Der Erzbischof von Jakarta, Kardinal Ignatius Saharuy, stand der feierlichen Eucharistie am 15. Oktober vor, in der das Errichtungsdekret für das neue Karmelitinnenkloster verlesen wurde. Da am Gottesdienst keine Gläubigen teilnehmen durften, wurde die Messe per Livestream  übertragen, was providentiell gewesen zu sein scheint, denn so konnten 5.400 Personen teilnehmen, was unter normalen Verhältnissen nicht möglich gewesen wäre.

Die Entstehung des Klosters geht auf einen schon lange gehegten Wunsch des Erzbischofs zurück, was nun mit Gottes und vieler Menschen Hilfe möglich geworden ist.

Bis vor kurzem schien es noch undenkbar, dass in einer so lauten, hedonistischen, heißen und umweltverschmutzten Stadt ein kontemplatives Kloster entstehen könnte. So danken wir Gott, Kardinal Saharyo, vielen Wohltätern und anderen beteiligten Menschen für diese Neugründung eines Klosters der Töchter der hl. Teresa.

 

Die Päpstliche Fakultät Teresianum teilte am 27. Oktober mit, dass die Kongregation für die Katholische Bildung des Hl. Stuhles P. Christof Betschart OCD zum neuen Präses für das Triennium 2020-2023 ernannt hat. Zusammen mit der ganzen Kommunität wünschen wir ihm viel Erfolg für seine Arbeit als neuer Verantwortlicher Leiter der Fakultät und des Instituts für Spiritualität im Teresianum.

Gleichzeitig danken wir seinem Vorgänger im Amt, P. Denis Chardonnens, für die von ihm in den letzten sechs Jahren geleistete Arbeit, und empfehlen beide dem Gebet.

 

Am 8. Oktober ist in Bordeaux im Alter von 89 Jahren der bekannte Hispanist Joseph Pérez verstorben, der durch Studien zur modernen Geschichte Spaniens hervorgetreten ist und 2014 mit dem Preis Príncipe de Asturias ausgezeichnet wurde.

Als Fachmann für die Zeit der Katholischen Könige bis zu Philipp II. und der Ausbildung des modernen spanischen Staates und der iberoamerikanischen Länder hat er auch beachtenswerte Studien über Teresa von Ávila veröffentlicht, wie Artikel, Bücher oder Vorträge bei Kongressen.

Er ruhe in Frieden!

©elespanol.com

 

Vom 24.-29. September fand unter Vorsitz von P. General zusammen mit dem für Afrika zuständigen Generaldefinitor P. Daniel Ehigie der erste Kongress des neuen Kommissariats zum hl. Josef im Kongo statt.

Außer der Besprechung wichtiger Themen für das Leben des neuen Kommissariats fanden auch die ersten Wahlen mit den folgenden Ergebnissen statt:

Kommissar: P. Albert Tampwo, bisher Ratsmitglied der Generaldelegation.

Räte:

  1. Gilbert Mubengayi Kayembe
  2. Germain Kalonda Kaya
  3. Jacques Mutimanwa Furaha

Bitten wir den Herrn, dass er die neuen Oberen und alle Mitglieder des Kommissariats mit seinem Segen begleite.

 

Auch an den Kommunitäten unserer Schwestern und Brüder geht das Corona-Virus, das die ganze Menschheit heimsucht, nicht spurlos vorbei. Von Anfang an haben wir uns zusammen mit dem Papst und der ganzen Kirche bemüht, die Betroffenen auf verschiedene ‘Weise zu begleiten und ihnen zu helfen, und für die ganze Menschheit zu beten.

Wie die erste Welle, so hat auch diese zweite einige Schwestern und Brüder direkt getroffen, die vom Corona-Virus angesteckt worden sind. Wir empfehlen sie alle euerem Gebet und wollen ihnen nahe sein.

Zu diesem Zeitpunkt weisen die meisten angesteckten Mitbrüder und Mitschwestern nur leichte Symptome auf. In der Region Venetien, die  sehr stark vom Virus heimgesucht ist, hat ein älterer Mitbruder in Trient, der schon verschiedene Vorerkrankungen hatte, den Virus nicht überlebt.

Unglücklicherweise ist das Virus auch in die Generalkurie eingedrungen, doch handelt es sich auch hier hauptsächlich um leichte Fälle, und die betroffenen Mitbrüder haben die Symptome unter Kontrolle. So kann das Leben in der Kurie seinen normalen Verlauf nehmen, wiewohl natürlich die nötigen Schutzmaßnahmen ergriffen worden sind. Wir danken allen, die uns Mitteilung gemacht haben und die Betroffenen in ihre Gebete einschließen.

Sobald es Neuigkeiten gibt, werden wir euch gleich informieren; im Augenblick sollten wir mit unseren Gebeten für unsere Kranken fortfahren. Um ihnen die Genesung zu erleichtern und weitere Mühen zu ersparen, sollten wir mit Post und Benachrichtigungen, und auch Anrufen eher zurückhaltend sein.

