Zuhören und Begleiten

Zuhören und Begleiten

Die Corona-Krise hat auch viele unserer Schwestern und Brüder auf den fünf Erdteilen dazu gezwungen, ihren gewohnten Dienst an den Menschen, wie hl. Messen, Besuchsdienste u. a. auszusetzen. Dennoch sind viele von unseren Brüdern und Schwestern bereit, den Menschen zuzuhören und sie zu begleiten.

Die Verstorbenen in unseren Familien, die Kranken, das Pflegepersonal, die Regierungen und alle, die auf irgendeine Weise von der Pandemie betroffen sind, und überhaupt alle, die sich an vorderster Front im Kampf gegen die Pandemie einsetzen, stehen im Mittelpunkt unseres Betens und Gedenkens.

Viele Klöster und Konvente benutzen das Internet, um den Menschen direkt ihre Dienste anzubieten, so in Italienisch, Spanisch, Englisch, Malalayam usw.

Viele Karmelitinnenklöster weltweit bieten geistliche Texte und Reflexionen an, das CITeS bietet Kurse an und Reflexionen über das jeweilige Tagesevangelium, das Teresianum hält seine Vorlesungen durch Videokonferenzen und bietet mit diesen Medien auch eine persönliche Begleitung der Studenten an.

Auch von der Generalkurie gehen auf diesem Wege Nachrichten an den Orden, so insbesondere die Botschaft von P. General Ein Glückwunsch in Zeiten der Bedrängnis.

Dazu kommen die vielen Hilfen und Einsätze im sozial-karitativen Bereich für die Armen, das Herstellen von Mund- und Nasenschutzmasken und anderem Schutzmaterial. Manche Karmelitinnnenklöster litten Mangel am Lebensnotwendigen, weil sie das Wenige, das sie hatten, mit den Armen in ihrem Umfeld geteilt haben. Sie wollen aber lieber anonym bleiben.