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22 August 2017

Die Unbeschuhten Karmelitinnen von Panamá

Acht Monate nach der Ankunft der Unbeschuhten Karmelitinnen in Panamá möchten wir diese kurze Chronik über ihre ersten Monate in diesem Land Mittelamerikas mitteilen.

“Mit großer Begeisterung kamen wir am 23. Januar 2017 an und feierten am 25. bereits die Einweihung der Gründung, zusammen mit den Bischöfen Betran Wick von Santo Domingo in Ecuador und Manuel Ochogavía von Colón, der uns eingeladen hat und in dessen Diözese wir sind. Zugegen waren auch die Provinziäle von Mittelamerika und Kolumbien, sowie der Provinzdelegat von Ecuador, und eine große Anzahl von Priestern, Ordensleuten und Gläubigen, die jahrelang um Karmelitinnen gebetet haben; insgesamt waren es ca. 500 Personen.

In diesen ersten Monaten haben wir von Seiten der Menschen warmherzige Gastfreundschaft und großes Interesse erfahren; im Rahmen ihrer Möglichkeiten unterstützen sie uns in großer Selbstlosigkeit. Durch die tägliche Eucharistiefeier werden wir gestärkt, für die geistliche Begleitung stehen unsere Mitbrüder großzügig zur Verfügung.

Der Ort, den uns die Diözese geschenkt hat, ist sehr schön, mit üppiger Vegetation, da er Teil eines Naturparks von 21 Hektar ist. Wir haben auch eine Marienkapelle mit einem kleinen Haus mit fünf Zimmern und ein Oratorium, wo wir die Litrugie feiern.

Unseren Lebensunterhalt wollen wir mit der Herstellung von Hostien bestreiten, da es im ganzen Land nur eine Kommunität gibt, die sich dieser Tätigkeit widmet, und wir sehen, dass wir da mithelfen können.

Bis endlich die nötigen Maschinen kommen, was ca. ein Jahr dauert, stellen wir Skapuliere her, einmal in der Woche backen wir Brot, das unsere Patres verkaufen. Damit wollen wir nach und nach die Maschinen bezahlen, doch ist es der Herr selbst, der für alles sorgt, was dazu nötig ist, und so erfahren wir seine Sorge und Liebe für uns, die sich in der Großzügigkeit der Menschen zeigt. Zurzeit sitzen wir an den Bauplänen und bemühen uns im Vertrauen auf die Göttliche Vorsehung um das nötige Geld.

Wir freuen uns, dass es einen Tabernakel mehr gibt, wo der Herr geliebt und verherrlicht wird, und sich unser Orden und mit ihm die Teresianische Spiritualität verbreitet.

Wir bitten um euer Gebet, damit wir treu die uns anvertraute Mission erfüllen und Zeuginnen für die Gegenwart Gottes in dieser Welt sein können, insbesondere aber für diese Kirche in Colón Kuna Yala.”

Die Karmelitinnen von Panamá.