Die digitale Zeitung www.religiondigital.org, die in der spanischsprachigen Welt weit verbreitet ist, hat vor kurzem über das Studium der „Erklärung zum Charisma des Ordens“ berichtet. Unter dem Titel „Der Unbeschuhte Karmel widmet sich dem Studium und der Debatte der Erklärung zu seinem Charisma“, berichtet der Journalist Baltasar Bueno, wie „das Definitorium des Unbeschuhten Karmel im Zusammenhang mit der Relecture seiner Gesetze nach dem Generalkapitel von Ávila 2015 und der Approbation des Außerordentlichen Definitoriums in Goa 2019 einen ersten Entwurf dieser Erklärung erarbeitet hat, in den die Vorschläge aus der erste Phase der Relecture der Konstitutionen aus allen Zirkumskriptionen des Ordens eingeflossen sind.“

Die Zeitung bietet nach einer ausführlichen Darstellung des Vorhabens ein Interview, das P. General Saverio Cannistrà vor einigen Monaten der Zeitung Levante aus Valencia gewährt hat.

Es kann eingesehen werden unter:

https://www.religiondigital.org/baltasar_bueno-_corresponsal_en_valencia/Carmelo-Descalzo-borrador-Declaracion-Carismatica_7_2192550727.html

Der Entwurf der Erklärung zum Charisma des Ordens, den das Definitorium erarbeitet hat, wird, wie gemeldet, in verschiedenen Regionen des Orden studiert, so in Kolumbien und in Italien, vor kurzem nun auch in Afrika. So kamen Mitbrüder in Nigeria, Malawi und der Zentralafrikanischen Republik im Alter zwischen 30 und 45 Jahren zur Reflexion über dieses Dokument zusammen.

Bei den drei Treffen war von Seiten der Ordensleitung P. Daniel Ehigie, der für Afrika zuständige Definitor, dabei.

In der Vigilfeier zur Unbefleckten Empfängnis haben drei junge Mitbrüder der Generaldelegation Ägypten – Petrus, Johannes und Zacharias – ihre Feierliche Profess in die Hände des Generaldelegaten Patrizio Sciadini abgelegt.

An diesem großen Freudentag für den Orden in Ägypten nahmen die Familienangehörigen der drei Mitbrüder und viele Gläubige teil.

Geleitet wurde die Feier vom Bischof von Assiut, Kyrillos William, anwesend waren auch viele Mitbrüder aus dem Libanon.

Zum ersten Mal nach der Veröffentlichung von Cor orans haben sich die assoziierten Klöster der Philippinen getroffen, die wegen einiger Details den Rahmen einer ordentlichen Versammlung sprengte.

Begleitet vom Generalsekretär für die Schwestern, P. Rafał Wilkowski besprachen die Schwestern die durch das neue Dokument sich ergebenden Veränderungen für ihr Leben, die P. Rafał im Licht des Kirchenrechts und der Konstitutionen erläuterte. Er half den Schwestern die Reichweite dieser Veränderungen zu verstehen, was wohl auf eine Überarbeitung ihrer Statuten hinauslaufen wird.

Zum ersten Mal seit seiner Aufnahme in die Assoziation im letzten Mai hat das Kloster von Kuching, Malaysia,  teilgenommen. Es wurde der Wunsch ausgesprochen, dass die Assoziation trotz Sprach- und andersartiger Barrieren immer mehr zu einer Gemeinschaft zusammenwachse, damit alle Schwestern die Herausforderungen der heutigen Zeit angehen und den zukünftigen Karmelitinnen Wege bereiten können. Voll Überzeugung brachten sie angesichts evtl. Herausforderungen und Ängste ihre Entschlossenheit zum Ausdruck, der „wahren Tochter der Kirche“ Teresa von Jesus zu folgen.

Am 11. Dezember wurde in Aula 1 des Teresianums die Bibliographia Internationalis spiritualitatis Online – BIS – vorgestellt, die die frühere gedruckte Ausgabe fortführen soll; sie war von 1966 bis 2007 Jahr für Jahr herausgekommen. Diese neue Form verdankt sich der Zusammenarbeit zwischen dem Institutum Carmelitanum OCarm und unserer Fakultät.

