Am 26. März begann im Karmel U. L. Frau vom Lächeln und der hl. Therese in Natal, Brasilien, die Versammlung der Föderation zur hl. Teresa von Los Andes. Den Eröffnungsgottesdienst feierte der emeritierte Erzbischof Heitor de Araújo Sales, zusammen mit dem Domherrn José Mário und den Patres João Bonten und Luis Fernando, dem Ordensassistenten. Das Leitwort des Treffens war Wer sollen wir sein! Beim Treffen wird auch das 25jährige Bestehen dieser Föderation gefeiert, an dem alle föderierten Klöster teilnahmen.

Gewählt wurden folgende Schwestern:

Präsidentin: Danuze de Jesús – Karmel Cariacica

  1. Ratsschwester: Teresa Benedicta de la Cruz – Karmel Propriá
  2. Ratsschwester: Mariana del Sagrado Corazón – Karmel von Camaragibe
  3. Ratsschwester: María Teresa de la Eucaristía – Karmel Salvador
  4. Ratsschwester: María Elisabete de la Santísima Trinidad – Karmel der hl. Teresita

Ökonomin: Mariana del Sagrado Corazón – Karmel Camaragibe

Während der Versammlung wuden die Klöster in Cachoeiro de Itapemitim, Banaeiras und Jacarepaguá in die Föderation aufgenommen.

Die Mitglieder des OCDS dieser beiden Länder haben vom 25. bis 28. April ihre jeweiligen Nationalkonferenzen gehalten.

In Malaysia trafen sie sich in Kuala Lumpur und arbeiteten zum Thema: Bemühungen um eine bessere Ausbildung; die Liebe im Gemeinschaft leben. Anwesend waren 80 Mitglieder der Gemeinden von Kuala Lumpur, die vom Generaldelegaten P. John Chua von Taiwan-Singapur begleitet wurden. Während des Treffens wurden die Leitungsämter neu besetzt.

Die Mitglieder des OCDS auf den Philippinen kamen in Tagaytay zusammen, die aus den 46 Gemeinden stammten, die es in jenem Land gibt, zusammen mit Mitgliedern des OCDS aus Vietnam. Begleitet wurden sie vom Provinzial, P. Reynaldo Sotelo, und dem Provinzdelegaten, P. Benedict Piango. Im Mittelpunkt stand das Thema, über das in den letzten drei Jahren in den Gemeinden diskutiert worden ist: Als Laienkarmeliten aus der Liebe Christi leben.

Der Herr möge auch weiterhin unsere Schwestern und Brüder in den drei genannten Ländern segnen und begleiten.

Ende März begann P. General die Pastoralvisitation der Semiprovinz Libanon. Bis Mitte April besuchte er alle Klöster der Schwestern und Brüder, wie auch die Gemeinden des OCDS. Er nahm auch an einigen Festen des Ordens im Libanon teil, wie dem monatlichen Gedenktag des Prager Jesuleins.

Nach einem kurzen Aufenthalt in Rom kehrte er wieder zurück und nahm an der Prozession zu Ehren U. L. Frau vom Berge Karmel in Haifa teil. Die Rundreise endete mit einem Besuch in Ägypten, wo er sich mit den Mitbrüdern dieser Generaldelegation traf.

Vom 10. – 14. März fand in der Päpstlichen Fakultät des Teresianum in Rom die traditionelle Woche der Spiritualität statt, dieses Jahr zum 60. Mal, mit einer bemerkenswerten Anzahl von Teilnehmern. Sie war dem Thema gewidmet: „Die Spiritualität der Freundschaft mit Gott und den Menschen. Ich habe euch Freunde genannt (Joh 15,15).

Den Auftakt bildete ein Referat von P. General, Saverio Cannistrà, zum Thema der Freundschaft bei Teresa. An den folgenden Tagen ging es um selbstlose Freundschaft, Freundschaft im Ordensleben, in den Filmen, bei Elisabeth von der Dreifaltigkeit und die Beziehungen unter jungen Menschen im Zeitalter der sozialen Netzwerke.

Den Abschluss bildete ein Runder Tisch über die Kirche als Haus und Schule der Freundschaft.

Den Vorträgen gingen liturgische Feier und Gebetszeiten vor dem Allerheiligsten von jeweils einer halben Stunde voraus. Eine Einübung in die Praxis der Thematik boten die Begegnungsmöglichkeiten der Teilnehmer, die eifrig genutzt wurden.

Auf YouTube der Päpstlichen Fakultät Teresianum können alle Vorträge dieser Woche nachgehört werden, auch auf dem Internet-Auftritt des Teresianum unter www.teresianum.net.

Vom 24. Februar – 1. März hat sich eine große Anzahl von Mitbrüdern der Provinz Paris in der Trappistenabtei Soligny zu den Jahresexerzitien versammelt, wie das vom Provinzkapitel 2017 bestimmt worden ist, und zwar an dem Ort, an dem ein junger Mann mit Namen Lucien Bunel seine Exerzitien gemacht hat, die ihn zur Entscheidung gebracht haben, mit dem Namen Jacques de Jesús in den Karmel einzutreten, inzwischen ein prominentes Mitglied dieser Provinz.

