Corona-Krise in Indien

Corona-Krise in Indien

P. Johannes Gorantla, der für Südostasien zuständige Generaldefinitor, hat aus seinem Aufgabengebiet Nachrichten über die Auswirkungen der Corona-Krise zusammengetragen, die in englischer Sprache in unserem Internet-Auftritt und auch bei den COMMUNICATIONES eingesehen werden können.

Wie überall auf der Welt, ist auch in Indien das öffentliche Leben weitgehend lahmgelegt. Bis zum 6. Mai gab es 50.000 Infizierte, 15.000 Genesene und 1.700 Tote. Angesichts von 1,3 Milliarden Menschen kann man sagen, dass die Situation unter Kontrolle ist, doch gehen die Behörden weiterhin mit Vorsicht vor. Maharashtra, Gujarat, Delhi und Tamil Nadu sind die am meisten betroffenen Regionen.

Am dringlichsten ist zurzeit die Versorgung der armen und mittellosen Familien, die vom täglichen Verdienst abhängen. Unsere Mitbrüder haben verschiedene Initiativen ins Leben gerufen, um den Ärmsten beizustehen und bieten ihnen nicht nur Lebensmittel, sondern auch Schutzmaterial an. Die Karmelitinnen beten Tag und Nacht für das Land und die gesamte Menschheit.

Gott sei Dank haben wir bis jetzt in Indien unter den Schwestern und Brüdern noch keine Opfer zu beklagen.