Wie wir informiert haben, fand vom 27. Januar bis 1. Februar im Teresianum zu Rom das diesjährige Treffen der Ausbilder der europäischen Provinzialskonferenz statt. Die mehr als 30 Mitbrüder repräsentierten unter ihrem Präsidenten P. Juan de Bono fast die Gesamtheit der Mitglieder, die zu dieser Konferenz gehören.

Thema waren die Gelübde, Referenten der Comboni-Missionar Giuseppe Crea und Dr. Gian Franco Poli. Nach ihren Vorträgen gab es Treffen in den Sprachgruppen und dann einen Austausch im Plenum.

P. Agustí Borrell, Generalvikar, traf sich mit den Ausbildern am 29. Januar und sprach mit ihnen über die Erklärung zum Charisma des Ordens. Am 1. Februar trafen sie sich zusammen mit Lukasz Kansy, dem 2. Generaldefinitor, und den Ausbildern der Provinz Iberica, um gemeinsam über das zweite Europäische Noviziat zu sprechen.

Im kommenden Jahr soll dieses Treffen über ein noch zu bestimmendes Thema im CITeS in Ávila stattfinden.

Wir von der Generalkurie wollen für alle Zeichen der Verbundenheit und Sorge danken, die in diesen Tagen zu uns gelangen.

Gott sei Dank geht es uns bei Beachtung der von der italienischen Regierung verfügten Isolierung gut und es sind noch keine Infektionen mit dem Corona-Virus zu verzeichnen.

In dieser schweren Zeit wollen wir alle Mitglieder des Ordens unsere Nähe und Zuneigung versichern. Wir fühlen uns darüber hinaus mit allen Männern und Frauen verbunden, die in unterschiedlichem Maße die Auswirkungen dieser Pandemie zu verspüren bekommen und laden euch zu eifrigem und vertrauensvollem Gebet für die Verstorbenen und die Kranken mit ihren Familien ein, und insbesondere für alle, die uns regieren, und für alle, die fast pausenlos für die Kranken sorgen.

Die Karmelitinnen von Vilvoorde haben uns vor kurzem informiert, dass es in ihrem Kloster Anfang Januar gebrannt hat. Die vollständige Geschichte kann auf unserer Internetseite in Englisch nachgelesen werden.

Das Unglück ereignete sich am vergangenen 6. Januar und war von einem aufmerksamen Nachbarn bemerkt worden. Entstanden war der Brand durch Kinder, die an der von den Schwestern am Kircheneingang aufgestellten Krippe zündelten. Gott sei Dank hat eine in der Kirche betende Person den Brand bald bemerkt unde sofort die Feuerwehe informiert, die den Brand schnell unter Kontrolle brachte und größeren Schaden vermeiden konnte. Dennoch wurden die Heizungsanlage und die Orgel aus dem 17. Jahrhundert durch Hitze und Rauchentwicklung in Mitleidenschaft gezogen, so dass sie renoviert werden müssen. Auch der Eingangsbereich und die Wände und Bilder in der Kapelle, die erst restauriert worden war, haben Schaden genommen.

Der Bürgermeister hat das Unglück mit dem niederländischen Terminus „kattenkwaad – Bubenstreich“ bezeichnet, der durch das unvorsichtige Hantieren von Kindern hervorgerufen wurde, was zumindest ein Attentat gegen die Kirche ausschließt. Die Mutter eines der Kinder hat die Verantwortung übernommen, während die Kinder eine angemessene Zurechtweisung erhalten haben.

Trotz allem sind die Schwestern Gott dankbar, dass sich nichts Schlimmeres ereignet hat; sie sind alle wohlauf, und die Schäden halten sich in Grenzen.

Dieser Karmel wurde, wie die Schwestern berichten, 1469 gegründet, und ist das älteste noch bestehende Karmelitinnenkloster auf der Welt, und noch das einzige, das vom sel. Johannes Soreth selbst gegründet wurde. Am 11. Februar 2019 hat es sein 550jähriges Jubiläum gefeiert. 1966 haben sich die Schwestern dem Teresianischen Karmel angeschlossen; im Konvent spricht man niederländisch und englisch.