Die Themen der Meditationen kreisten um biblische Gestalten, wie Adam, Abraham, Jakob, Petrus und Judas.

Aus Alba de Tormes in der Ordensprovinz Ibérica haben wir die traurige Nachricht erhalten, dass Frau Jeannine Poitrey am 31. Dezember in Biarritz, Frankreich, verstorben ist.

In Paris gebürtig, hat Frau Poitrey einen großen Teil ihres intellektuellen Lebens dem literarischen und linguistischen Studium des Werks der hl. Teresa und der Verbreitung ihrer Spiritualität gewidmet.

Als große Expertin für die kastilische Sprache des 16. Jahrhunderts hat sie bedeutende Studien zu Teresas Wortschatz in ihren Werken, insbesondere Vida und Weg der Vollkommenheit, verfasst, die 1976 von der Universität Lille veröffentlicht und 1983 von der Päpstlichen Universität in Salamanca übersetzt worden sind.

Außerdem veröffentlichte sie eine Einführung in die Lektüre Teresas und fertigte mehrere Übersetzungen vonTeresas Manuskripten. Sie war Professorin an der Sorbonne und erteilte mehrere Kurse an verschiedenen Universitäten und Fakultäten, wie der zum hl. Vinzenz Ferrer in Valencia, Spanien.

Das Großkreuz Alfonsos X., des Weisen wurde ihr persönlicvh vom damaligen König von Spanien, Juan Carlos I., überreicht. Möge sie ruhen in Frieden!

Am vergangenen 16. Februar wurden in Kenia drei Neupriester unseres Ordens geweiht: Peter Canisius Otieno, Harrison Waijango und Isaac Namanda. Die Feier fand in der Tangaza-Universität statt, ganz in der Nähe unseres Konvents zum hl. Johannes vom Kreuz in Nairobi.

Vorgenommen wurde die Weihe von unserem Mitbruder Bischof George Tambala, Bischof von Zomba in Malawi. Er hatte selbst an dieser Universität studiert und war auch Mitglied der Kommunität von Nairobi. Später war er von 2009 bis 2015 Generaldefinitor, gab aber nach seiner Wiederwahl im Generalkapitel 2015 sein Amt auf, da er 2016 zum Bischof ernannt und geweiht worden ist.

Unser Mitbruder, P. Patrizio Sciadini oder Abuna Patrik, wie er im Land am Nil bekannt ist, wurde Ende März bei der Versammlung der Ordensleute Ägyptens zum zweiten Mal für das Amt des Vorsitzenden gewählt. Stellvertretender Vorsitzender wurde der Franziskaner Abuna Kamal und Sekretär Abuna Rubens von den Afrikamissionaren.

Wir wünschen unserem Mitbruder und allen Ordensleuten Ägyptens Gottes Segen und Frieden, was in diesem Land so nötig ist, um ihren Auftrag erfüllen zu können.

Im Rahmen seiner Apostolischen Reise nach Marokko hat Papst Franziskus am 31. März im Dom von Rabat Priester, Ordensleute und den Ökumenischen Rat der Kirchen getroffen.

Mit großer Freude waren auch unsere Schwestern aus dem Karmel zu Tanger bei dieser Begegnung mit dem Nachfolger Petri dabei und fühlten sich durch ihn im Glauben und in ihrer selbstlosen Hingabe in diesem muslimischen Land Afrikas begleitet und bestärkt.

Sie hörten, wie Franziskus sie daran erinnerte, dass ihre kleine christliche Gemeinde in Marokko nicht unbedeutend ist, und wie er zur Zusammenarbeit, zum Dialog und zur Liebe zwischen den verschiedenen christlichen Konfessionen und dem Islam aufrief.

Wie man an den Fotos sehen kann, führen unsere Schwestern zurzeit sehr kostspielige, aber absolut notwendige Renovierungsarbeiten an ihrem Kloster durch.

Die Assoziation U. L. Frau vom Karmel der Klöster in Peru hat kürzlich einen Kurs über die Dokumente Vultum Dei quaerere und Cor orans gehalten, der an drei verschiedenen Orten stattgefunden hat: Im Norden vom 14.-16, im Süden vom 20 bis 23. und in der Mitte des großen Landes vom 28.- 30. Januar. Referenten waren P. Pedro Zubieta, der die Vorarbeiten geleistet hat, P. Alfredo Amesti, der Generalkommissar, und P. Ángel Zapata, Assistent der Assoziation.

