Das Wohnhaus der Familie Ahumada in Gotarrendura war ein beliebter Erholungsort für den Adel im 16, Jahrhundert. Dabei handelte es sich um die Mitgift von Beatriz de Ahumada, der  Mutter Teresas, die ihr Vater, Alosnso de Cepeda, durch den Erwerb eines Taubenhauses erweitert hat. Dieser Taubenhaus hat sich in Teresas Seele eingeprägt, so dass sie alle ihre Konvente “Taubenschläge” nannte und ihre Schwestern “Tauben.” Teresa hat diesen Besitz auf ausdrücklichen Wunsch ihrer Mutter geerbt, da sie deren Zuneigung zu diesem Taubenhaus kannte. Von dem damaligen Besitz ist heute nur noch ein kleiner Teil übrig, ein Obstgarten und das Taubenhaus.

Am Samstag, 12 Juni, wurde in diesem Taubenhaus eine Theaterszene aufgeführt in der Form, dass Teresa ihrem Besitztum dort einen Besuch abstattete. Die sie begleitende Schwester besichtigte das Taubenhaus, während Teresa ihre Kindheitserinnerungen vortrug. Höhepunkt war der Moment, als Teresa in Begleitung ihres Vaters die vier Bewässerungsweisen und die Gebetsstufen erklärte.

Das Theaterstück wurde von einer Gruppe von Lehrenden und Studierenden der Katholischen Universität von Ávila geschaffen, es ist die Frucht der Nachforschungen der Professorin María Jesús Carravilla im Zusammenhang mit der Feier des 50jährigen Jubiläums der Ernennung Teresas zur Kirchenlehrerin. Die Hauptprobe fand am 12. April während des Internationalen Kongresses „Mujer excepcional“ statt. Die Regie und die Umsetzung sind von Juan José Severo Huertas gemacht worden.

Am 12. April sind auch der Garten und der Teresa-Brunnen eingeweiht worden.