Mit Hilfe der elektronischen Adresse kann man sich mit den Schwestern in Verbindung setzen:

zusters.karmelietessen@belgacom.net

carmel_troost@belgacom.net

Vom 4. Januar bis 2. Februar visitierte P. General das Kommissariat Karibik, zu dem die Klöster in den Ländern Kuba, Dominikanische Republik, Puerto Rico und Miami gehören. Bei dieser Gelegenheit besuchte er auch die Klöster der Schwerstern und die OCDS-Gemeinden.

Die Visitation endet mit dem Kapitel des Kommissariats unter Leitung von P. General, bei dem P. Jacinto Rosario zum neuen Kommissar und die Patres Fernando Sánchez, Sandy Fernández und Jorge Montoya zu Räten gewählt wurden.

Erwähnt sei auch, dass P. Javier Mena, der bei verschiedenen Kapiteln dabei war, die in dieser Zeit stattfanden, z. B. in Argentinien, wo P. Ricardo Prado, der bisherige Ausbildungsleiter, zum Generaldelegaten gewählt wurde, seinen Aufenthalt in Lateinamerika beendet hat.

Am 7. März dieses Jahres jährt sich zum 250. Mal der Todestag der hl. Teresia Margherita vom Herzen Jesu, einer Schwester aus dem Karmel von Florenz. Geboren am 15. Juli 1747 als zweites von 13 Geschwistern in Arezzo, wurde sie am Festtag Unserer Lieben Frau vom Berge Karmel auf den Namen Anna Maria getauft. Ihr Vater, Ignazio Redi, entstammte einer Familie, die sich durch eine gediegene kulturelle Tradition – zu seinen Vorfahren gehört Francesco Redi, einer der wichtigsten Naturwissenschaftler des 17. Jahrhunderts, dazu noch Dichter und Schriftsteller – und zugleich durch ein tiefes Glaubensleben auszeichnete. Der Cavaliere Ignazio war Anna Marias erster und wichtigster geistlicher Begleiter, durch den sie Gott kennen lernte und eine Anleitung zum Beten und zur Übung der Tugenden erhielt. Die Tochter fand in ihm einen klugen und entschiedenen Wegweiser, aber auch einen liebevollen und zärtlichen Vater.

 

Der Orden hat für ihr liturgisches Gedenken den Tag ihres Eintritts ins Kloster zur hl. Teresa in Florenz im Alter von 17 Jahren gewählt. Sie lebte dort nur gut fünf Jahre, bis zu ihrem Tod am 7. März 1770.

 

Der rote Faden eines einfachen, aber kraftvollen Glaubens zieht sich durch das gesamte Leben unserer Heiligen. Das Herz Jesu, ihr religiöser Name und Lebensprogramm, bildet das inspirierende Prinzip ihres ganzen Glaubenslebens. Trotz des Widerstands, auf den der Herz-Jesu-Kult in bestimmten, dem Jansenismus nahestehenden, toskanischen Kreisen ihrer Zeit stieß, wurde Anna Maria, auch dank des Einflusses ihres Onkels Diego, eines Jesuiten, und der eigenen Lektüre des Lebens der hl. Margareta Maria Alacoque, von dieser Spiritualität genährt. Deren Mitte bildet der Gedanke, dass das Leiden und die Herrlichkeit des Herrn Gegenwart sind: Christus liebt uns jetzt, wie er sich auch jetzt freut und leidet. Die Beliebtheit der Herz-Jesu-Frömmigkeit beim Volk beruht ja gerade auf diesem aktualisierenden Prinzip, das dem Leben des Christen an den Leiden und Freuden Jesu wahren Anteil gibt. In einem der bekanntesten Texte der Heiligen, den Exerzitienvorsätzen von 1768, greift sie diese grundlegende Wahrheit auf, wenn sie sagt, dass ihre Freuden und Leiden nur in Verbindung mit den Empfindungen des Herzens Jesu Bedeutung erhalten. Von daher zielt ihr Weg nicht so sehr auf die Erlangung der Vollkommenheit ab, als vielmehr auf die Glaubenshingabe. Genau aus diesem Grund fragt sich die Heilige – nachdem sie erklärt hat, dass die Liebe das einzige Ziel ihres Tuns ist – was man braucht, um mit Entschlossenheit und Treue ein solches Lebensprojekt auf sich zu nehmen. Und ihre Antwort lautet: „Ich muss mich nur ganz und gar Gott überlassen, … damit nur mehr Du in mir wirkst.“ Von dieser Haltung des vertrauensvollen, demütigen Sich-Überlassens und der immer schmerzlicher erlittenen, völligen Hingabe an das liebevolle Wirken des Vaters ist die Erfahrung der hl. Teresa Margherita zutiefst geprägt.