Herzlichen Dank im Voraus.

 

P. Marie Joseph von der Provinz Karnataka-Goa wurde zum Ordensreferenten in der Erzdiözese Kapstadt in Südafrika ernannt, und ist somit auch Mitglied des Konsultorenkollegiums. Herzlichen Glückwunsch, P. Marie Joseph, und unsere besten Glückwünsche.

Die Erzdiözese Kapstadt entstand 1818 als Apostolisches Vikariat des Kaps der Guten Hoffnung und wurde 1952 in den Rang einer Erzdiözese erhoben mit den Suffraganbistümern Aliwal, De Aar, Oudtshoorm, Port Elizabeth und Queenstown. Die Mission unseres Ordens in diesem Land ist der Provinz Karnataka-Goa anvertraut.

 

Unsere Mitbrüder in Australien-Ozeanien habe ihren Internet-Auftritt mit einem neuen Design und neuen Inhalten neu gestaltete; einsehbar unter www.carmelite.com.

Der Name ist Carmel Spirit, zu dem die von den Karmeliten in dieser Region verantworteten Kanäle, die schon seit einiger Zeit online sind, gehören.

Hauptziel ist, die neuen technischen Medien und Kommunikationsmedien in den Dienst der Spiritualität des Karmel zu stellen, um zumindest virtuelle Begegnungsmöglichkeiten für den Austausch und die Vermittlung der Weisheit unserer Heiligen zu schaffen.

Es ist ein optisch sehr attraktives Portal, das auch die Möglichkeit für Berufsklärung schafft, indem es das Leben der Brüder und Schwestern in der Region vorstellt.

Der Höhere Obere der Region Australien-Ozeanien erklärt dazu: „Das ist ein für uns Karmeliten sehr bewegendes Projekt, ein wichtiger Kanal, durch den wir die Schätze unserer Spiritualität allen zugänglich machen können“.

 

Am 18. September wurden von der Theologischen Fakultät Teresianum und dem Institut für Spiritualität in der Aula Magna die Produkte der Firma Raybotics vorgestellt, die von der Generalkurie angeschafft wurden, um die Aulen und andere Einrichtungen der Fakultät zusammen mit den Dozenten, Angestellten und Studenten so gut wie möglich vor den Angriffen des neuartigen Coronavirus zu schützen.

Im konkreten geht es um zwei Geräte, die die Temperatur messen und sicher stellen, dass alle Gesichtsmasken tragen und denen, die diesen Schutz nicht tragen und Fieber haben, den Zugang verwehren.

Dazu gibt es mehrere Lichtquellen für die Reinigung der geschlossenen Räume, PHS (Pro Health System) genannt, die in kurzer Zeit mit Hilfe eines doppelten Systems ultravioletter Stahlen und Ozon 99 % der schädlichen Substanzen eliminieren können. Eine dieser Leuchten ist mit einem selbstbewegenden Roboter ausgestattet, der sich ohne menschliche Hilfe in den verschiedenen Räumlichkeiten frei bewegen kann.

Am 15. Oktober wurde mit einer vom Generalvikar P. Agustí Borrell der neue akademische Kurs eröffnet. In Anspielung auf das 50jährige Jubiläum der Ernennung Teresas zur Kirchenlehrerin erinnerte P. Agustí daran, dass Teresa ihr theologisches Wissen zwar mit Hilfe der Liebe, der theologia mystica, erworben hat, doch immer eine große Hochachtung für die gelernten Theologen hatte, besonders wenn sie gute Kenner der Heiligen Schrift waren. Aufgrund der staatlichen Corona-Bestimmungen, die zwei Tage vorher in Kraft getreten waren, musste nach der Messe auf den traditionellen Umtrunk verzichtet werden.

 

Im September letzten Jahres begann eine Gruppe von Karmelitinnen Italiens in Zusammenarbeit mit dem ISFO (Istituto Superiore per le formatrici: http://www.isfo.it) und dem Teresianum einen Fortbildungskurs. Wegen der Corona-Pandemie musste, der für dieses Jahr geplante Kurs gestrichen werden, doch am 23. September fand ein Online-Kurs statt, um den Teilnehmerinnen wenigstens die Materialien auszutauschen, die sie studiert hatten und für dieses Jahr erarbeitet worden waren. An der Videokonferenz nahmen Schwestern aus Verona, Ferrara, San Quirico (Lucca), Pescara, Venedig, Fano, Bologna, Crotone, Arezzo und Turin teil, begleitet von den Patres Christof Betschart und Emilio Martínez aus dem Teresianum und Don Luca Garbinetto vom ISFO, der mit P. Christof und Schw. Maria Emmanuela aus dem Karmel von Lucca für die Organisation dieses Kurses verantwortlich war.

 

Vor kuzem kam eine neue Übersetzung der Werke des hl Johannes vom Kreuz ins Italienische heraus, die der kritischen Ausgabe der Editorial de Espiritualidad folgt.

