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4 Juni 2026

Rom: Pater Emilio José Martínez González, OCD, zum Präsidenten des Teresianums ernannt

Pater Emilio José Martínez, OCD, wurde durch ein am 21. April 2026 unterzeichnetes Dekret des Vatikans zum Präsidenten des Teresianums in Rom ernannt.

P. Emilio, Mitglied der iberischen Provinz, wurde am 19. Dezember 1964 in Madrid geboren. Nach dem Beginn eines Chemiestudiums an der Universidad Complutense de Madrid begann er seine theologische Ausbildung an der Päpstlichen Universität von Salamanca, bevor er am Instituto Superior de Ciencias Morales über den heiligen Johannes vom Kreuz promovierte.

Derzeit ist er Professor am Teresianum in Rom, wo er spirituelle Theologie und die Heilige Teresa von Ávila lehrt. Darüber hinaus hat er an zahlreichen internationalen Kursen und Kongressen mitgewirkt, die sich mit der Spiritualität der Karmeliter, der Teresianer und der Sanjuanisten befassen. Am Teresianum hatte er zudem verschiedene institutionelle Ämter inne, darunter den Vorsitz der Kommission für Qualitätssicherung der Fakultät von 2017 bis 2020.

Zu seinen Veröffentlichungen zählen insbesondere Werke wie „Gandhi. Experiencia de Dios y exigencia ética“ (1999) und „Tras las huellas de Juan de la Cruz. Nueva biografía“ (2006). Hinzu kommen zahlreiche Artikel und Fachstudien über die heilige Teresa von Ávila und den heiligen Johannes vom Kreuz, die in internationalen wissenschaftlichen Zeitschriften wie der Revista de Espiritualidad (deren Herausgeber er derzeit ist), Teresianum, Rivista di Vita Spirituale oder Mysterion erschienen sind.

Neben seiner akademischen Tätigkeit übernahm Pater Emilio José Martínez Leitungsaufgaben: In der ehemaligen Provinz Kastilien war er Studienleiter, Provinzrat und Provinzial; anschließend, zwischen 2009 und 2015, bekleidete er das Amt des Generalvikars des Ordens.