 

Bekannt wurde die hl. Teresa Margherita vor allem durch die Gnade des „Deus caritas est“ („Gott ist die Liebe“). Der schlichte, aber anstrengende Dienst als stellvertretende Krankenpflegerin, den sie bereits mit ihrer Ordensprofess begann, hat sie für den Empfang dieser Gnade vorbereitet. In einer Gemeinschaft, die oft von Erkrankungen heimgesucht wurde, kam dieses Amt zu den anderen ihr bereits übertragenen Aufgaben noch hinzu. Dieser Dienst wurde für sie zum konkretesten Mittel, um dem Herrn ihre ungeduldige Sehnsucht, Ihn zu lieben, auszudrücken. Aus allen Zeugenaussagen geht eine natürliche und geistliche Begabung für diesen Dienst hervor, in dem sich ihre ganze zarte Nächstenliebe großzügig entfaltete. Die mystische Gnade wird von einer ihrer Mitschwestern, die sie am aufmerksamsten beobachtete, in ihrer Zeugenaussage für den Prozess so beschrieben:

 

„Ich beobachtete noch im Jahre 1767 […] eine andere wahrnehmbare Veränderung in ihrem äußeren Verhalten, als ich sie einmal aus ihrer Klosterzelle herausgehen sah und ich hinter ihr herging, ohne dass sie mich beobachtete oder bemerkte, dass ich ihr folgte; ich erkannte da, dass sie in ihrem Antlitz richtig glühte, und außer sich oder weggetreten war, und inbrünstig, aber mit klarer Stimme nachdrücklich diese lateinischen Worte aussprach: «Deus charitas est, qui manet in charitate in Deo manet, et Deus in eo». Während sie diese Worte aussprach, ging sie bis zum Chor, und auch nach Abschluss der Zeremonien, als sie glaubte, dass niemand sie hören würde, sprach sie die Worte weiter aus, mehrere Tage lang, dabei aber immer in einem Ton und einer Weise, die ich oben beschrieben habe, so dass dieses Ereignis keiner Schwester verborgen blieb, die Gelegenheit hatte, sie zu hören, während sie glaubte, von keiner gehört zu werden; so hingerissen war sie von ihrem Gedanken.“

 

Von diesem Tag an wurde die junge Karmelitin von einigen Schwestern geradezu beschattet. Sie gingen ihr nach, um sich zu überzeugen, was in ihr vorging. Es war, als wollten sie die «unaussprechlichen Seufzer» hören, mit denen sich der Heilige Geist offenbart, sobald er in einem innerlich freien Herzen Wohnung genommen hat. Und tatsächlich bezeugten die Schwestern, dass die Heilige sich aufgrund dieser Gnadenerfahrung in neuer Weise «zu benehmen begann» und, ausgerichtet auf das neue Ziel, einen neuen Weg einschlug. Von der Liebe besessen sein, entflammt einen Menschen. Doch schon bald merkte Teresa Margherita, dass die Flamme der Liebe sie nicht nur wärmte und erleuchtete, sondern auch verbrannte und verzehrte, bis ihr jede Sicherheit und jeder Halt abhandenkam.