Die Vorstellung begann mit einer Einführung der Patres  Denis Chardonnens, dem Präses des Teresianums, und Giovanni Grosso, dem Direktor des Institutum Carmelitanum. Es folgte ein historischer Überblick von P. Lukasz Steinert, der den Patres der ersten Stunde, Otilio Rodríguez, und Juan Luis Astigarraga dankte, die auch in der Grußadresse von P. Agustí Borrel, dem Generalvikar OCD, erwähnt wurden. P. Christof Βetschart sprach über die Verwirklichung und Bedeutung dieser Initiative.

P. General, der die ganze Veranstaltung leitete, sprach über Forschungen im Karmel, wonach die Teilnehmer zu einem Austausch mit ihm eingeladen wurden.

Am Ende führte Don Axel Alt, der Chefbibliograph der BIS, in den praktischen Gebrauch ein; eingesehen werden kann sie unter folgendem Link:

http://cpps.brepolis.net/bis/search.cfm?action=search_advanced&

Nach seiner Teilnahme an der Versammlung der Generaloberen in Ariccia bei Rom vom 27. – 29. November mit einer Audienz bei Papst Franziskus begab sich P. General ins Teresianum, wo er an einer Versammlung junger Mitbrüder aus Europa und den USA teilnahm, die sich dem Studium der Erklärung zum Charisma des Ordens widmeten. Es waren ca. 30 Mitbrüder, die sich für diese Aufgabe zusammen mit den Definitoren Agustí Borrell, Lukasz Kansy und Daniel Chowning versammelt hatten, was vorher schon bei einem Treffen in Lateinamerika begonnen hatte.

Am Namenstag von P. General, den er mit der Kommunität der Generalkurie und einigen Mitbrüdern aus dem Teresianum feierte, begann das Definitorium unter seiner Leitung mit seinen Sitzungen, während derer auch eine Begegnung mit dem Definitorium OCarm stattfand.

Am 11. Dezember führten P. General und P. Agustí Borrell den Vorsitz bei der Vorstellung des digitalen BIS im Teresianum, wie eigens berichtet wird.

Schließlich nahm P. General am 14. Dezember in der Kapelle des Teresianum in einer feierlichen Eucharistie die Feierliche Profess folgender Mitbrüder aus dem Internationalen Kolleg entgegen: Immanuel und Sandeep aus der Provinz Südkerala, Tolobatosoa aus Madagaskar, Praddeep und Mariyanna aus Andhra Pradesh, sowie Rajeev aus Manjummel.

In der Nacht auf den 5. Dezember verstarb in einem Krankenhaus P. Conrad de Meester aus der Provinz Flandern, ein großer Experte für Therese und Elisabeth und ein anerkannter Fachmann für Theologie des Geistlichen Lebens – auch ein Student des Teresianum. P. Conrad hat durch einen Gehirnschlag das Bewusstsein verloren, und obwohl er sofort in ein Krankenhaus eingeliefert wurde, verschlechterte sich sein Zustand rapid, so dass ihm nicht mehr geholfen werden konnte. P. Provinzial Paul de Bois und andere Mitbrüder waren an seiner Seite, die Beerdigung fand am Fest des hl. Johannes vom Kreuz, 14. Dezember, statt.

Anlässlich seines Todes fand P. General folgende Worte: „P. Conrad hat tatsächlich gründlich an der Hebung und Bekanntmachung der Schätze der Heiligen des Karmel gearbeitet. Seine theologische Kompetenz war gepaart mit einer erstaunlichen philologischen und historischen Präzision. Der Orden verdankt ihm viel für seine Arbeit als Experte in der Geistlichen Theologie und als ihr Verbreiter. Bitten wir den Herrn, dass er ihm seinen Einsatz für den Orden und die Kirche reichlich vergelten möge.“

Unter seinen vielen Publikationen ist besonders seine Doktorarbeit „Dynamique de la confiance“ über Therese erwähnenswert, die in mehrere Sprachen übersetzt ist, sowie die noch nicht lange herausgekommene Biographie der hl. Elisabeth von Dijon, deren Schriften er auch in einer bewundernswerten Ausgabe herausgebracht hat.

Er möge ruhen in Frieden.

Die Karmelfamilie der Region Mangalore hat am Sonntag, 3. November, im Kloster Carmel Hill, einer Wallfahrtskirche zum Kinde Jesus, der Ankunft der ersten Karmeliten vor vierhundert Jahren gedacht. Die feierliche Eucharistiefeier leitete der Altbischof von Mangalore, Aloysius D’Souza, während P. Archibald Gonsalves OCD die Predigt hielt und darin auf den Beitrag des Teresianischen Karmel für die Ortskirche hinwies.

