IX. Internationales Ibn Arabi Symposium von MIAS – Latina im CITeS in Ávila

IX. Internationales Ibn Arabi Symposium von MIAS – Latina im CITeS in Ávila

Zum Auftakt der Zehnjahresfeiern ihres Bestehens hat die Ibn Arabi Society Latina (MIAS-latina), eine unabhängige kulturelle Vereinigung von Laien, die sich dem großen Dichter und Sufi-Mystiker Ibn Arabi aus Murcia, aber auch anderen Autoren und verwandten Themen widmet, vom 10. – 12. Mai im CITeS in Ávila ihr 9. Internationales Symposium gefeiert. Ein solches Symposium wird jährlich, gewöhnlich im Frühjahr, in Murcia gehalten. Ähnliche Symposien fanden schon in Barcelona und Sevilla statt.

Es nahmen 19 Experten sowohl für Ibn Arabi als auch für andere Themen daran teil, denn das Ziel des Symposiums ist der Austausch über die verschiedenen Sprachformen, besonders der Poesie und die Ausdrucksversuche in der Erfahrung und Erkenntnis der Mystik, einer sowohl menschlichen als auch universalen Erfahrung.

Vorgestellt wurden die Dichter Fernando Pessoa, Juan Ramón Jiménez, Clara Janez, Johannes vom Kreuz und Teresa neben den großen Dichtern der persischen Sufi-Tradition oder der Beginen wie Hadewijch von Antwerpen. Daneben richtete man den Blick auch auf die Hindu-Poesie, wie Râsa Lîlâ, oder, wie im Eröffnungsreferat, die primitiven und Indio-Kulturen.

Während des Symposiums wurden die jährlichen Preise von MIAS-latina vergeben, so an den portugiesischen Schriftsteller Paulo Borges (Taryman-Preis 2019), an den Musiker und Forscher Eduardo Paniagua (Barzaj-Preis 2019) und an die Philologin und Bibliothekarin Luisa Mora für die Islam-Bibliothek „Felix Maria Pareja“ in Madrid (Hikma-Preis 2019).