Sie verfügt über einen guten kritischen Apparat, sowie Einführungen und Anmerkungen, die dem Leser die Lektüre erleichtern sollen. Übersetzer ist P. Silvano Giordano OCD, veröffentlicht wurde sie von den Edizioni OCD, dem Verlag unseres Ordens in Italien.

https://www.edizioniocd.it/libri/opere-complete

 

Mit dem Titel “La presencia de la orden del Carmen descalzo en la Nueva España” (Präsenz des Ordens des Unbeschuhten Karmel in Mexiko) ist in Mexiko ein Buch über unseren Orden und Teresa von Ávila in diesen Land herausgekommen. Es geht in diesen Buch auch um Spuren des künstlerischen, historischen und zum großen Teil kulturellen Erbes, das unser Orden in der Gesellschaft Mexikos hinterlassen hat, was in den Städten nicht nur im religiösen Bereich zu sehen ist.

Herausgegeben vom Nationalen Institut für Anthropologie und Geschichte (INAH) von Yessica Ramírez Méndez und Mario C. Sarmiento Zúñiga geht es auf ein wissenschaftliches Kolloquium im Jahre 2015 zurück, das anlässlich des 500. Geburtstages der heiligen Teresa stattgefunden hat, die für den Orden mit seiner damals 430 Jahre alten Geschichte seit der Ankunft der ersten Brüder im damaligen Neuspanien fundamental ist.

 

Am 27. September waren 50 Jahre seit er Ernennung Teresas zur Kirchenlehrerin durch Papst Paul VI. vergangen. Im Internetauftritt der Generalkurie ist das Apostolische Schreiben des Papstes in Italienisch, Englisch und Spanisch verfügbar. Dier Generalkurie hat darüber hinaus verschiedene Veröffentlichungen zu diesem Thema in ihre sozialen Netzwerke und die des Teresianums eingestellt, um die Möglichkeit zur Vertiefung dieses Themas zu geben.

Außerdem ist vom 27. September bis 25. Oktober in der Kirche unserer Mitbrüder in Alba de Tormes die Ausstellung „Arte Sacro Teresiano“ zu besichtigen; dazu wurde ein Dankgottesdienst gefeiert und von P. Manuel Diego Sánchez ein Vortrag zum Thema Kirchenlehrerin gehalten. In den Fotos zu dieser Nachricht können einige Exponate von großem Wert bewundert werden.

Auch die Karmeliten des Konvents La Santa in Ávila haben dieses Ereignis gebührend gefeiert. P. Daniel de Pablo Maroto bot vier Reflexionen zu diesem Thema an, die auf der Facebook-Seite der Generalkurie eingesehen werden können, während P. Secundino Castro vom 23.-25. Oktober einen Kurs mit dem Titel „Hauptthemen der Spiritualität Teresas“ halten wird.

Am 27. September fand in der Kathedrale von Ávila die Eröffnung des Kongresses zur Erinnerung an die Ernennung Teresas zur Kirchenlehrerin statt, über den wir schon vor ein paar Wochen informiert haben. Diese Feier ist auf You Tube zu sehen:

https://www.youtube.com/watch?v=nd6hC_70u04&feature=youtu.be

Am 4. September ist in Bilbao P. José Luis Ureta aus unserer Provinz Navarra verstorben. Trotz seiner Krankheit in den letzte Jahren hat er den Schwestern und Brüdern unseres Ordens immer wieder seine Kenntnis und seine Erfahrung in Wirtschaftsrecht zur Verfügung gestellt. Die Generalkurie hat die Nachricht von seinem Tod über die sozialen Netzwerke verbreitet, um ihm auch auf diese Weise für seine vielfältigen Dienste für den Orden zu danken, insbesondere für seine Beratungstätigkeit bei der Errichtung des CITeS in Ávila.

Unter folgendem Link kann man mehr über den Verstorbenen erfahren:

https://www.ocdnavarra.com/single-post/2020/09/09/p-jos%C3%A9-luis-ureta-izurieta-descanse-en-paz-goian-bego

Möge dieser herausragende Sohn der hl. Teresa in Frieden ruhen.

Anlässlich des 100. Todestags der hl. Teresa von Los Andes hat die Kommunität der Unbeschuhten Karmelitinnen des Heimatkloster der Heiligen deren vollständige Schriften in ihr Internet-Portal eingestellt.

Dabei geht es um Briefe, Tagebucheinträge und literarische Kompositionen, durch die man einen Einblick in das Familien- und Klosterleben Teresas erhalten und ihre mystische Dimension kennen lernen kann.

Dazu kommen Dokumente mit bisher unveröffentlichten Schriften und Zeugnissen von Personen aus dem Umfeld Teresas, wodurch eine digitalisierte Bibliothek zum Studium der ersten Heiligen Chiles entstanden ist.

https://www.aciprensa.com/noticias/publican-sitio-web-con-escritos-originales-de-santa-teresa-de-los-andes-72129

Noch mehr Information:

https://santateresadelosandes.org/