 

Die Briefe, die sie in den letzten zwei Jahren ihrem gelehrten und klugen Seelenführer Ildefonso di San Luigi schrieb, sind Hilferufe eines Menschen, der in der Dunkelheit eines ihn übersteigenden Geheimnisses herumirrt. Während einerseits ihre Dienstbereitschaft so stark wird, dass sie ihr kaum noch Zeit für ihr eigenes geistliches Leben lässt, durchströmt sie andererseits das Gefühl einer radikalen Armut und Unfähigkeit, auf eine Liebe zu antworten, die sich ihr mit solcher Kraft zeigt. Innere Kälte, Gefühllosigkeit, Niedergeschlagenheit, Widerwillen sind die am häufigsten in ihren Schreiben auftauchenden Begriffe, um ihren Seelenzustand zu beschreiben. Es gelingt ihr nicht, den in ihr bestehenden Widerspruch zu erklären: Widerwillen gegenüber jedem Erweis von Tugend und zugleich Sehnsucht, sich in allem dem Herzen Jesu anzugleichen. Da versteht sie, dass die Zeit gekommen ist, «zu leiden und zu schweigen  … und in allem unerschütterlich zu sein, so wie wenn sie gefühllos wäre», was sich im Übrigen leichter schreiben als verwirklichen lässt. Es bleibt ihr nichts anderes übrig als sich der einzigen Gewissheit auszuliefern, die ihr bleibt; und das ist nicht die Gewissheit ihrer Tugend, sondern der Liebe Gottes: «Im Übrigen tröste ich mich damit, dass mein guter Gott, obwohl ich eine solche Abneigung gegen ihn verspüre, trotzdem nie aufhört, sich auf die Suche nach meinem Herzen zu machen.»

 

Es ist ein voll ausgereifter und radikaler Glaube, zu dem Teresa Margherita gelangt ist. Es geht hier nicht einfach um die Zustimmung des Verstandes zu den Wahrheiten des Glaubens, die allerdings ein integraler Bestandteil des Glaubens bleiben, sondern der Glaube ist die Haltung, die sie in Gott – und nicht in sich selbst – ihre Sicherheit finden lässt. An diesem Glauben machte sie sich fest wie an ihrem Kreuz, in einer Hingabe, die um so umfassender war, je tiefer die Dunkelheit wurde, die sie bis zum letzten Tag ihres Lebens begleitete. Glauben und lieben gehen zusammen und streben zum gleichen Ziel hin; sie sind nichts anderes als zwei Ausdrucksweisen des gleichen kindlichen Vertrauens auf Gott, mit dem das Hoffen auf «seine Barmherzigkeit … und seine Liebe» untrennbar verbunden ist.

 

Das Zeugnis der hl. Teresa Margherita ist eine Mahnung für uns Karmelitinnen und Karmeliten des 21. Jahrhunderts. Es erinnert uns daran, dass die Gotteinung immer das Ziel ist und bleiben wird, auf das unsere Berufung zustrebt. Unsere Konstitutionen sprechen von einer «verborgenen» Gotteinung, wie es auch die Gegenwart Gottes inmitten der Geschichte der Welt ist. Gerade weil sie geheimnisvoll, d. h. verborgen ist, äußert sich diese Gotteinung nicht in außergewöhnlichen mystischen Phänomenen oder in besonderen und auffallenden Charismen, auf die der religiöse Ego-Mensch so begierig ist. Ihre äußere Gestalt ist eine ganz normale, ja geradezu dienende und unauffällige, wie sie auch Jesus in seinem irdischen Leben angenommen hat. Es ist die Gestalt eines Menschen, der Tag für Tag und Stück für Stück sein ganzes Sein in die Hände des Vaters gibt, in der sicheren Gewissheit, dass er es erneuert zurückbekommt, als Glied am verwundeten und verherrlichten Leib des auferstandenen Christus. Diese Hingabe erwächst aus einer größeren Sehnsucht, die Gott in einem «überfließenden» Maß in die Tiefe des menschlichen Herzens eingesenkt hat. Ohne sie würden das Christentum und noch mehr die kontemplative Berufung ihren Sinn verlieren. Wie es in einem kürzlich erschienen Buch beschrieben wird: «Nur von dieser Bewegung eines nicht abgesicherten Sprunges aus, aus der Bereitschaft, alles, was wir sind, zur Verfügung zu stellen, und dabei doch im Bewusstsein, dass es nicht ausreichend ist, kann das Christentum wieder zum heutigen Menschen sprechen und sich hörbar machen, denn es rührt eine sensible Saite an»[1]

 

[1] C. Giaccardi / M. Magatti, La scommessa cattolica, Il Mulino, Bologna 2019, 82.

