Nachrichten Nachrichten über Schwestern, Nachrichten
6 Dezember 2021

Jubiläum des Karmel Le Pâquier in der Schweiz

Nach einem ersten Versuch im Jahre 1867 in der Nähe von Genf hat im August 1914 Frau Delaître, eine französische Witwe, mit Hilfe einiger Wohltäter aus der Region Paris das kleine Schloss Lully in der Schweiz erworben mit dem Ziel, dort eine Kommunität von Beterinnen für die Einheit der Christen zu etablieren. 1921 sind die Karmelitinnen von Narbonne aus Frankreich dorthin gezogen, und am 29. September 1921 wurde in Lully in der Nähe von Freiburg die erste Hl. Messe gefeiert, wodurch unser Orden in der Schweiz Fuß fasste. 1933 kehrten die Schwestern nach einer Apostolischen Visitation wieder nach Narbonne zurück, während sich der Orden zusammen mit dem Bischof an die Priorin Maria Agnes von der Unbefleckten Empfängnis des Karmel in Fontainebleau wandte. Sie hat sofort erkannt, dass man einen anderen Ort suchen müsse, den sie oberhalb des Dorfes Le Pâquier fand. Dort wurde das Kloster errichtet und am 15. Oktober 1936 von Bischof Besson eingeweiht.

Am 26. September 2021 eröffnete ein feierlicher Gottesdienst mit dem Bischof von Lausanne, Genf und Freiburg, Charles Morerod, das Jubiläumsjahr. Bis zum 15. Oktober 2022 sind verschiedene Veranstaltungen geplant, wie eine Jugendwallfahrt, eine Gebetsvigil, eine Begegnung mit unseren Familienangehörigen, eine Rundfunkmesse und eine Wallfahrt von Lully nach Le Pâquier für die Einwohner dieser Gegend. Es sollen auch zwei Bücher herauskommen: Ein Bildband für Weihnachten und eine Buch über die Gründungsgeschichte.