Vom 22. Juni bis 11. Juli 2024 fand die 10. Versammlung der elf Kklöster des französischsprachigen Afrikas (Burundi, Kamerun, Demokratische Republik Kongo, Kongo Brazzaville, Elfenbeinküste und Ruanda) im Zentrum Nazareth in Divo, Elfenbeinküste, statt. Pater Jérôme NDAYE, Assistent der Föderation, leitete die Versammlung.  Die Präsidentinnen der Föderationen von Südwestfrankreich und dem englischsprachigen Afrika waren unsere Gäste.

Wir sprachen über das Leben der Föderation und unsere Klöster, die Ausbildung, die Hundertjahrfeier der heiligen Thérèse von Lisieux, die Revision unserer Konstitutionen und das Programm für das Triennium 2024-2027. Wir hatten auch zwei Ausbildungseinheiten.

Am 4. Juli wählte die Versammlung die neue Präsidentin, Mutter Marie Claver vom Kloster Cyangugu (Ruanda), und ihren Rat. Am 6. Juli 2024 hatten wir die Freude, unseren Pater General Miguel Márquez, zu begrüßen und mit ihm zu sprechen. Außerdem besuchte uns Pater Émile Kerignon, Sekretär der Bischofskonferenz der Elfenbeinküste, der uns einige Neuigkeiten über die lokale Kirche mitteilte.

Wir kehren ermutigt und gestärkt, durch die Lehren, die wir erhalten und die verschiedenen Gespräche, die wir mit Pater General und untereinander geführt haben, in unsere Gemeinden zurück.

 

Die OCDS Indonesiens besteht gegenwärtig aus 15 Kommunitäten auf sieben verschiedenen Inseln. Die Mitglieder führen ein sehr engagiertes Leben des Gebetes, der Geschwisterlichkeit und des Einsatzes für Kirche und Welt. Es waren mehrere Gemeinschaften zusammengekommen, um über wichtige Aspekte ihrer Berufung als OCDS zu reflektieren und sich darüber auszutauschen, wie es ihnen mit der Einwurzelung und Verbreitung des karmelitanischen Charismas in ihren Städten und Dörfern geht. Ihrem Zeugnis ist es zu verdanken, dass sich viele Leute nicht nur zum Eintritt in die OCDS, sondern zum Wachsen in ihrer Gottesbeziehung hingezogen fühlen. Sie nehmen an der Eucharistiefeier teil, beten das Stundengebet, halten Inneres Beten und Lectio Divina und bieten geistliche Veranstaltungen an. Das Treffen war fruchtbar und gut organisiert; es gab sowohl Zeiten des Gebetes und der Fortbildung, als auch des Austausches und der Rekreation.

Vom 3.-22. Juni hat die Föderation U. L. Fr. vom Berg Karmel im Geistlichen Zentrum Sadbhavana neben dem Provinzialat der Karmeliten der Provinz Karnataka-Goa in Bangalore einen psychologisch-geistlichen Fortbildungskurs organisiert, an dem 16 Schwestern aus neun Klöstern der Föderation sowie aus Raipur teilnahmen. Den Berichten der Teilnehmerinnen zufolge war es so ähnlich wie eine Wüstenerfahrung, in der es um die Antwort auf die ewige Frage des Geliebten  ging: ‚Adam, wo bist du?; das geschah in der Reflexion über die eigene Verwundbarkeit und die diversen Abwehrmechanismen, die wir einsetzen, um unsere Nacktheit vor Dem, „von dem wir wissen, dass er uns liebt,“ zu verstecken.

Unsere Mitschwestern lernten einige Schlüsselbegriffe kennen sowie die Verzerrungen, die es dabei manchmal gibt, und die Paradigmen, die dazu führen, dass manche Personen unfähig sind, das Charisma in Gemeinschaft zu leben, noch abgesehen vom dadurch heraufbeschworenen Ärger und von den daraus sich Konflikten. In therapeutischen Sitzungen der auf wissenschaftlichen Erkenntnissen beruhenden „Brain Equilibrium Therapy“ sind frühkindliche Traumata und negative Erinnerungen bearbeitet worden. Durch das neu erworbene Verständnis für die wesentlichen Grundlagen unserer karmelitanischen Gebetsweise, verbunden mit geistlicher Begleitung, persönlicher Reflexion und Austausch untereinander, und nicht zuletzt auch durch den Einsatz und die Aufmerksamkeit der Mitbrüder gestärkt, sind die Teilnehmerinnen guten Mutes und voll Eifer in ihre Kommunitäten heimgekehrt, um dort „Salz und Licht“ zu sein. Die Tagung hat zur Lebenserneuerung der Schwestern beigetragen.