In den letzten Tagen haben wir vom Provinzial der Semiprovinz Libanaon, P. Raymond Abdo, erfahren, dass P. Michel Abboud, Oberer des Konventes in Kobayat, Libanon, von der libanesischen Bischofskonferenz zum Nationalpräsidenten der Caritas in diesem Land ernannt wurde, was angesichts der derzeitigen Situation in diesem Land eine wichtige Aufgabe ist.

P. Szczepan Tadeusz Praśkiewicz aus der Provinz Krakau wurde von Papst Franziskus zum Relator der Kongregation für die Selig- und Heiligsprechungen ernannt, deren Konsultor er bisher schon war.

Herzlichen Glückwunsch für die neuen Aufgaben, verbunden mit einem Memento.

Vom 20.-23. Januar fand, diesmal in Mysore, ein zweiter Workshop zur Erklärung über das Charisma des Ordens in Indien statt, der den Mitgliedern der Provinzen Karnataka-Goa, Andhra Pradesh, Tamil Nadu und Dehi offenstand, die mit 32 Mitbrüdern daran teilnahmen.

Eröffnet wurde die Tagung so wie der erste Workshop von P. Johannes Gorantla mit einem Überblick über das Dokument in seinem Kontext, seiner Vorgeschichte und Bedeutung sowie einer Darstellung seines Zweckes. Danach begleitete er die Lektüre des Textes mit Hinweisen für die ersten drei Kapitel: Berufung, Ausbildung und teresianische Anthropologie.

Für die weiteren Nummern mit den Themen Gemeinschaft mit Gott und den Brüdern standen die Patres Pio D’Souza und Maria-David den Teilnehmern zur Seite, während P. Archibald Gonsalves das dritte Element des Charismas – Mission – erklärte.

Jeder Darstellung folgte eine Zeit für den Austausch in Gruppen zu Fragen der Referenten und einer Darstellung im Plenum, eine Arbeitsmethode, die sich als sehr anregend und fruchtbar erwies. Im Allgemeinen schätzend die jungen Mitbrüder in Indien das Dokument sehr positiv ein und danken dem Definitorium für die Mühe seiner Ausarbeitung. So wurde das Treffen als „Vorübergang des Heiligen Geistes“ definiert, der ein ernsthaftes und tiefes Studium dieses von den Teilnehmern als sehr inspirierend empfundenen Dokuments folgte. Alle Anregungen, die sich bei diesen Treffen ergeben, sind für das Definitorium bei der Endfassung dieser Erklärung eine große Hilfe, die schließlich dem Generalkapitel 2021 vorgelegt werden soll.

Als sehr wertvoll wurde auch die mitbrüderliche Atmosphäre empfunden, die dazu beitrug, dass in allen die Sehnsucht nach Treue und Erneuerung des Teresianischen Charismas zunahm.

Am23. Januar hat Kardinal Giuseppe Versaldi, der Präfekt der Kongregation für die kath. Bildung, dem CITeS in Ávila einen Besuch abgestattet.

Bei seinem Besuch begleiteten ihn u. a. die Verantwortlichen des CITeS, dazu auch Prof. Javier Belda Iniesta, der Delegierte für juridische und internationale Angelegenheiten des Päpstlichen Theologischen Instituts Giovanni Paolo II., und Prof. Manuel Arroba, Dekan der neuen Sektion des Päpstlichen Theologischen Instituts Giovanni Paolo II, das der Kardinal einen Tag vorher in Madrid eingeweiht hat.

Bei seinem Besuch unterstrich der Kardinal die Bedeutung dieses Zentrum angesichts des großen Projekts der Kirche der Neuevangelisierung. In gleicher Weise hob er die Bedeutung der Mystik Teresas und des Johannes vom Kreuz hervor und ermutigte die Kommunität des CITeS, diese Aufgabe weiterzuführen, damit sie auch weiterhin das Leben des Glaubens und den interdisziplinären und interreligiösen Dialog mit der Kultur voranbringen kann. Es fehlte auch nicht an Hinweisen auf Tereses geerdete Mystik als einer Vorgabe für das, was das CITeS sein soll.