Vom 28. Januar bis 1. Februar hat der Orden im CITeS in Ávila ein Treffen der Ausbilder des Ordens in Europa organisiert. Aus 14 Provinzen haben 32 Mitbrüder daran teilgenommen, die aus folgenden Ländern kamen: Belgien, Kroatien, Spanien, Frankreich, Italien, Malta, Polen, Portugal und Libanon. Thema war: Die Kommunität als Ort der Begegnung und der Communio, das in drei Referaten dargelegt wurde: P. Gonzalo Fernández, Generalvikar der Claretiner, sprach über „Die Herausforderungen des Gemeinschaftslebens. Lösungen aus der Kultur und der Psychologie der jungen Leute von heute“, Juan Antonio Marcos OCD präsentierte das Thema „Erziehen zur Freiheit auf dem geistlichen Weg nach den Heiligend es Ordens“, und schließlich sprach der Jesuit Luis María García Domíguez über „Wie begleiten? Hinweise zum Dialog zwischen Ausbilder und Auszubildendem.“ Die Nachmittage des 29. und 31. Januars galten den Orten unserer Heiligen in Ávila, der Vormittag des 30. Januar einem Besuch in Duruelo.

Wie wir durch unsere sozialen Netzwerke ausführlich informiert haben, kamen vor 400 Jahren die ersten Karmeliten nach Goa in Indien.

Im Zusammenhang mit dem Außerordentlichen Definitorium nahmen die Oberen aller Zirkumskriptionen des Ordens unter Vorsitz von P. General am ersten Teil der Jubiläumsfeierlichkeiten teil.

Wir danken Gott für das an den Orden in Indien gemachte Geschenk und hoffen, dass diese Feier ein Segensquell für alle Schwestern und Brüder in diesem Land und in allen Missionen sei, die von diesem Land gegründet wurden.

Von unserem lieben Mitbrüder P. Federico Trinchero haben wir wieder Nachrichten über unsere Orden in der Zentralafrikanischen Republik erhalten. Nach dem schlimmen Massaker im November in der Stadt Alinado, etwa 500 km von der Hauptstadt entfernt mit 80 Opfern durch eine islamistische Gruppierung, die ausgerechnet Union für Frieden in der Zentralafrikanischen Republik heißt, wurde die Stadt total geplündert und die Kirche profaniert; die Katholiken erlitten einen Schock. Unter den Opfern befinden sich auch zwei Priester, doch konnten dank des mutigen Einsatzes des jungen Bischofs Cyr Néstor Yapaupa Hunderte Menschen die Stadt verlassen und sich in Sicherheit bringen. Nachdem der erste Schmerz überwunden war, haben die Diözesen des Landes den Nationalfeiertag am 1. November zu einem Gebetstag für Frieden und Versöhnung erklärt.

Doch gibt es nicht nur schlechte Nachrichten. Trotz der Probleme im größten Teil des Landes geht die Arbeit in unserer Mission weiter, wiewohl ein „normaler“ Tag ein großes Ereignis ist. Am 8. Dezember feierten wir die Feierliche Profess von Frater Michel, dem achten von zwölf Geschwistern, und obwohl sein Vater blind ist, nahm er an der Feier teil. Mit seiner Eingliederung in den Orden übersteigt die Zahl der einheimischen Brüder zum ersten Mal die der italienischen.

Gerne geben wir euch auch die Möglichkeit an, unseren Brüdern finanziell zu helfen:

1) Banküberweisung: MISSIONI CARMELITANE LIGURI,  IBAN: IT42D0503431830000000010043;

Mehr Information im Internetportalwww.amiciziamissionaria.it/Donazioni.aspx

Geboren am 20. September 1936 in La Paz, legte der Verstorbene mit dem Namen Gonzalo de Jesús María am 10. Februar 1957 in unserem Orden Profess ab und wurde am 21. Oktober 1963 zum Priester geweiht. Seine Bischofsweihe folgte am 7. Januar 1985, wobei er seit dem Jahr 2000 Militärbischof von Bolivien war. Zum Zeitpunkt seines Todes am 14. Januar 2019 lebte er als emeritierter Militärbischof in der Kommunität unseres Ordens in La Paz.

Er zeichnete sich durch seine Nähe zu den Soldaten, den Migranten und Flüchtlingen aus, so dass sein Heimgang sowohl im bolivianischen Episkopat als auch bei den zivilen und militärischen Autoritäten große Betroffenheit hervorrief, wie man an der Vielzahl der Kondolenzschreiben ersehen kann.

Das Requiem feierte Kardinal Toribio P. Ticona in Begleitung vieler Bischöfe am 16. Januar. Der Provinzial der Provinz Ibérica, Miguel Márquez, sandte ein Beileidsschreiben und der Regionalvikar P. Carlos Medina erinnerte an die menschliche und geistliche Größe des Verstorbenen.

Die Feier kann unter folgendem Link angeschaut werden:

https://www.youtube.com/watch?time_continue=217&v=OYYvz_H3xaE

Ende Dezember 2018 tagte in Ägypten die traditionelle Versammlung der Bischöfe und Patriarchen, die verschiedene Themen und Fragen für die Christen, die in dieser Region auch immer wieder unter Verfolgungen zu leiden haben, besprachen. An dieser Versammlung nahm auch der Generaldelegat unseres Ordens in Ägypten, Patrizio Sciadini, in seiner Eigenschaft als Vorsitzender der Ordensoberenvereinigung in diesem Land teil. Beten wir für unsere Schwestern und Brüder, die in diesem Land das Evangelium verkünden.