Der Messe folgte ein Fest mit Musik und Tanz unter freiem Himmel, in dem in acht Szenen die Ankunft der ersten Karmeliten in Goa durch Musik, Texte und Tanz dargestellt wurde. Erwähnenswert ist, dass dabei auch einige nichtchristliche Künstler aus der Region mitwirkten, die bei der Darstellung der von Karmeliten erstellten Musik- und Textstücken mitwirkten.

Der Provinzial, P. Charles Serrao, bot in einem Vortrag die Geschichte des Karmels in Indien dar und wies auf die wichtigsten Beiträge des Ordens für die Kirche und Gesellschaft in der Region Kanara, deren Hauptstadt heute Mangalore ist, hin. An der Feier nahmen eine große Anzahl von Priestern und Ordensleute aus verschiedenen Kongregationen, sowie auch Laien teil.

Wie im Brief des Definitoriums von September 2019 berichtet, hat das Definitorium innerhalb des Prozesses der Relecture unserer Konstitutionen seit dem Generalkapitel von Ávila (2015) und unter Berücksichtigung der Approbation des Außerordentlichen Definitoriums von Goa (2019) einen Entwurf für eine Erklärung zum Charisma des Teresianischen Karmel ausgearbeitet, der die in der ersten Leserunde der Konstitutionen von den Zirkumskriptionen des Ordens gemachten Vorschläge enthält.

Der erste Schritt für die Überarbeitung dieses Entwurfes war das Studium durch eine Gruppe von Mitbrüdern im Alter zwischen 30 und 45 Jahren, wie das im genannten Brief des Definitoriums vorgesehen wurde.

Der Einteilung in geographische Bereiche folgend fand nun ein erstes derartiges Treffen n Villa de Leyva, Kolumbien statt, an dem unter dem Vorsitz der beiden Definitoren Agustí Borrell und Javier Mena 25 Mitbrüder aus Lateinamerika und der Karibik teilgenommen haben.

Nach Aussage der Teilnehmer fand das Treffen in einem Klima der Brüderlichkeit, des Betens und Arbeitens statt, was zum guten Gelingen des Treffens beitrug. Dieses endete mit einer mit einer positiven Beurteilung der Erklärung und dem ernsthaften Vorsatz, die Ergebnisse in den jeweiligen Zirkumskriptionen bekannt zu machen.

Die Provinz Warschau hat zur Förderung der Spiritualität unseres Ordens ein neues Institut für Spiritualität gegründet. Bisher gibt es drei, in den Städten Posen, Sopot und Breslau; am 8. September öffnete ein neues in der Hauptstadt Warschau gelegenes seine Pforten; es ist in dem vor zwei Jahren eingeweihten Konvent im Zentrum der Stadt untergebracht.

Der für die Gründung im neuen Gebäude Verantwortliche ist P. Wojciech Ciak OCD. Die offizielle Eröffnung fand am 15. Oktober, dem Hochfest der hl. Teresa, mit einer Eucharistiefeier statt, der ein Vortrag von Dr. Rafał Tichy zum Thema „Zeit für die Apokalypse“ folgte. Zum derzeitigen Kurs haben sich 87 Studenten eingeschrieben, denen ein dreijähriger Studiengang angeboten wird. Außer den Mitbrüdern des Ordens gibt es noch weitere Professoren, die dem Institut das nötige Prestige verleihen, damit es in der Kirche von Warschau die nötige Beachtung findet.

So lautete das Thema des Treffens des OCDS im Nordteil von Südamerika (Cicla-centro OCDS), das vom 25. – 29. September im Tagungshaus San José de Cluny in Lima stattfand.

100 Mitglieder des OCDS aus Peru, Kolumbien und Ecuador, dazu ein Vertreter aus Panamá haben an diesem Treffen teilgenommen, außerdem der Kommissar von Peru, Alfredo Amesti, sowie die Delegierten für den OCDS in Ecuador, Juan Berdonces, und in Kolumbien, Carlos Plata, sowie dem Generaldelegaten für den OCDS, Alzinir Denastiani.

Anhand der Enzyklika Laudato si‘ von Papst Franziskus als Quelle für die Reflexion wurden Themen über die Sorge für das gemeinsame Haus besprochen, die für den Laienkarmeliten von Bedeutung sind, und kleine Zeichen genannt, die im konkreten Alltag dazu beitragen können.

