorium präsentiert wurden.

General und seinen Definitoren kommt es nun zu, die entsprechenden Entscheidungen zu treffen, die dann den einzelnen Zirkumskriptionen zugeleitet werden.

“Silverio de Santa Teresa, geboren als Julian Gómez Fernández am 8. März 1878 in Escóbados de Arriba (Burgos), und gestorben am 11. März 1954 in Mazatlán (Mexiko), war in unserem Orden Historiker, Herausgeber der Werke unserer Heiligen, Teresa und Juan, und Ordensgeneral. Eines seiner größten Verdienste ist die mit Anmerkungen versehene Edition der Werke der beiden Heiligen.“

So beginnt der Eintrag in der Wikipedia-Enzyklopädie über P. Silverio, die 140 Jahre nach seiner Geburt aufgrund der Initiative der Generalkurie des Ordens und des Teresianums in Rom eingestellt wurde. Zu verdanken ist der Eintrag Sr. María José Pérez aus dem Karmel in Puzol in Valencia, ohne deren Fachkenntnisse so etwas nicht möglich gewesen wäre. Wir danken herzlich unserer Schwester für ihre Mühe und Ausdauer, die dafür nötig waren.

 

Der Provinzial von Manjummel, P. Augustine Mulloor hat von der Medienkommission der Bischofskonferenz von Kerala am 15. Juli einen Preis erhalten, der ihm von einem berühmten Schauspieler und Parlamentarier der Region überreicht wurde. Der “Daarsanika Vynjanika” genannte Preis wird katholischen Persönlichkeiten übergeben, die in den Bereichen Kunst, Literatur oder Philosophie hervorgetreten sind. Die Bischöfe von Kerala wollten damit Beiträge von P. Mulloor im Bereich der biblischen Studien anerkennen. Herzlichen Glückwunsch an unseren Mitbruder, der im vergangenen Sexennium Generaldefinitor war, zu diesem Erfolg.

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