Unter der Leitung des Ordensassistenten  der Föderation, P. Nguyễn Quách Tiến OCD, fand vom 5.-11. Mai in der Bischofsresidenz von Xuan Loc die Vollversammlung der Föderation Unserer Lieben Frau vom Berg Karmel statt. Auf dem Gelände der Bischofsresidenz befinden sich auch das Priesterseminar und mehrere Gästehäuser mit Aufnahmekapazitäten für größere Gruppen. Am 5. Mai fanden die Wahlen der neuen Präsidentin und der Ratsschwestern statt, für die wir zu Beginn des neuen Trienniums beten wollen.

Vom 13.-19. Mai fand für die Schwestern der elf Klöster dieser Föderation eine Fortbildungstagung statt, an der 83 Schwestern teilnahmen. Es gab täglich zwei Vorträge, einen am Vormittag und einen am Nachmittag, jeweils mit anschließender Fragestunde. Thematisch setzte der Referent, P. Rafal, seine Ausführungen zur “karmelitanischen Spiritualität der hl. Teresa” fort, wobei er verschiedene Aspekte unseres Lebens als Karmelitinnen aufgriff. Es war sehr schön, die Freude zu erleben, die die Schwestern ausstrahlten. Sie konnten ihre Fragen stellen,  und sie danken P. Francis für seine Übersetzungen aus dem Englischen ins Vietnamesische. Es war eine wunderschöne Woche der Weiterbildung und des Austausches untereinander.

Die vier OCDS-Gemeinden Österreichs in Graz, Jeutendorf, Linz und Wien sind vom Provinzial der Teresianischen Karmeliten Österreichs, P. Paul Saji, zusammen mit dem Generaldelegierten für die OCDS, P. Ramiro Casale OCD, visitiert worden. Jede einzelne der Gemeinschaften war bei den Treffen aufmerksam dabei, hat sich vorgestellt, die eigenen Vorhaben und Herausforderungen beschrieben, aber auch ihre Bereitschaft zur Zusammenarbeit beim Aufbau des Säkularordens in Österreich erneuert. Alle Mitglieder heben dankbar den Einsatz und die Großzügigkeit ihrer geistlichen Assistenten bei der regelmäßigen Begleitung hervor. Es gab auch gemeinsame Gebets- und Rekreationszeiten. Die österreichische OCDS pflegt enge Beziehungen zu den Karmeliten und Karmelitinnen, und sie beteiligen sich gern an gemeinsamen Projekten zur Verbreitung der karmelitanischen Spiritualität im Land.

Mit der Präsentation eines Buches über die Geschichte unseres Karmel ist am vergangenen 24. Mai das Jubiläumsjahr anlässlich unseres 350-jährigen Bestehens in Piacenza zu Ende gegangen. Es wurde am 19. März 2023 mit einem feierlichen Gottesdienst eröffnet, dessen Hauptzelebrant P. General Miguel Márquez Calle war, In seiner Homilie sagt uns damals P. Miguel: „Ein Abenteuer wie Eures, dessen Beginn sich am heutigen Tag zum 350. Mal jährt, ist eine Geschichte, die sich aus lauter Lebensgeschichten verliebter Menschen zusammensetzt… Macht damit weiter, Gottes Traum Wirklichkeit werden zu lassen, denn Jesus wird auch heute noch Mensch. Glaubt weiterhin daran, dass für Gott mit seiner unverbrüchlichen Treue nichts unmöglich ist.

