Die 67. Woche der Spiritualität, die vom 1. bis 5. März im Teresianum stattfand, war eine intensive Zeit der Besinnung und der „Theologie für alle“. Das diesjährige Thema „Das Unsichtbare sehen. Wege zu einer Spiritualität des Bildes“ lud uns ein, über das hinauszuschauen, was unsere Augen sehen, um uns für ein tieferes Verständnis des Geheimnisses des Glaubens zu öffnen.
Im Laufe der Woche fehlte es nicht an akademischen, theologischen und philosophischen Überlegungen, doch gab es auch Beiträge eher pastoraler Art, die die theologische Reflexion mit dem konkreten Leben der Kirche in Dialog traten. Auch der Kunst wurde ein wichtiger Platz eingeräumt: sowohl durch Überlegungen zur Rolle von Bildern und Ikonen in der christlichen Tradition als auch durch ein Theaterstück. Die Kunst ist ein Raum wahrer Mystagogie. Ein Tag war zudem der spezifisch karmelitischen Dimension gewidmet, was es ermöglichte, den Reichtum unserer spirituellen Tradition zu vertiefen.
Diese Woche war somit ein Höhepunkt, an dem Theologie, Kunst und spirituelles Leben aufeinandertrafen, ganz im Sinne jener „Weisheitstheologie“, die den Päpsten Franziskus und Leo XIV. so am Herzen liegt. Das große Wunder, so haben wir verstanden, besteht nicht nur darin, „das Unsichtbare zu sehen“, sondern darin, zu lernen, das Sichtbare wirklich zu sehen – mit den Augen Christi.
Die Beiträge der 67. Woche der Spiritualität werden wie üblich in der Reihe Fiamma Viva der Edizioni OCD (im Herbst) veröffentlicht, aber Sie können sie bereits jetzt einsehen:
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