Evakuierung der Karmelitinnen von Kanaga-Malole

Evakuierung der Karmelitinnen von Kanaga-Malole

Seit mehr als einem Jahr gibt es in der Region Kananga (Demokratische Republik Kongo) Auseinandersetzungen zwischen Mitgliedern des Mehrheitsstammes und der Zentralregierung von Kinshasa, in deren Verlauf der örtliche Leader Kamuina Nsapu ums Leben gekommen ist. Nachdem seine Milizen zu Rebellen erklärt worden sind, wachsen trotz der verstärkten Präsenz des kongolesischen Heeres die Probleme, die auch die Zivilbevölkerung betreffen.

Insbesondere haben sie die katholische Kirche zum Ziel ihres Zornes auserkoren, da sie sich als Vermittlerin zur Erreichung des Friedens angeboten hat, während die Rebellen das als Unterstützung für die Regierung angesehen haben.

So haben sie am vergangenen Samstag das Christ-König-Seminar geplündert und drangen auch ins Kloster unserer Schwestern in Malole ein, die glücklicherweise keinen Schaden nahen.

Um jedoch größere Übel zu verhindern, hat der Nuntius im Kongo verfügt, dass die Schwestern ins Exerzitienhaus Tabor in der Stadtmitte umziehen sollen, wo sie sicherer sind in der Hoffnung, bald wieder in ihr Kloster zurückkehren zu können.

Begleiten wir unsere Schwestern und das ganze kongolesische Volk mit unseren Gebeten.