Am 4. Juli 2023 nahm unsere Priorin, M. Francesca, mit drei  weiteren Schwestern in Vertretung von uns allen in der Basilika Sant‘ Antonino aus den Händen unseres Bischofs Adriano Cevolotto angesehenen “Goldenen Antonino”- Preis entgegen, mit dem in diesem Jahr unsere Gemeinschaft geehrt wurde. In Oktober trafen wir uns mit P. Saverio Cannistrà OCD und dem Schriftsteller und Hebraisten Matteo Corradini, der über “Teresianische Spiritualität und jüdische Mystik” referierte. P. Saverio sprach über den prophetischen Charakter der Mystik Teresas.

Am 17. März 2024 fand die offizielle Schlussfeier des Jubiläumsjahres statt, Hauptzelebrant der Eucharistiefeier war dieses Mal unser Bischof Adriano; doch bekamen wir am 21. April als musikalische Umarmung von einigen sehr lieben Freunden noch das wunderbare Konzert „Vuestra soy – Dein bin ich, für dich geboren“ geschenkt. Und jetzt fangen wir als frisch Verliebte von neuem an…

Die Digitalisierung und Online-Veröffentlichung der offiziellen Nachrichtenblätter unseres Ordens, Frucht einen langwierigen Arbeit des Zusammentragens und der Katalogisierung aller Informationsquellen der letzten ca. 60 Jahre, ist endlich abgeschlossen.

Es begann mit“S.I.C. – Servitium Informativum Carmelitanum”, das anlässlich des Generalkapitels von Rom 1968 als Privatinitiative von Studenten des Internationalen Kollegs ins Leben gerufen wurde, aber mehr oder weniger sofort als offizielles Nachrichtenblatt galt, was dann zu einer Reihe von regelmäßig erscheinenden Publikationen in mehreren Sprachen und Formaten führte: S.I.C.(1968-2002), Communicationes Definitorii Generalis OCD (1979-1992), S.I.C. Missionum (1982-1994), S.I.C. Pro Monialibus (1984-1991), Communicationes OCD (ab 1993 bis heute; seit 2003 nur mehr in digitaler Form vom Generalat herausgegeben).

Somit steht jetzt auf unserer Plattform www.digicarmel.com eine unerschöpfliche Quelle an Informationen über das Leben unseres  Ordens in den letzten Jahrzehnten zur Verfügung, zu denen man mit der Suchmaschine der Sektion “Bibliotheca Carmelitana Digitalis“ Zugang erhält: Namen, Personen, Orte, Veranstaltungen, Nachrichten und Aktivitäten jeglicher Art, das Ganze jeweils als PDF-Datei aufbereitet; es soll noch durch eine digitalisierte Fassung der beiden offiziellen Akten-Sammlungen des Ordens vervollständigt werden: Analecta OCD (1926-1953) sowie Acta OCD (ab 1955 bis heute).

Vom 11.-16. Juni 2024 war der lateinische Patriarch von Jerusalem, Kardinal Pierbattista Pizzaballa, zu einem Pastoralbesuch in Haifa, wo er sich mit den Pfarrgemeinden und den Ordensgemeinschaften traf. Insbesondere hat er die von Karmeliten der Provinz Libanon betreute lateinische Pfarrei St. Josef und die Carmel School besucht, wo ca. 700 Jungen und Mädchen ihre schulische Ausbildung erhalten. Der Kardinal hat sich auch mit den in Haifa ansässigen Ordensgemeinschaften getroffen und mit ihnen gebetet, u. a. auch mit unseren Karmelitinnen und den Mitbrüdern des Klosters Stella Maris. Am Freitag, 14. Juni, im liturgischen Kalender des lateinischen Patriarchats das Fest des hl. Elija, war Kardinal Pizzaballa Hauptzelebrant bei der Frühmesse in der Elija-Grotte. Am 16. Juni fand die alljährliche Prozession mit der Muttergottes vom Berg Karmel statt, diesmal unter der  Leitung des Patriarchen; unter der großen Menge an Gläubigen aus allen Landesteilen befanden sich auch viele Bischöfe und Priester.

