Heimgang von Bischof Nándor Takács aus unserem Orden

Heimgang von Bischof Nándor Takács aus unserem Orden

Am 11. Juli ist der emeritierte Bischof von Székesfehérvar (Ungarn) aus unserem Orden heimgegangen.

Geboren in einer kleinen Bauernfamilie des Dorfes Rábacsanak hat unser verstorbener Bischof das Noviziat unter Leitung von P. Marzellus von der Königin des Karmel gemacht. Im Orden hieß er Justinus von der Jungfrau des Karmel, legte am 20. Juli 1942 seine Feierliche Profess ab und wurde am 28. Februar 1951 zum Priester geweiht.

Aufgrund der von den Kommunisten entfesselten Kirchen- und Ordensverfolgung wurde er vom Bischof von Györ aufgenommen, doch musste er mehrmals erleben, dass ihm die Ausübung seiner priesterlichen Tätigkeiten verboten wurde und er als Lehrer für Musik und Gesang arbeiten musste.

Am 30 Dezember 1988 wurde er von Johannes Paul II. zum Bischof der Diözese Székesfehérvar ernannt, wo er bis zu seiner Emeritierung verblieb. Seine Bischofsweihe fand am 11. Februar 1989 statt.

Dieser treue Sohn der Kirche und des Teresianischen Karmel in Ungarn möge in Frieden ruhen.