Das Kloster Thiruvalla der Karmelitinnen ist nach Kottayam das zweitälteste Kloster in Indien und ist ungefähr 70 Jahre alt. Seine Gründung geht auf eine Einladung des Bischofs des syro-malankarischen Ritus von Thiruvalla zurück, eines der Zentren dieser Kirche in Kerala. Deshalb sind die Schwestern mit dieser Kirche sehr verbunden und bei den Gläubigen dieses Ritus, die ihr Leben und ihre Mission in der Kirche sehr schätzen, sehr beliebt. Obwohl die Messe jeden Tag im römischen Ritus gefeiert wird, wird ihre Kapelle von Gläubigen des syro-malankarischen und syro-malabarischen Ritus eifrig besucht, so dass sie zu einem deutlichen Zeichen für die Begegnung und die Einheit der katholischen Kirchen der verschiedenen Riten in Kerala geworden ist.

Vor kurzem hat das Kloster von Thiruvalla eine Neugründung in Kolayad gemacht, so dass es in einem der schönsten Klöster des indischen Subkontinents derzeit nur 13 Schwestern gibt.

Am 14. und 15. Januar hat der für Indien zuständige Definitor dieses Kloster besucht und die Schwestern ermutigt, ihrer Berufung treu zu sein.

Dieses Treffen begann am 17. Januar in Trivandrum und dauerte bis zum 20. Januar. Da es in Indien viele junge Ordensmitglieder gibt, wurden zwei solche Treffen geplant, eines davon im Benziger Spiritualitäts-Zentrum in Trivandrum mit 25 Mitbrüdern im Alter  zwischen 35 und 45 Jahren aus den Provinzen Malabar, Manjummel und Südkerala, die bei ihrer Arbeit von Experten begleitet wurden.

Der für diese Region verantwortliche Definitor, P. Johannes Gorantla, erklärte das Zustandekommen des Dokuments, seine Gliederung und seinen Inhalt, wie auch das Ziel dieses Treffens. Anschießend legte er den Inhalt der ersten 19 Nummern dar, was zu einem fruchtbaren Meinungsaustausch führte, aus dem sich bedeutsame Fragen ergaben; dann widmete man sich auch den restlichen Nummern.

Später werden wir auch über das zweite Treffen berichten, das vom 22. bis 24. Januar in Mysore für die übrigen vier Provinzen stattfand.

Das Sekretariat für Information im Orden hat audiovisuelle Materialien erarbeitet, um die Reflexion über die Erklärung zum Charisma des Ordens zu beleben und zu begleiten. Dieses Projekt war vom Definitorium approbiert und koordiniert worden.

So stehen nun allen drei Videos zur Verfügung, in den P. General Saverio (in Italienisch), P. Agustí Borrell (in Spanisch) und P. Daniel Chowning (in Englisch) Ziel, Struktur und Inhalte dieser Erklärung darlegen. Es gibt auch einen Powerpoint (in Italienisch, Englisch, Französisch und Spanisch), der die wichtigsten Punkte dieser Erklärung zusammenfasst. Sie können unter folgenden Links aufgerufen werden:

 

Videos:

Italienisch: https://youtu.be/rBN1RMWkYhk

Spanisch: https://youtu.be/DNQVQ4gEJxE

Englisch: https://youtu.be/YpBo3fjwlzE

 

Power Point:

Italienisch: https://www.carmelitaniscalzi.com/dichiarazione-carismatica/dichiarazione-carismatica-italiano/

Englisch: https://www.carmelitaniscalzi.com/en/charismatic-declarationmenu/charismatic-declaration-english/

Spanisch: https://www.carmelitaniscalzi.com/es/declaracion-carismaticamenu/declaracion-carismatica-espanol/

Französisch: https://www.carmelitaniscalzi.com/fr/declarationcharismatique-menu/declaration-charismatique-francais/

 

Man kann sie auch finden unter: www.carmelitaniscalzi.com oder sie auch als Pdf herunterladen: https://drive.google.com/open?id=11e1phvIM6AVShy6ohotq30nSdTTc9cvH

 

Vom 27. Januar bis 1. Februar findet im Teresianum in Rom das jährliche Treffen der Ausbilder aus den Provinzen Europas statt.