Diese Prozession geht auf eine Episode im Ersten Weltkrieg zurück, als die Karmeliten von den ottomanischen Autoritäten die Weisung erhielten, das Kloster Stella Maris innerhalb von drei Stunden zu verlassen, weil es vom ottomanischen Heer besetzt würde. Die Einwohner von Haifa baten daraufhin den Prior, die Statue der Muttergottes vom Kloster in die Pfarrkirche St. Josef übertragen zu dürfen, damit die Muttergottes sie vor dem unaufhörlichen Beschuss durch die französischen und englischen Kriegsschiffe beschütze. Als der Krieg zu Ende war, brachte die Bevölkerung von  Haifa die Statue der Muttergottes vom Karmel in Prozession, unter Gesang und Dankgebeten, ins Kloster zurück.

 

Mit großer Freude teilen wir Euch mit, dass am Sonntag, 29. September, in der Erzdiözese Mechelen-Brüssel die Seligsprechung der Dienerin Gottes Anna von Jesus (Ana de Jesús Lobera) stattfindet; Papst Franziskus wird selbst der Feier vorstehen.

Anna von Jesus wurde am 25. Nov. 1545 in Medina del Campo (Spanien) geboren; sie starb am 4. März 1621 in Brüssel (heute Belgien). Sie ist einer der Grundpfeiler, auf denen Teresas Gründungswerk aufruht. Mit ihren76 Lebensjahren ist sie eine der allerwichtigsten Gestalten für die Weitergabe des teresianischen Charismas an die nachfolgenden Generationen gewesen. Charakteristisch für ihre ersten Jahre war ihre Nähe zur Madre während der letzten zwölf Jahre der Lebenszeit Teresas, also während der entscheidenden Jahre der Festigung des Geistes und der Identität des neuen Ordens. Ihre zweite Lebenshälfte war von mutigen Entscheidungen zugunsten einer großen Expansion und Blüte von Teresas Gründungswerk in Frankreich und Flandern geprägt.

Vom 21. bis 27. April 2024 hat Pater Jérôme Paluku OCD, Generalsekretär für missionarische Zusammenarbeit, in Abidjan, Elfenbeinküste, eine Schulung über wirtschaftliches Management und Projektmanagement für unsere westafrikanische Provinzdelegation abgehalten.

Die Teilnehmer dieser Schulung waren Karmelitinnenen, Missionskarmelitinnen, Teresianische Schwestern und Karmeliten aus den verschiedenen Gemeinschaften unserer Provinzdelegation. Etwa zwanzig Brüder und Schwestern der karmelitischen Familie erhielten im Bereich finanzielle Nachhaltigkeit in ihrer verschiedenen Ordensfamilien und für Projektmanagement eine Schulung.

Der OCDS ist in Ungarn in 16 Städten vertreten. Zwei OCDS-Gemeinschaften aus Rumänien schlossen sich den ungarischen Gemeinschaften an. Im Mai trafen sich der OCDS-Nationalrat und Vertreter der verschiedenen OCDS-Gemeinschaften in Budapest, um wichtige Fragen zu ihrer Berufung zu erörtern und sich besser kennen zu lernen. Auf dem Programm standen Gebet, Gespräche, Austausch und Erholung.

Der OCDS wächst schnell, da sich immer mehr Menschen mit unterschiedlichem Hintergrund für die karmelitanische Spiritualität und das Gemeinschaftsleben interessieren. Der OCDS in Ungarn fördert die Gemeinschaft mit den Brüdern und Schwestern der Provinz und setzt sich für eine ganzheitliche Ausbildung ein, wobei er der Karmelregel, den OCDS-Konstitutionen und der Erklärung zum Teresianischen Charisma besondere Aufmerksamkeit schenkt.

Die Brüder der Deutschen Provinz versammelten sich vom 15. bis 19. April 2024 im Exerzitienhaus der Ordensprovinz in Birkenwerder (bei Berlin) zu ihrer jährlichen Provinzwoche. Seit einigen Jahren werden auch Mitglieder des OCDS, Karmelitinnen und Brüder aus anderen Provinzen, die auf deutschem Boden (Kerala) leben, eingeladen. Insgesamt nahmen 24 Personen an diesem Treffen teil. Von unseren Schwestern konnte dieses Mal niemand teilnehmen.