Daneben wurden weitere Themen besprochen, die von den verschiedenen Provinzräten des OCDS präsentiert wurden, wie die Ausbildung als Sorge für die Kommunität (Peru), die Ausbreitung, die die Kommunität aufbaut und belebt (Ecuador), und die Schwierigkeiten beim Aufbau der Kommunität (Kolumbien). Nach der Einführung in die Themen folgte eine Zeit für den Austausch und das Plenum mit den Ergebnissen und Erläuterungen.

Wir danken den Brüdern und Mitgliedern des OCDS in Peru für die herzliche Aufnahme und planen das nächste Treffen dieser CICLA für 2022 in Kolumbien.

P. Javier Mena nahm am Kongress “Santa Teresa von Los Andes und Familienspiritualität“ teil, der vom 6. – 10. November in Guatemala Stadt stattgefunden hat. An diesem vom OCDS Zentralamerikas organisierten Kongress nahmen 147 Mitglieder und einige Patres OCD teil, die aus 12 Ländern der Region Mittelamerika gekommen waren. Anlass für diesen Kongress war das 100jährige Jubiläum des Todes der hl. Teresa von Los Andes.

Danach begab sich P. Javier nach Bogotá, wo er mit P. Agustí Borrell zusammentraf, die beide beim Treffen der jungen Mitbrüder dieser Zirkumskription teilnahmen; bei diesem ging es um die Diskussion des Dokumentes zum Charisma des Teresianischen Karmel, das beim nächsten Generalkapitel besprochen und verabschiedet werden soll. P. Agustí hat vorher noch einen kurzen Besuch bei den Mitbrüdern in Ecuador gemacht.

Vom 14. – 20. September fand die XVI. Vollversammlung der Föderation “San José de Guadalupe” der Karmelitinnen von Mexiko statt, an der die Priorinnen und Delegierten der 37 Klöster dieser Föderation teilnahmen. Begleitet vom zuständigen Provinzrat der Mitbrüder in Mexiko standen Fragen und Themen dieser Föderation auf der Tagesordnung, sowie die Dokumente „Vultum Dei quaeree“ und „Cor orans“. Für die Visitation wurde eine kleine Handreichung erarbeitet, die der Präsidentin bei ihrer Aufgabe als Kovisitatorin helfen soll, ebenso ein vorläufiges Aktionsprogramm für das folgende Quattriennium.

In den Föderationsrat wurden folgende Schwestern gewählt:

Gema de Jesús Crucificado (Ayala Flores), Präsidentin, Kloster “San José de Guadalupe”, Mexiko-Stadt

Edna María de Jesús Sacramentado (Salcido Kitazawa), 1. Ratsschwester, Kloster “Santa Teresa”, Guadalajara

Ma. Eugenia de Jesús (Beltrán Ramírez), 2. Ratsschwester, Kloster “San José”, Celaya

Miriam del Monte Carmelo (Viveros Sotelo), 3. Ratsschwester, Kloster von der Herzverwundung der hl. Teresa, Guadalajara

Guadalupe de la Eucaristía (González Camacho), 4. Ratsschwester, Kloster “Jesús Sacramentado y Santa María de Guadalupe”, Tulpetlac,

María de Lourdes de Jesús Sacramentado (Salas Mar), Ökonomin, Kloster “San Juan de la Cruz”, San Juan Ixtayopan, CDMX

P. General hält zurzeit in der Provinz Washington in den USA Visitation, die mit dem Namen zum Herzen Mariae Ende der 40er Jahre des letzten Jahrhunderts entstanden ist, doch deren Wurzeln viel weiter zurückreichen. 1906 gründeten Patres aus der Provinz Bayern den Wallfahrtsort Maria, Hilfe der Christen und fügten 1914 noch die Pfarrei zum hl. Florian in West-Milwaukee dazu.

P. Agustí Borrell hat die Visitation der Provinz Navarra beendet, nachdem er zusammen mit der gesamten Karmelfamilie dieser Provinz den 12. Oktober festlich begehen konnte. Am 30. Oktober schloss er die Visitation offiziell ab.

P. Javier Mena ist in der Delegation Bolivien, Uruguay und Paraguay unterwegs, die zur Provinz Iberica gehören, während P. Mariano Agruda einige Schwesternklöster auf den Philippinen besucht hat.