Thema ist dieses Jahr: „Die Gelübde als Mittel zur menschlichen und geistlichen Reife.“ An den Vormittagen soll es Vorträge geben, an den Nachmittagen Gruppenarbeit, um auf diese Weise auch den brüderlichen Austausch unter den Ausbildern zu fördern. Begleiter ist P. Agustí Borrell.

Am 13./14. Januar hat Jérôme Paluku, Generalsekretär für missionarische Zusammenarbeit in der Generalkurie, das Sekretariat der Zeitschrift „Obra Máxima“ in San Sebastián besucht, um seine Glückwünsche zu überbringen und die dortigen Mitarbeiter zu ermutigen. Diese Nichtregierungsorganisation bemüht sich sehr stark um die Förderung unserer Missionen in verschiedenen Ländern der Welt.

P. Joan Korta, der Leiter von „Obra Máxima“, führte seinem Bescher die Arbeit vor Augen, die er und seine Mitarbeiter vollbringen, indem sie die eingehenden Projekte studieren, um so auf die Bedürfnisse der Missionen einzugehen und die eingehenden Hilfsgelder entsprechend einzusetzen. Auf diese Weise setzt diese ONG die Missionsarbeit der Provinz Navarra fort, die unser aller Anerkennung und Bewunderung verdient.

Zwischen dem Generalsekretariat für die Missionen in Rom und dieser Einrichtung bestehen gute Kontakte, die durch diesen Besuch verstärkt und fortgesetzt werden sollen.

Es sei daran erinnert, dass „Obra Máxima“ in der Provinz Navarra das Hauptorgan für die Unterstützung und Förderung der Evangelisierung ist und eine bereits 85 Jahre alte Geschichte zugunsten der Bedürftigsten hat, und bis zur Stunde viele Projekte trägt, wie Berufungspastoral, Ausbildung und weitere missionarische Aktivitäten.

Verschiedene Zirkumskriptionen des Ordens haben ihre Kapitel schon hinter sich oder sind gerade mit ihnen befasst. Wie gewohnt, sind die Zirkumskriptionen Lateinamerikas immer die ersten. In Südbrasilien wurde P. Emerson Santos, während in der zweiten Provinz in diesem Land P. Everton R. B. Machado Provinzial wurde. In Mexiko wurde P. Leonel J. Ceniceros Provinzial und in Zentralamerika P. Luis Beltrán Martínez.

Das Kapitel des Kommissariats Chile hat P. Erwin Montoya wiedergewählt, während in Kolumbien und Argentinien P. Carlos Alberto Ospina bzw. P. Ricardo Prado schon vorher gewählt worden waren. Vor kurzem hat auch in Peru das Kapitel begonnen, und es wurde P. Alfredo Amesti wiedergewählt.

In kurzem werden die Namen der neu gewählten Provinziäle und Provinzräte ins Internet-Portal des Ordens eingestellt.

Seit Beginn des Jahres hält der Ordensgeneral P. Saverio im Kommissariat Karibik Pastoralvisitation, die mit dem Kommissariatskapitel enden wird.

P. Agustí Borrell ist bei einigen vorbereitenden Vollversammlungen in Italien dabei, konkret in Neapel, Sizilien und Mittelitalien.

P. Johannes Gorantla begleitet in diesen Tagen einige Treffen von jungen Mitbrüdern in Indien, die sich zur Reflexion über die Erklärung zum Charisma des Ordens getroffen haben, während P. Daniel Chowning sich in den USA aufhält.

P. Javier Mena ist bei einigen Kapiteln in Lateinamerika dabei, so in Chile, Peru, Argentinien u. a. P. Daniel Ehigie hält in diesen Tagen in der Delegation Westafrika, die zur Iberischen Provinz gehört, Visitation, mit folgenden Ländern: Burkina Faso, Togo und Elfenbeinküste.