Das Kommissariat Kongo zum hl. Josef

Das Kommissariat Kongo zum hl. Josef

Die Geschichte unseres Ordens in der Demokratischen Republik Kongo und in der Republik Kongo (oder Kongo Brazaville) ist seit mehr als 50 Jahren ein spannendes Unternehmen, das nun mit der Errichtung des Kommissariats zum hl., Josef durch P. General und sein Definitorium mit dem Dekret vom 10. März 2020 einen wichtigen Schritt macht. Dadurch wurde aus der bisherigen Generaldelegation Kongo das Kommissariat Kongo.

Aus diesem Grund gibt es in unserem Internetportal und unserem Informationsblatt in französischer Sprache einen kurzen historischen Überblick über die Geschichte unseres Ordens in den zwei genannten Ländern; hier geben wir eine kurze Zusammenfassung.

In den Jahren zwischen 1965 und 1969 ließen sich die ersten Mitbrüder unseres Ordens aus den Provinzen Kastilien, Flandern und Rom an verschiedenen Orten im Osten und im Zentrum des Landes nieder und begannen mit pastoralen und sozialen Tätigkeiten. Bald schon meldeten sich die ersten Berufungen, so dass man 1979 in Kananga ein Noviziat einrichtete, wo sie ihre Grundausbildung für unser Ordensleben erhielten. Die ersten Ausbilder waren die Patres Marcellino Forcellini (Rom), Sebast Vanderstraaten (Flandern) und Miguel Gutiérrez (Kastilien), denen polnische Missionare aus Burundi zu Hilfe kamen. Mit Unterstützung des damaligen Ordensgenerals, P. Felipe Sáinz de Baranda, wurden die Einrichtungen für die Aufnahme und Ausbildung von Kandidaten erweitert, bei dem auch schon bald die ersten kongolesischen Mitbrüder mithalfen. Die wachsende Anzahl von Mitbrüdern erlaubte schon bald die Errichtung eines Zentrums für pastorale Initiativen der Spiritualität, das sog. Teresianum in Kinshasa.

Im Laufe der Zeit zogen sich die europäischen Missionare aus ihren Ämtern in der Leitung und Ausbildung zurück und wurden durch kongolesische Mitbrüder ersetzt, so dass der Orden im Kongo noch tiefer Fuß fassen konnte und jetzt in den Rang eines Kommissariats erhoben wird.