Wir arbeiteten über Johannes vom Kreuz, unterstützt durch die neue deutsche Übersetzung der Schriften des Heiligen von Pater Ulrich Dobhan OCD und Schwester Elisabeth Peeters OCD. Oft verzerrt oder falsch interpretiert, konnten wir dank der neuesten Studien den authentischen Heiligen entdecken.

Neben dem Ausbildungsteil war der Ausflug zum Zeiss-Planetarium in Berlin mit anschließendem Abendessen in einem Restaurant ein Höhepunkt. Am letzten Tag (Donnerstag) trafen sich die Brüder, um sich über das Leben in der Provinz auszutauschen und zu diskutieren.

Sich gemeinsam zu bilden, gemeinsam zu beten und sich persönlich zu begegnen stärkt das karmelitische Erbe und Charisma sehr.

Vom 8. bis 13. April nahmen etwa fünfzig Mitbrüder aus den Provinzen Venedig, Ligurien, Mittelitalien, Lombardei und Sizilien an einer Exerzitienwoche im Kloster „Santa Croce“ in Bocca di Magra teil.

Das Thema der Exerzitien war „die dunkle Nacht“. Zum Auftakt gab es zwei einleitende Meditationen von Pater Giuseppe Pozzobon, Provinzial von Venedig, und ab dem zweiten Tag wurden die Exerzitien von Pater Gabriele Morra aus der Provinz Mittelitalien gehalten.

Die Theologiestudenten der nord- und mittelitalienischen Provinzen waren ebenfalls anwesend. Für sie gab es abschließend Gelegenheit zu Austausch und Reflexion über das Gehörte und die in diesen Tagen gemachten Erfahrungen.

Alle Anwesenden waren berührt, dass es trotz der Unterschiede und Entfernungen zu einer großen und spontanen Brüderlichkeit unter uns kam. Eines der ersten Dinge, die ein Karmelit bei der Ablegung der Gelübde vom Orden verlangt, ist die Gemeinschaft der Brüder als Gefährten auf dem Weg!

Vor 60 Jahren, am 25. April 1964, wurden die Unbeschuhten Karmeliten in Kolumbien als Provinz errichtet. Die neue Provinz unterstellte sich dem Schutz der hl. Therese vom Kinde Jesus und bestand aus 6 Klöstern mit 45 Brüdern mit feierlicher Profess und 20 Studenten. Diese sechzig Jahre der Geschichte laden uns ein, dem Herrn für unsere Geschichte zu danken.

Am 26. April wurde im Rahmen der Feierlichkeiten zum 60-jährigen Bestehen unserer Provinz die Jesuskind-Kapelle von Monsignore Ismaël Rueda Sierra, Erzbischof von Bucaramanga, feierlich gesegnet. An dieser Feier nahmen Mitbrüder aus verschiedener Konventen, der Klerus der Erzdiözese Bucaramanga, die Karmelitinnen des Klosters Floridablanca, die Mitglieder des OCDS aus Santander und die Mitglieder unseres Geistlichen Zentrums teil.

Wir danken Gott für diese Zeit der Gnade und für den Segen, den es für uns als Provinz bedeutet, uns der karmelitanischen Spiritualität und der Pastoralarbeit im Dienst der Kirche zu widmen.

 

Letztes Jahr feierte unser Orden sein 100-jähriges Bestehen auf den Philippinen, das mit der Ankunft französischer Karmelitinnen in Jaro, Iloilo, am 9. November 1923 begann. In diesem Jahr hat der Erzbischof ein „besonderes Gnadenjahr“ für das Kloster in Cebu ausgerufen, das am 13. Mai beginnt. Die Anwesenheit von Karmelitinnen in der Erzdiözese hat in den letzten 75 Jahren wesentlich zur Stärkung des Glaubens der Katholiken beigetragen.

Vom 10. bis 13. Mai fand im Kloster Cebu ein Triduum mit Gebet, Reflexion und der Danksagung für die Gründungsschwestern statt, die am 13. Mai 1949 in Cebu ankamen, sowie für diejenigen, die in ihre Fußstapfen traten.